Bundesliga 2013/14, 27. Spieltag
20:34 - 34. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Günter
für Mujdza
Freiburg

20:41 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Mehmedi
Freiburg

21:06 - 50. Spielminute

Tor 0:1
Darida
Linksschuss
Vorbereitung Klaus
Freiburg

21:09 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Klaus
Freiburg

21:11 - 55. Spielminute

Tor 1:1
Lasogga
Rechtsschuss
Vorbereitung van der Vaart
HSV

21:18 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Tesche
für Jiracek
HSV

21:19 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Schmid
für Fernandes
Freiburg

21:21 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Badelj
HSV

21:49 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Kerk
für Mehmedi
Freiburg

HSV

SCF

Fünfte Gelbe Karte für Badelj

Darida schockt den HSV, Lasogga schlägt zurück

Kunstschuss: Lasogga zirkelt das Leder rechts um die Mauer in die linke Ecke. Doch Baumann im SC-Tor ist auf dem Posten.

Kunstschuss: Lasogga zirkelt das Leder rechts um die Mauer in die linke Ecke. Doch Baumann im SC-Tor ist auf dem Posten. picture alliance

HSV-Coach Mirko Slomka musste nach der 0:1-Niederlage in Stuttgart auf zwei wichtige Offensivkräfte verzichten. Calhanoglu holte sich in der Neckar-Metropole eine Gelb-Rote Karte ab und saß seine Sperre ab. Dazu musste Ilicevic mit einer Innenbandzerrung im Knie passen. Jiracek und der wiedergenesene Lasogga (nach Oberschnenkelzerrung) rückten in die Startelf. SCF-Trainer Christian Streich stellte im Vergleich zum 3:1-Heimsieg gegen Bremen einmal um. Fernandes ersetzte Schmid, der auf der Bank Platz nahm.

Sowohl der HSV als auch die Gäste aus dem Breisgau begannen extrem verhalten. Beide Seiten scheuten das Risiko und ließen das Leder bei Ballbesitz lange durch die eigenen Reihen laufen. Weil vor allem Mancienne Mängel im Spielaufbau aufwies und oft zum langen Ball griff, brannte es - wenn überhaupt - nur nach Standardsituationen. Lasogga zwang Baumann per Freistoß aus 25 Metern zu einer Glanztat (10.) und war auch sonst nach ruhenden Bällen mit dem Kopf sehr präsent (3., 15.).

Freiburg ließ die Hausherren spielen und suchte bei Ballgewinn den direkten Weg nach vorne. Mehmedi gab so den ersten Gäste-Schuss ab, als er von der Strafraumkante verzog (12.). In der Folge verflachte das Spielgeschehen deutlich, weil sich die Breisgauer auf die hohen Bälle der Hausherren eingestellt hatten und selbst nur halbherzig den Weg nach vorne suchten. Einzig Klaus brachte mit seinen Tempoläufen über beide Seiten ein Überraschungsmoment in die Bemühungen des SC (25., 27.).

Der 27. Spieltag

Immer wieder Lasogga

Nach 33 Minuten musste Gästetrainer Christian Streich seinen Rechtsverteidiger Mujdza ersetzen, der verletzt ausschied. Günter kam für ihn die Partie und ordnete sich hinten links ein, Sorg dafür auf der Mujdza-Position. Aktiver blieb der HSV. Lasogga setzte sich nach einem Freistoß von van der Vaart abermals gegen gleich mehrere Kontrahenten durch und lenkte das Leder mit dem Kopf nur knapp neben das Tor (36.). Mit dem Pausenpfiff hatte der Angreifer die dritte dicke Möglichkeit, als er erst Krmas stehenließ und dann Baumann einen mächtigen Linksschuss vor den Latz feuerte, den der Keeper mit Mühe parierte (45. +1). So ging es torlos in die Kabinen.

Freiburg kam wie ausgewechselt aus der Kabine und zog ein wesentlich schnelleres und ideenreicheres Offensivspiel auf – und belohnte sich schnell dafür. Nach einem weiten Einwurf lenkte Klaus den Ball an den Pfosten, von wo aus die Kugel zu Darida prallte. Der hielt direkt drauf und ließ Adler aus zehn Metern keine Chance (50.). Der HSV schüttelte sich kurz und kam schnell zurück. Van der Vaart wurde an der Sechzehnerkante geblockt, der Ball sprang zu Lasogga, der sofort abzog. Leicht abgefälscht schlug das Leder im Netz zum Ausgleich ein (55.).

Weil der Sportclub nun aktiv am Spielgeschehen teilnahm, entwickelte sich eine flotte, ausgeglichene Partie. Mehmedi (61.) und Badelj (64.), Sorg (72.) und Tesche (74.). versuchten es allesamt aus der Distanz, zielten aber nicht genau genug. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Geschehen auf dem Rasen immer hektischer. Die Fehlerquote stieg auf beiden Seiten, gleichzeitig ging es in den Zweikämpfen intensiver zur Sache – gelebter Abstiegskampf.

Da die Schlussmänner Adler und Baumann bei Fernschüssen und Flanken von außen eine sichere Figur machten, gab es in der umkämpften Schlussphase weder hüben noch drüben nennenswerte Abschlüsse. Das Remis nutzt dem SC Freiburg mehr als den Hamburgern, die lange die bessere Mannschaft waren. Die Breisgauer haben nach wie vor zwei Zähler Vorsprung auf die Hanseaten, die nun punktgleich mit dem Vorletzten aus Stuttgart sind.

Spieler des Spiels

Pierre-Michel Lasogga Sturm

2
Spielnote

Spannung und Hektik, aber spielerische Mängel.

4
Tore und Karten

0:1 Darida (50', Linksschuss, Klaus)

1:1 Lasogga (55', Rechtsschuss, van der Vaart)

HSV

Adler 3 - Diekmeier 4, Djourou 3,5, Mancienne 4, Westermann 3,5 - Badelj 3 , Arslan 4, Jiracek 4 , van der Vaart 4 - Zoua 4, Lasogga 2

Freiburg

Baumann 2,5 - Mujdza 3 , Krmas 4,5, Ginter 3, Sorg 4 - Schuster 3, Darida 2,5 , Klaus 4 , Fernandes 5 - Guedé 4,5, Mehmedi 3,5

Schiedsrichter-Team

Deniz Aytekin Oberasbach

2
Spielinfo

Stadion

Imtech-Arena

Zuschauer

44.629

Nächsten Sonntag (15.30 Uhr) reist der HSV nach Gladbach. Tags zuvor (18.30 Uhr) empfängt der Sportclub den 1. FC Nürnberg.

Bilder zur Partie Hamburger SV - SC Freiburg