Bundesliga 2014/15, 29. Spieltag
20:38 - 7. Spielminute

Gelbe Karte
Wendt
Gladbach

20:40 - 10. Spielminute

Gelbe Karte
Anderson
Frankfurt

21:36 - 49. Spielminute

Gelbe Karte
Medojevic
Frankfurt

21:37 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Oczipka
Frankfurt

21:44 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Herrmann
Gladbach

21:52 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Chandler
für Medojevic
Frankfurt

22:00 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
T. Hazard
für Raffael
Gladbach

22:07 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Traoré
für Herrmann
Gladbach

22:07 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Piazon
für Valdez
Frankfurt

22:18 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Nordtveit
für Johnson
Gladbach

SGE

BMG

Oczipka und Anderson sehen jeweils die 5. Gelbe Karte

Frankfurt belohnt sich nicht - Serien bestehen

Haris Seferovic

Hatte die erste Chance der Partie: Haris Seferovic. Getty Images

Frankfurts Trainer Thomas Schaaf änderte seine Startelf im Vergleich zum 0:3 beim FC Bayern München auf zwei Positionen: Ignjovski und Medojevic begannen für Chandler (Bank) und Stendera (5. Gelbe Karte).

Gladbachs Coach Lucien Favre tauschte nach dem 3:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund auf lediglich einer Stelle: Kramer verdrängte nach seiner Gelb-Sperre Torschütze Nordtveit wieder auf die Bank.

Seferovic legt los, Herrmann folgt

Schon vor dem Spiel war klar, dass beide Teams ihre Offensivstärke einbringen wollten. So geschah es auch - Frankfurt begann: Seferovic zog davon und feuerte aus spitzem Winkel haarscharf über die Querlatte (1.). Es folgte Gladbach mit der besten Chance der ersten Hälfte: Kruse stellte nach einem langen Ball auf der linken Seite stark den Körper rein und spielte sofort ins Zentrum zum durchstartenden Herrmann. Der Angreifer fackelte nicht lange und schloss mit rechts direkt ab - Trapp parierte. Im Nachsetzen hob Herrmann den Ball mit links über die Querlatte (11.).

Chancen ja, Tore nein

Patrick Herrmann (links) gegen Alexander Madlung

Vergab die beste Gelegenheit der ersten Hälfte: Patrick Herrmann (hier gegen Alexander Madlung). Getty Images

Insgesamt wechselten sich beide Teams mit ihren Offensivbemühungen weitestgehend ab: Mal zog sich Gladbach zurück und lauerte auf Konter, mal Frankfurt. Außerdem versuchten es die Kontrahenten stets mit Offensivpressing, doch zumeist konnten sich die stets passsicheren Akteure ohne viele weite Schläge befreien. Ein Tor kam bis zum Pausenpfiff aber nicht zustande, obwohl Seferovic (19.), Johnson (22.) oder Oczipka (40.) noch gute Gelegenheiten vergaben. Obwohl es zwischenzeitlich auch eine eher schwächere Spielphase gab, sah das Publikum in der Commerzbank-Arena ein unterhaltsames Spiel, bei dem eben nur noch die Treffer fehlten.

Für etwas Aufregung sorgte auch eine Szene aus der 12. Spielminute: Herrmann löste sich an der Strafraumlinie von Madlung, der aber kurz hinlangte und den Gladbacher zu Fall brachte. Schiedsrichter Marco Fritz ließ weiterlaufen.

Der 29. Spieltag

Frankfurt übernimmt das Kommando

Mit Wiederbeginn drückte direkt die Eintracht der Partie ihren Stempel auf: Mit gierigem Pressing wurden reihenweise Balleroberungen erzwungen. Allerdings wurde haufenweise auch deutlich, dass ein Zielspieler wie der verletzte Top-Torjäger Meier (Knie-OP) fehlte. Bis zum Strafraum ging es oft gut, auch mit ansehnlichen Kombinationen. Dann aber fehlte der Geistesblitz und/oder der Laufweg eines Stürmers in den Rücken der Abwehr. Von Gladbach war bis auf einen harmlosen Abschluss von Xhaka (54.) und einer tollen Passstafette, die bei Trapp endete (49.), nichts auszumachen.

Aigner hat die Belohnung auf dem Fuß, Hazard die Bestrafung

Schaaf musste in der Folge ein erstes Mal auswechseln - zwangsbedingt: Medojevic hatte sich nach einem Duell mit Raffael ohne große Einwirkung des Gegners verletzt. Es kam Chandler (65.). Dem dominanten Spiel der Hessen tat das aber keinen Abbruch: Weiterhin trat die Schaaf-Elf passsicher auf und presste unermüdlich auf die Abwehr der Gäste. Vor allem Aigner entnervte Wendt gehörig. Was weiterhin fehlte? Ernsthafte Chancen!

Davon gab es die erste in Minute 70, als Aigner freistehend im Strafraum auftauchte und nach einem Haken nach innen aus bester Schussposition mit links verzog. Das hätte das 1:0 sein müssen. Bestraft wurde diese vergebene Großchance aber nicht, da die Fohlen sich weiterhin offensiv nicht zeigten. Vielmehr drückten die Hausherren den Gast minutenlang tief in dessen Hälfte. Eine Chance sprang ob des dichten Abwehrgeflechts der Gäste aber nicht mehr zustande, obwohl Wendt einmal noch retten musste (82.). Dafür hätte Joker Hazard beinahe den Lucky Punch verbucht, scheiterte aber an Keeper Trapp. Es blieb beim 0:0, was keinem der beiden Teams so recht weiterhalf - der Borussia nicht im Kampf gegen Leverkusen um Rang drei oder der Eintracht im Kampf um die Europa League.

Spieler des Spiels

Kevin Trapp Tor

2
Spielnote

Für ein torloses Remis lieferten sich beide Teams über weite Strecken einen munteren Schlagabtausch mit einigen Torraumszenen, der Spannung bis zur letzten Aktion bot.

2,5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Frankfurt

Trapp 2 - Ignjovski 4, Madlung 3, Anderson 2,5 , Oczipka 3,5 - Medojevic 4 , Hasebe 3, Aigner 3, Kittel 3 - Valdez 2,5 , Seferovic 3

Gladbach

Sommer 2,5 - Jantschke 3, Brouwers 3, Alvaro Dominguez 3,5, Wendt 3 - Kramer 3, G. Xhaka 4, Herrmann 3,5 , Johnson 4 - Raffael 4 , Kruse 3,5

Schiedsrichter-Team

Marco Fritz Korb

3,5
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

51.500 (ausverkauft)

Frankfurt trifft nächste Woche am Samstag auswärts auf Borussia Dortmund (15.30 Uhr). Dabei fehlen werden Oczipka und Anderson, die sich die 5. Gelbe Karte einhandelten. Einen Tag später empfängt Gladbach den VfL Wolfsburg (17.30 Uhr).

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Bor. Mönchengladbach