2. Bundesliga 2018/19, 28. Spieltag
20:53 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Bülter
Magdeburg

21:01 - 31. Spielminute

Tor 1:0
Jatta
Rechtsschuss
HSV

21:05 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Holtby
HSV

21:35 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
K. Papadopoulos
HSV

21:38 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
Preißinger
Magdeburg

21:48 - 60. Spielminute

Tor 1:1
Bülter
Rechtsschuss
Vorbereitung Preißinger
Magdeburg

21:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Beck
für Lohkemper
Magdeburg

21:53 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Ignjovski
für Rother
Magdeburg

21:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Özcan
für Jatta
HSV

22:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Narey
für G. Sakai
HSV

22:07 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Kirchhoff
Magdeburg

22:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Köhlert
für Holtby
HSV

22:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
St. Schäfer
für Kirchhoff
Magdeburg

22:20 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Narey
HSV

22:21 - 90. + 4 Spielminute

Tor 1:2
Türpitz
Linksschuss
Magdeburg

22:22 - 90. + 5 Spielminute

Gelbe Karte
Türpitz
Magdeburg

HSV

FCM

Das Gespann trifft zwei eindeutige Fehlentscheidungen

90.+4! Türpitz schießt Magdeburg beim HSV zum Sieg

Schlusspunkt im Volksparkstadion: Magdeburg bejubelt Philip Türpitz' Siegtreffer.

Schlusspunkt im Volksparkstadion: Magdeburg bejubelt Philip Türpitz' Siegtreffer. imago

HSV-Coach Hannes Wolf schickte jene Startelf auf den Platz, die bereits beim jüngsten 2:0 im DFB-Pokal-Viertelfinale in Paderborn begonnen hatte.

Magdeburgs Trainer Michael Oenning tauschte im Vergleich zum 0:0 gegen Heidenheim auf einer Position: Da Stammtorwart Loria mit Adduktorenproblemen passen musste, rückte Brunst zwischen die Pfosten. Und nach knapp einer Viertelstunde war die Nummer zwei des FCM zum ersten Mal gefragt.

Holtby scheitert an Brunst

Magdeburg hatte zwar durchaus forsch und aggressiv begonnen, doch der HSV erarbeitete sich die erste Großchance der Partie: Mangala fand Holtby mit einem Schnittstellenpass, der Kapitän der Gastgeber scheiterte aus sieben Metern per Flachschuss an Brunst (13.). Die Gäste spielten munter mit - und trafen Mitte der ersten Hälfte: Preißinger bediente Lohkemper mit einem feinen Zuspiel durch die Hamburger Abwehrreihe, der Stürmer umkurvte Pollersbeck und schob ein, doch der Linienrichter hob zu Unrecht die Fahne und entschied auf Abseits (22.).

Wenig später lag der Ball auf der anderen Seite im Netz, und nun zählte der Treffer: Rother köpfte einen Freistoß von Douglas Santos unfreiwillig vor Jattas Füße - und der Angreifer markierte mit einem präzisen Flachschuss aus zwölf Metern das 1:0 (31.). Und doch: Magdeburg war auch nach diesem Gegentor auf Augenhöhe, Lohkemper ließ vor der Pause noch eine Möglichkeit aus, als Bates in höchster Not blockte (44.). So ging ein effektiver HSV mit einer glücklichen Führung in die Pause.

2. Bundesliga, 28. Spielatg

Müller im Mittelpunkt

Nach der Pause gewann die Partie an Intensität und Schwung. Das lag zuvorderst am HSV, der nun von Beginn an im Spiel war. Allerdings brachte Schiedsrichter Bastian Dankert die Hanseaten um eine Großchance zum 2:0, als er bei einem eindeutigen Handspiel von Müller nicht auf den Punkt zeigte (53.), nachdem er kurz zuvor bei einer Grätsche von Müller an Lasogga zunächst einen Elfmeter gegen Magdeburg verhängt hatte, sich dann aber zu Recht von seinem Assistenten hatte umstimmen lassen (52.).

Wenig später glich der FCM aus heiterem Himmel aus: Preißinger setzte Bülter mit einem guten Steilpass in Szene, der Angreifer entwischte Bates und überwand Pollersbeck per Flachschuss (60.). Nun war Hamburg gefragter denn je; als Lasogga Brunst aber mit einem wuchtigen Schuss geprüft hatte (62.), war dies der letzte Torschuss des HSV in diesem Spiel. In der Schlussphase rannte Wolfs Team zwar noch einmal an, doch Magdeburg gelang der Lucky Punch: Von van Drongelen sprang der Ball nach einem hoch wie weit getretenen Freistoß zu Türpitz - und dieser traf mit der letzten Aktion des Spiels aus 15 Metern kraftvoll unter die Querlatte zum FCM-Sieg (90.+4).

Ob Magdeburg nun nachlegen kann? Am Samstag (13 Uhr) trifft der Aufsteiger auf Darmstadt. Für den HSV, der weiterhin Union Berlins Atem spürt (drei Punkte Rückstand) und nun bereits zum fünften Mal in der Rückrunde verloren hat, geht es am Montag (20.30 Uhr) in Köln weiter.