Bundesliga 2016/17, 2. Spieltag
19:09 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Castro
Dortmund

19:36 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Klostermann
Leipzig

19:42 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Werner
Leipzig

19:47 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Bartra
Dortmund

19:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Forsberg
für Sabitzer
Leipzig

19:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Burke
für Poulsen
Leipzig

19:59 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Dembelé
für Castro
Dortmund

19:59 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Guerreiro
für M. Götze
Dortmund

20:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
N. Keita
für D. Kaiser
Leipzig

20:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Ramos
für Aubameyang
Dortmund

20:17 - 89. Spielminute

Tor 1:0
N. Keita
Rechtsschuss
Vorbereitung Burke
Leipzig

RBL

BVB

Götze feiert BVB-Comeback

Leipzigs Joker versüßen die Heimpremiere

Mario Götze

Bei seiner Rückkehr gleich eine der Schaltzentralen im BVB-Spiel: Mario Götze. Getty Images

RB-Coach Ralph Hasenhüttl nahm im Vergleich zum 2:2 in Hoffenheim nur eine Veränderung vor: Der etatmäßige Rechtsverteidiger Klostermann kehrte nach seiner versilberten Olympia-Fahrt für Schmitz in die Startaufstellung zurück.

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel wechselte nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz auf drei Positionen: Piszczek, Weigl und Götze (erstmals seit seiner Rückkehr) verdrängten Passlack, Dembelé (beide Bank) und Kagawa (Stauchung im Sprunggelenk).

Mit einer tollen Choreographie begrüßten die knapp 43.000 Zuschauer in der ausverkauften Red Bull Arena die Mannschaften und feierten damit die Heimpremiere der Roten Bullen in der höchsten deutschen Spielklasse.

Götze reißt das Spiel gleich an sich

Auf dem Rasen sah sich die Leipziger Mannschaft gleich einen extrem starken Kontrahenten gegenüber. Der BVB erzeugte viel Druck. Gegen das schnelle Kombinationsspiel der Borussen hatten die Sachsen in der Anfangsphase nur wenig entgegenzusetzen. Einmal wurde es auch richtig gefährlich: Orban fälschte einen Schürrle-Schuss in Richtung Leipziger Tor ab (7.).

Die Leipziger präsentierten sich zwar laufstark, aber auch sehr defensiv. Hinter den Angreifern Werner/Poulsen, die den Dortmunder Spielaufbau zentral störten, formierten sich zwei Viererketten, die die Räume extrem eng machten. Nach einer Balleroberung lauerte die Hasenhüttl-Elf so auf das schnelle Umschaltspiel.

1. Liga, 2. Spieltag

Schürrles Schuss rauscht knapp vorbei

Beim BVB waren speziell Götze, Schürrle und Schmelzer in der Offensive auffällig und sehr engagiert und wirbelten in der gegnerischen Hälfte. Trotz fast 70 Prozent Ballbesitz sprangen nur wenige klare Torchancen heraus. Den gefährlichsten Schuss feuerte Schürrle aus 17 Metern ab. Der Ball strich knapp am rechten Pfosten vorbei (30.).

Von den Sachsen waren offensiv meist nur Ansätze zu sehen. Richtig gefährliche Abschlüsse verzeichneten die Gastgeber nicht. Mal war Werner nicht handlungsschnell (31.), mal rutschte der einspringende Sabitzer an einer Kaiser-Ecke vorbei (42.) oder Castro klärte einen Kaiser-Freistoß per Kopf (45.+1).

Dortmund verliert seine Souveränität

Ohne personelle Veränderungen starteten die zweiten 45 Minuten, in denen der BVB gleich wieder deutlich mehr Ballbesitz generierte. Allerdings fehlte in den Dortmunder Offensivaktionen häufig das Tempo, sodass Leipzig defensiv vor keine großen Probleme gestellt wurde. Die Sachsen wiederum schafften es nicht, das Leder über mehrere Stationen zu halten und gaben es zu schnell und zu leicht wieder ab. So verlief die erste Viertelstunde nach Wiederbeginn weitestgehend ohne Highlights.

In der Folge brachten sowohl Tuchel als auch Hasenhüttl frisches Personal auf den Rasen. Bei RB feierte Neuzugang Burke sein Bundesliga-Debüt (69.), bei Dortmund Europameister Guerreiro, der für Götze kam (71.). Obwohl der BVB nach wie vor einen klaren Vorteil im Ballbesitz hatte, gestaltete Leipzig die Partie mittlerweile ebenbürtig.

Schürrle an die Latte, Keita ins Glück

RB Leipzig

Kollektiver Jubel: Nach Naby Keitas Siegtreffer brechen bei den Leipzigern alle Dämme. Getty Images

Klare Möglichkeiten erarbeiteten sich die Gastgeber aber erst in der Schlussphase: Erst parierte Bürki gegen Werner (78.), ehe Guerreiro zusammen mit dem Schweizer einen Halstenberg-Kopfball abwehrte (80.). Doch auch Dortmund, das zwar seine Souveränität aus dem ersten Durchgang längst abgegeben hatte, zeigte sich noch einmal gefährlich vor Gulacsi: Schürrle hämmerte das Leder aus 17 Metern an die Oberkante der Latte (83.).

Den Schlusspunkt aber setzte RBL: Dabei übernahmen die eingewechselten Forsberg, Burke und Keita die Hauptrollen. Der Schwede leitete für Burke ein. Anschließend legte der 19 Jahre alte Schotte quer für Keita, der das Leder aus fünf Metern unter die Latte wuchtete und damit den 1:0-Endstand herstellte (89.).

Leipzig ist am nächsten Samstag beim HSV zu Gast (15.30 Uhr). Dortmund spielt am Mittwoch in der Champions League bei Legia Warschau (20.45 Uhr), in der Liga empfängt der BVB ebenfalls am Samstag um 15.30 Uhr Darmstadt 98.

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Bilder zur Partie RB Leipzig - Borussia Dortmund