2. Bundesliga 2018/19, 10. Spieltag
21:00 - 30. Spielminute

Gelbe Karte
Fröde
Duisburg

21:41 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Ziereis
St. Pauli

21:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Veerman
für Diamantakos
St. Pauli

21:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Neudecker
für Miyaichi
St. Pauli

22:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Iljutcenko
für Tashchy
Duisburg

22:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Albutat
für Fröde
Duisburg

22:07 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Avevor
St. Pauli

22:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Allagui
für Buchtmann
St. Pauli

22:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Sukuta-Pasu
für Verhoek
Duisburg

22:11 - 84. Spielminute

Tor 0:1
Allagui
Kopfball
Vorbereitung Knoll
St. Pauli

MSV

STP

Duisburg verliert bei Lieberknechts Heimpremiere

Joker Allagui köpft St. Pauli auf Rang drei

Sami Allagui

Fingerzeig: St. Paulis Angreifer Sami Allagui (l.) bejubelt seinen Siegtreffer in Duisburg. Getty Images

MSV-Coach Lieberknecht hatte mit dem 2:1-Überraschungserfolg beim 1. FC Köln vor zwei Wochen einen Einstand nach Maß gefeiert. Bei seiner Heimspielpremiere nach der Länderspielpause veränderte der neue Trainer seine Mannschaft auf zwei Positionen: Engin und Verhoek begannen für Gyau (Entzündung im Fuß) und Iljutcenko (Bank).

St. Paulis Trainer Kauczinski sah nach dem 3:1-Sieg gegen den SV Sandhausen keinen Grund für personelle Wechsel und schickte dieselbe Startformation auf den Platz. Im Angriff erhielt Diamantakos erneut den Vorzug vor Allagui und Veerman.

Knoll hat die Führung auf dem Fuß

Die Partie begann munter. St. Pauli war nach zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen mit breiter Brust angereist, auch Duisburg war das neue Selbstvertrauen nach dem ersten Saisonsieg zunächst anzumerken. Nach neun Minuten bot sich den Gästen direkte die erste dicke Chance: Nach einem Doppelpass mit Buchtmann tauchte Knoll frei vor Mesenhöler auf, bekam die Kugel aber nicht mehr am MSV-Schlussmann vorbei. Das sollte im ersten Durchgang jedoch die einzig richtig gute Gelegenheit bleiben.

2. Bundesliga, 10. Spieltag

St. Pauli hatte im gewohnten 4-2-3-1 zwar mehr Ballbesitz und die bessere Spielanlage. Im offensiven Drittel kam bei den Gästen jedoch der letzte Pass nicht an. Für so etwas wie Gefahr sorgte wenn überhaupt eine Einzelaktion. Ein Freistoß von Knoll segelte am Kreuzeck vorbei (27.), auch Dudziak verzog (36.). Duisburg, wie zuletzt in Köln im 4-4-2 mit Raute, stand zwar defensiv weitgehend sicher, im Spiel nach vorne fehlten den Zebras aber die Ideen. So brachten die Gastgeber in Hälfte eins keinen einzigen gefährlichen Schuss in Richtung des Kastens von Keeper Himmelmann zustande.

Allagui kommt - und sticht sofort

Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung nach und nach etwas ansehnlicher. Zunächst scheiterte Wolze aus aussichtsreicher Position mit einem direkten Freistoß (55.), auf der Gegenseite hatte Miyaichi die große Chance zur Führung: Nach einer Ecke von Buchtmann kam der Japaner am Fünfmeterraum zum Kopfball, setzte die Kugel aber über den Querbalken (60.). Insgesamt sahen die Zuschauer nun eine ausgeglichene Partie, was auch daran lag, das Duisburg zielstrebiger nach vorne spielte.

Nach 69 Minuten musste Himmelmann das erste Mal so richtig eingreifen: Bei einem wuchtigen Versuch von Wiegel riss der Schlussmann noch die Faust noch, letztlich klärte Dudziak in höchster Not vor Engin. Der MSV reklamierte in dieser Situation Elfmeter, Schiedsrichter Pascal Müller ließ weiterspielen. In der Schlussphase suchten beide Mannschaften konsequenter den Weg nach vorne - mit dem besseren Ende für St. Pauli: Nach einer Ecke von Knoll kam der Sekunden zuvor eingewechselte Allagui aus kurzer Distanz zum Kopfball und nickte mit seinem ersten Ballkontakt zum 1:0 für die Gäste ein (84.). Die knappe Führung brachten die Hamburger letztlich über die Zeit.

Duisburg verlor damit im fünften Heimspiel zum fünften Mal und reist am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) zum Kellerduell zu Schlusslicht FC Ingolstadt. St. Pauli sprang mit dem vierten Sieg aus den jüngsten fünf Spielen derweil auf Rang drei und empfängt zur gleichen Zeit Holstein Kiel zum Nordduell.