2. Bundesliga 2018/19, 3. Spieltag
13:35 - 4. Spielminute

Gelbe Karte
Ebert
Dresden

14:02 - 31. Spielminute

Tor 0:1
Schnatterer
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Griesbeck
Heidenheim

14:12 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Aosman
Dresden

14:13 - 43. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Steurer
für Feick
Heidenheim

14:14 - 44. Spielminute

Tor 0:2
Schnatterer
Rechtsschuss
Heidenheim

14:42 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Andrich
Heidenheim

14:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Berko
für Aosman
Dresden

14:52 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Duljevic
Dresden

14:54 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Pat. Schmidt
für Glatzel
Heidenheim

14:55 - 68. Spielminute

Tor 1:2
Berko
Rechtsschuss
Vorbereitung Koné
Dresden

14:55 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Griesbeck
Heidenheim

14:56 - 69. Spielminute

Tor 1:3
Dovedan
Rechtsschuss
Vorbereitung Pat. Schmidt
Heidenheim

15:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Kreuzer
für Wahlqvist
Dresden

15:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
L. Röser
für Atik
Dresden

15:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Skarke
für Schnatterer
Heidenheim

15:11 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Skarke
Heidenheim

SGD

HDH

Koné im Pech - Dovedan kontert Berko

Standard-Experte Schnatterer ebnet den Weg

Marc Schnatterer, Kevin Lankford

Avancierte mit zwei Toren zum Matchwinner: Heidenheims Marc Schnatterer (li.) jubelt mit Kevin Lankford. imago

Dresdens Interimstrainer Cristian Fiel nahm nach der 2:3-Niederlage im Pokal beim SV Rödinghausen drei Veränderungen in seiner Startelf vor: Kreuzer, Horvath und Röser (alle Bank) machten Platz für Wahlqvist, Atik und Koné.

Heidenheims Coach Frank Schmidt tauschte nach dem 5:2-Erfolg im DFB-Pokal beim SSV Jeddeloh II ebenfalls dreimal Personal aus: Strauß, Pusch (Bank) und Multhaup (nicht im Kader) wurden in der Startelf durch Busch, Lankford und Dovedan ersetzt.

Mit Ball wich Dynamo vom 3-4-3, das Fiels Vorgänger Uwe Neuhaus installiert hatte, ab und trat stattdessen in einer 3-4-1-2-Formation an. Duljevic und Koné bildeten vor dem leicht hängend agierenden Atik eine Doppelspitze. Gegen den Ball zogen sich die Hausherren in eine 4-5-1-Formation zurück.

Dresden mit Schwung - Schnatterer erzielt die Führung

Die erste Möglichkeit der Partie gehörte den Sachsen. Atik schickte Koné mit einem Steilpass. Der pfeilschnelle Angreifer umkurvte Mainka und versucht dann den Ball mit der Picke vorbei an Müller ins Tor zu spitzeln. Heidenheims Schlussmann jedoch parierte den Versuch gekonnt (6.). Wenig später probierte es Hamalainen aus dem Rückraum, schoss aber wuchtig über das Tor (11.). Auch ein Duljevic-Schuss von der Strafraumkante sauste über den Querbalken (19.). In der 23. Minute kam Koné nach starker Vorarbeit von Atik zu spät (23.).

Heidenheim, das durch Dovedan seine erste Möglichkeit hatte (16.), biss sich Mitte des ersten Durchgangs in die Partie. Mitten in dieser Phase des Aufschwungs verursachte Dresdens Nikolaou einen ungeschickten Strafstoß an Griesbeck, den Schnatterer mithilfe des linken Innenpfostens zur Führung der Gäste verwandelte (32.).

Dresdens Reaktion folgte nur sechs Minuten später: Koné bugsierte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Schiedsrichter Frank Willenborg gab den Treffer allerdings wegen Abseits nicht - eine Fehlentscheidung, da der verhinderte Torschütze beim letzten Zuspiel nicht in der verbotenen Zone gestanden hatte (38.)! Es kam aber noch dicker für die Hausherren. Kurz vor der Pause wurde Feick von Aosman am Strafraum hart abgegrätscht. Den fälligen Freistoß zirkelte Schnatterer direkt in die Maschen zur 2:0-Pausenführung der Gäste (44.).

Glatzel lässt das 3:0 liegen

2. Bundesliga, 3. Spieltag

Nach der Pause kamen beide Teams zu Chancen, doch weder Heise (47.) noch Lankford (51.) gelang ein Treffer. Dann drehte Dynamo auf und zwang Heidenheim mit viel Elan tief in die eigene Hälfte. In dieser nun hitzigen Phase ließ Atik (58.) die beste Möglichkeit liegen. Dann beendete ein Konter der Gäste das Powerplay. Glatzel versagten aber frei vor Schubert die Nerven, weshalb der FCH-Stürmer keinen Schuss zustande brachte (62.).

Dovedan schlägt Sekunden nach dem Anschluss zurück

Die vergebene Großchance bildete den Auftakt für wilde Minuten: Zwar kam durch viele kleine Fouls und Wechsel kaum Spielfluss auf, dann jedoch gelang dem eingewechselten Berko nach Ablage von Koné der viel umjubelte Anschlusstreffer (68.). Der Jubel über das 1:2 war aber noch nicht ganz verhallt, da schlug Heidenheim wieder zurück. Der eingewechselte Schmidt brachte den Ball zu Dovedan, der nur Sekunden nach dem Anschlusstreffer den alten Abstand wieder herstellte (69.). Um ein Haar wäre Dresden wieder zurückgekommen, Koné traf allerdings aus kurzer Distanz den Pfosten (72.). Weitere vier Minuten später hatte Nikolaou Glück, dass sein kurzes Halten an Schmidt nicht als Foul und damit Notbremse gewertet wurde (76.).

In der Folge gelang es dem Schmidt-Team, die Situation zu beruhigen und Dynamo nicht mehr zwingend vor das Tor kommen zu lassen. Einzig Koné (85.) und Kreuzer (87.) näherten sich dem Kasten noch einmal an - ihre Kopfball-Versuche verfehlten jedoch jeweils das Tor. So blieb es bis zum Schluss beim 3:1 für Heidenheim.

Spieler des Spiels

Marc Schnatterer Mittelfeld

1,5
Spielnote

Intensive und umkämpfte Partie, fußballerisch aber auf mäßigem Niveau.

3,5
Tore und Karten

0:1 Schnatterer (31', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Griesbeck)

0:2 Schnatterer (44', direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:2 Berko (68', Rechtsschuss, Koné)

1:3 Dovedan (69', Rechtsschuss, Pat. Schmidt)

Dresden

Schubert 3 - Dumic 4,5, Nikolaou 4,5, Hamalainen 4 - Wahlqvist 4 , Ebert 4 , Heise 3,5, Aosman 4 , Atik 3 - Koné 3, Duljevic 4

Heidenheim

Ke. Müller 3 - Busch 3,5, P. Mainka 4,5, Theuerkauf 4, Feick 3,5 - Griesbeck 3,5 , Andrich 4 , Schnatterer 1,5 , Lankford 3,5 - Glatzel 4 , Dovedan 2,5

Schiedsrichter-Team

Frank Willenborg Osnabrück

5
Spielinfo

Stadion

DDV-Stadion

Zuschauer

26.868

Am kommenden Samstag (13 Uhr) empfängt Dresden den Hamburger SV, Heidenheim spielt tags darauf (13.30 Uhr) ebenfalls zuhause gegen Darmstadt 98.