14:04 - 3. Spielminute

Tor 0:1
Stagge
Chemnitz

14:13 - 12. Spielminute

Gelbe Karte (Chemnitz)
Bozic
Chemnitz

14:15 - 14. Spielminute

Gelbe Karte (Chemnitz)
J. Koch
Chemnitz

14:28 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Chemnitz)
Walther
Chemnitz

15:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Lihsek
für Mensah
Chemnitz

15:11 - 53. Spielminute

Gelbe Karte (Chemnitz)
Lihsek
Chemnitz

15:14 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Heller
für Sengersdorf
Zwickau

15:16 - 58. Spielminute

Tor 1:1
M. Zimmermann
Zwickau

15:20 - 62. Spielminute

Gelbe Karte (Zwickau)
Ziemer
Zwickau

15:22 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Herrmann
für Martens
Zwickau

15:22 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Dobruna
für Will
Zwickau

15:28 - 70. Spielminute

Gelbe Karte (Zwickau)
M. Zimmermann
Zwickau

15:33 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Akindele
für Walther
Chemnitz

15:34 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Somnitz
für Schlüsselburg
Zwickau

15:34 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Könnecke
für Voigt
Zwickau

15:36 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Wolter
für R. Berger
Chemnitz

15:51 - 90. + 3 Spielminute

Tor 1:2
Akindele
Chemnitz

ZWI

CFC

Regionalliga Nordost

Chemnitzer FC besiegt Zwickau im Westsachsenderby

Akindele entscheidet das Westsachsenderby

Himmelblaues Hochgefühl: Chemnitz besiegt Zwickau in der Nachspielzeit

Frühes Ausrufezeichen: Lukas Stagge (Nummer 26) brachte den Chemnitzer FC in Zwickau nach zwei Minuten schon in Führung.

Frühes Ausrufezeichen: Lukas Stagge (Nummer 26) brachte den Chemnitzer FC in Zwickau nach zwei Minuten schon in Führung. IMAGO/Kruczynski

10. SPIELTAG

Nach drei Ligaspielen ohne Sieg wollte der FSV Zwickau im Westsachsenderby gegen den Chemnitzer FC seine Fans mal wieder mit einem Dreier beglücken. Trainer Rico Schmitt baute seine Startformation im Vergleich zum jüngsten 1:2 beim Berliner AK folgendermaßen um: Ziemer, Frick (nach Rot-Sperre), Martens und Will ersetzten Herrmann, Heller, Könnecke und Rüther.

Gegner Chemnitz musste sich nach zwischenzeitlich zwei Dreiern in Folge zuletzt dem BFC Dynamo deutlich mit 0:4 geschlagen geben. Coach Christian Tiffert ersetzte im Tor Wunsch (Schulterverletzung) durch Birke und schickte ansonsten Zickert und Berger statt Erlbeck (Rot-Sperre) und Ampadu Wiafe von Beginn an auf die Wiese.

Das Derby vor 7804 Zuschauern begann sofort mit einem himmelblauen Paukenschlag: Einen Damer-Querpass von links schob Stagge mit der Innenseite zur frühen Chemnitzer Führung in die Maschen (3.). Auf der Gegenseite konnte sich Birke in der 12. Minute gerade noch so einen Kopfball von Will krallen, ehe Damer kurz darauf nach robuster Bozic-Vorlage mit einem Flachschuss beinahe schon auf 2:0 erhöht hätte.

Fortan war der FSV das aktivere Team, wollte noch vor der Pause den Rückstand egalisieren. Aber immer hatte der CFC noch ein Bein oder - im Fall von Birke - eine Hand dazwischen, sofern die Abschlüsse der Schwäne nicht vorbei oder drüber gingen. Frick war in der 33. Minute am dichtesten dran, doch köpfte nach Ecke hauchzart vorbei.

Bis zur Pause blieb es beim 1:0 für die Chemnitzer, aufgrund des Drucks der Heimelf sicher alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Zwickau drückt weiter

Nach dem Seitenwechsel feuerte Frick sofort einen Schuss aufs Gäste-Tor ab, aber geblockt. In Minute 54 segelte eine Zwickauer Flanke auf den langen Pfosten, wo sich Zimmermann robust durchsetzte, den Ball im Fallen aber vorbeisetzte. Chancen dieser Kategorie muss ein Mittelstürmer eigentlich verwerten.

Bevor sich beim FSV aber Verzweiflung breitmachen konnte, bewies Zimmermann mit Verspätung seine Vollstreckerqualitäten. In der 58. Minute drückte er eine Ziemer-Flanke per Kopf wuchtig in die Maschen - verdienter Ausgleich.

MEHR ZUR REGIONALLIGA NORDOST

Jetzt glaubten die Zwickauer Fans an die komplette Wende, wenngleich ihre Lieblinge das vorherige Tempo nicht hochhalten konnten. Vielmehr taute der himmelblaue Kontrahent nun auf und erarbeitete sich sogar leichte Feldvorteile. Generell war die Partie in der zweiten Halbzeit passend zu einem Derby umkämpft und in manchen Momenten auch etwas nicklig. Vieles verlief aber absolut im Rahmen, was nicht vollumfänglich für ein hartes Einsteigen des frisch eingewechselten Lihsek galt, der früh in der zweiten Hälfte mit offener Sohle gegen Sengersdorf zu Werke ging und mit Gelb noch gut bedient war. Strittige Szene, der Zwickauer musste jedenfalls verletzt raus.

Mit nun ausgeglichenen Spielanteilen ging es in die Schlussviertelstunde. Im Abschluss fehlte beidseitig die Präzision. Gegen Ende hin scheuten beide Mannschaften das letzte Risiko. Bis in der Nachspielzeit Chemnitz doch noch eine Lücke fand: Wolter nahm im Zentrum Tempo auf, steckte durch auf Akindele, der frei vor Torwart Hiemann mit der Innenseite vollstreckte. Das Joker-Tor des 19-jährigen Deutsch-Nigerianers war der entscheidende Stich, auf den die danach vehement drängende Zwickauer keine Antwort mehr fanden.

Die nächsten Aufgaben

Für beide Traditionsklubs geht es nach der Pokal-Pause in zwei Wochen mit dem Ligabetrieb weiter: Zwickau hat dann gegen die VSG Altglienicke das nächste Heimspiel. Chemnitz tritt ebenfalls daheim an, der FSV Luckenwalde wird zu Gast sein.

Stefan Wölfel