Bundesliga 2013/14, 32. Spieltag
15:33 - 3. Spielminute

Gelbe Karte
Krmas
Freiburg

15:33 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Perisic
Kopfball
Vorbereitung R. Rodriguez
Wolfsburg

16:12 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
De Bruyne
Wolfsburg

16:48 - 61. Spielminute

Tor 1:1
Mehmedi
Rechtsschuss
Vorbereitung Darida
Freiburg

16:53 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Vieirinha
für Medojevic
Wolfsburg

16:57 - 70. Spielminute

Tor 2:1
Perisic
Rechtsschuss
Vorbereitung Träsch
Wolfsburg

16:57 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Perisic
Wolfsburg

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Terrazzino
für Kerk
Freiburg

17:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Caligiuri
für Olic
Wolfsburg

17:10 - 83. Spielminute

Tor 2:2
Terrazzino
Rechtsschuss
Vorbereitung Günter
Freiburg

17:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Freis
für Guedé
Freiburg

17:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Höfler
für Günter
Freiburg

17:18 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Terrazzino
Freiburg

WOB

SCF

Darida trifft nur die Latte, de Bruyne nur den Pfosten

Perisics Serie hält, aber Mehmedi und Terrazzino trotzen

Ivan Perisic

Frühstarter Ivan Perisic auf dem Weg zu Vorlagengeber Ricardo Rodriguez (nicht im Bild). Getty Images

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking musste nach dem 3:1-Auswärtserfolg in Hamburg auf Luiz Gustavo (Gelb-Rote Karte) verzichten, für den Medojevic zum Einsatz kam.

Freiburgs Coach Christian Streich hatte im Vergleich zum 4:2-Heimsieg gegen Gladbach mit den Gelbsündern Sorg und Klaus sogar zwei gesperrte Akteure nicht an Bord, für die Fernandes und Kerk spielten. Auch Krmas war neu im Team, kam im Abwehrzentrum für Höhn zum Zug.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Im Laufduell fuhr Krmas den Arm gegen de Bruyne aus und sah eine frühe Gelbe Karte. Den fälligen Freistoß brachte Spezialist Rodriguez aus dem rechten Halbfeld ins Zentrum. Fast am Elfmeterpunkt erwischte Perisic den Ball per Kopf und traf hoch ins linke Eck. Der Kroate traf damit im dritten Spiel in Serie zum vierten Mal (3.).

Die sehr früh attackierenden "Wölfe" hielten das Zepter fest in der Hand. Mannschaftliche Geschlossenheit gepaart mit individueller Klasse des VfL gab dem in die Defensive zurückgedrängten SC das eine oder andere weitere Rätsel auf, die Lust am Fußball war bei der Hecking-Elf deutlich zu spüren. Olic (10.) und Perisic (13.) hatten weitere Chancen, nach Kerks Strafraumduell mit de Bruyne blieb die Pfeife von Referee Aytekin still (11.).

Die Breisgauer blieben bis Mitte des ersten Durchgangs in der Defensive gebunden, immer wieder blitzte der Spielwitz des VfL auf. An Einsatzfreude kaum zu überbieten: Olic. Der Kroate stahl Schuster in der eigenen Abwehr den Ball, um beim folgenden Konter schon wieder im Zentrum für Gefahr zu sorgen (21.).

Nach und nach ebbte der Druck der Hecking-Schützlinge ab, vor allem im letzten Drittel agierten die Niedersachsen nun zu umständlich. Der SC gewann mehr Zweikämpfe und verschob sich weiter nach vorne. Und hätte fast mit dem ersten ernsthaften Abschluss den Ausgleich erzielt, doch Darida traf aus der Distanz nur die Latte (24.).

Ab Mitte des ersten Durchgangs bewegten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe, das Spiel wogte hin und her, gab aber kaum gefährliche Strafraumaktionen her. Die Phase vor der Pause gehörte dann wieder Wolfsburg, de Bruyne und Perisic blieben umtriebig, Olic wenig überraschend unermüdlich. Allein das Abschlussglück war dem Stürmer nicht hold (37., 40., 42.). Zwischenzeitlich verpasste Freiburg eine Großchance, weil Guedé dem besser postierten Kerk den Ball unabsichtlich wegnahm (40.).

Der 32. Spieltag

Der SCF erwischte nach Wiederanpfiff den besseren Start, Grün verhinderte per Fußabwehr gegen Schuster den Ausgleich (49.). Die Gastgeber fanden den Faden aus Durchgang eins zunächst nicht wieder, brauchbare Offensivaktionen blieben bis auf einen Anschluss von Perisic (57.) Fehlanzeige.

Bei den hellwachen und nun viel ballsichereren Breisgauern kurbelten immer wieder Darida und Schuster an. Und der SC fuhr dann gegen zu passive Wolfsburger, wenn auch unter gütiger Mithilfe von Grün, den Lohn für ihren stark verbesserten Auftritt ein: Mehmedis Flachschuss vom linken Strafraumeck rutschte dem VfL-Keeper unter den Handschuhen durch - 1:1 (61.).

Hecking reagierte, die Entscheidung des Offensivwechsels - Vieirinha kam für Medojevic (66.) - sollte eine gute sein, brachte der Portugiese doch neuen Schwung und war Initiator der neuerlichen Führung: Vieirinha spielte auf der entblößten linken Abwehrseite in den Lauf von Träsch, dessen flache Hereingabe Perisic im Fünfer über die Linie drückte (70.).

Der VfL war auf der Siegerstraße, aber es sollte spektakulär weitergehen: Guedé ließ den postwendenden Ausgleich aus fünf Metern liegen (71.), Grün parierte klasse gegen Schmids Freistoß (74.). Auf der Gegenseite verpassten Polak (77.) und Rodriguez (80.) die Vorentscheidung, ehe auch auf der anderen Seite ein Joker wichtig wurde: Terrazzino schüttelte Träsch ab und schoss aus spitzem Winkel ein (83.).

Der Schlusspunkt? Tore-technisch schon, aber auch die Endphase hatte es in sich: Träsch rettete gegen Darida vor der Linie (85.), Baumann gegen Perisics Kopfball (87.). Und dem Siegtreffer der "Wölfe" stand in der Nachspielzeit bei de Bruynes Schuss der Pfosten im Weg.

Nächsten Samstag (15.30 Uhr) reist der VfL Wolfsburg nach Stuttgart, Freiburg empfängt zeitgleich Schalke 04.

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Bilder zur Partie VfL Wolfsburg - SC Freiburg