20:30 - 16. Spielminute

Tor 1:0
Guilavogui
Rechtsschuss
Vorbereitung R. Steffen
Wolfsburg

21:16 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Desna)
Gutsuliak
für Kartushov
Desna

21:20 - 50. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Marmoush
Wolfsburg

21:27 - 57. Spielminute

Gelbe Karte (Desna)
Tamm
Desna

21:29 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Paulo Otavio
für Marmoush
Wolfsburg

21:30 - 60. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Desna)
Tamm
Desna

21:32 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Brooks
für Lacroix
Wolfsburg

21:35 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Desna)
Iermakov
für Dombrovskyi
Desna

21:36 - 66. Spielminute

Gelbe Karte (Desna)
Konoplia
Desna

21:41 - 71. Spielminute

Gelbe Karte (Desna)
Ohirya
Desna

21:48 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Ginczek
für Weghorst
Wolfsburg

21:54 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Desna)
Shevtsov
für Budkivskyi
Desna

21:58 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Desna)
Totovytsky
Desna

22:02 - 90. + 2 Spielminute

Tor 2:0
Ginczek
Rechtsschuss
Vorbereitung X. Schlager
Wolfsburg

WOB

TSC

Europa-League-Qualifikation

Torschütze und Retter: Kapitän Guilavogui führt Wolfsburg in die finale Runde

Wolfsburg zittert sich in 30-minütiger Überzahl zum zweiten Treffer

Torschütze und Retter: Kapitän Guilavogui führt Wolfsburg in die finale Runde

Herzliche Umarmung: Renato Steffen beglückwünscht seinen Kapitän Josuha Guilavogui zum Treffer .

Herzliche Umarmung: Renato Steffen beglückwünscht seinen Kapitän Josuha Guilavogui zum Treffer . getty images

Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner konnte gegen den ukrainischen Vertreter aus dem Vollen schöpfen und wagte keine großen Experimente. Kapitän und Innenverteidiger Guilavogui, der beim leistungsgerechten 0:0 zum Bundesliga-Auftakt gegen Bayer Leverkusen noch aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre aus der Vorsaison gefehlt hatte, rückte für den auf die Bank verfrachteten Brooks in die Startelf.

Außerdem feierte der 21-jährige Ägypter Marmoush sein Startelfdebüt für die VfL-Profis und nahm den Platz von Brekalo (nicht im Kader) ein. Der gelernte Rechtsaußen Steffen schlüpfte erneut in die Rolle des Rechtsverteidigers, weil Mbabu (Knieverletzung) und William (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), die beiden etatmäßigen Kräfte, nach wie vor verletzungsbedingt fehlten.

Guilavogui steht goldrichtig

Zunächst hauptsächlich über die linke Seite von Roussillon kommend übte Wolfsburg in der Anfangsphase enormen Druck aus und übernahm das Kommando. In der 15. Minute blieb der Linksverteidiger zwar am Gegenspieler hängen, holte aber eine entscheidende Ecke heraus - wie sich kurz darauf herausstellen sollte: Denn der 1,70 Meter große Steffen verlängerte Mehmedis Ball mit dem Kopf ins Zentrum, wo Kapitän Guilavogui genügend Platz hatte, um die Kugel die letzten Meter über die Linie zu drücken (16.).

Spieler des Spiels
VfL Wolfsburg

Josuha Guilavogui Mittelfeld

2
Spielnote

Intensiv geführte Partie mit wenigen fußballerischen Höhepunkten.

4
Tore und Karten

1:0 Guilavogui (16', Rechtsschuss, R. Steffen)

2:0 Ginczek (90' +2, Rechtsschuss, X. Schlager)

VfL Wolfsburg
Wolfsburg

Casteels3 - R. Steffen3, Lacroix3 , Guilavogui2 , Roussillon4 - X. Schlager3,5, Arnold4, Marmoush5 , Mehmedi3, Joao Victor4,5 - Weghorst4,5

Desna Tschernihiw
Desna

Past3 - Konoplia3,5 , Gitchenko2,5, Tamm5 , Mostoviy4 - Dombrovskyi4 , Ohirya3,5 , Kalitvintsev3, Totovytsky4,5 , Kartushov4,5 - Budkivskyi5

Schiedsrichter-Team
Lawrence Visser

Lawrence Visser Belgien

2
Spielinfo

Stadion

Volkswagen-Arena

Die Ukrainer ließen sich von dem Rückschlag aber nicht allzu groß beeindrucken, fanden mit der Zeit deutlich besser ins Spiel und ließen durch einige vielversprechende Ansätze aufhorchen (6./21./26./40.). Ein zwingender Abschluss war aber noch nicht dabei, weil die Wolfsburger Defensive in entscheidenden Momenten zur Stelle war.

Die Wölfe selbst brachten im restlichen Verlauf des ersten Durchgangs bis auf einige Warnschüsse aber auch nicht mehr viel zustande. Grund dafür: Die Glasner-Elf leistete sich eine Vielzahl an leichtfertigen Ballverlusten im Aufbauspiel und versuchte es auf Biegen und Brechen durchs Zentrum, doch das machte Desna dicht. Die Außenbahnen von Roussillon und Steffen blieben nach anfänglichem Hochbetrieb lange ungenutzt.

In höchster Not: Guilavogui rettet auf der Linie

Nach dem Wiederanpfiff begann die Drangphase der Gäste - bereits nach wenigen Momenten hätte der Ausgleich fallen können, doch Wolfsburg stemmte sich mit vereinten Kräften dagegen: Casteels wehrte einen satten Versuch aus spitzem Winkel ab, Guilavogui rettete beim Nachschuss von Kalitvintsev auf der Linie (47.). Vier Minuten später glänze der VfL-Schlussmann bei einem ruhenden Ball von Aktivposten Kalitvintsev mit einer Flugeinlage.

Der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit, doch dann nahm sich Desna selbst aus dem Spiel: Verteidiger Tamm handelte sich kurz nach seiner Verwarnung in der 57. Minute mit einer unbedachten Grätsche gegen Arnold die Ampelkarte ein (60.) - Tschernihiw musste die Mission "Wende" in der letzten halben Stunde in Unterzahl angehen.

Wolfsburg hatte nach dem Platzverweis prompt mehr Ballbesitz und wirkte etwas sicherer, war von souverän aber noch ein gutes Stück entfernt. Die Glasner-Elf verpasste es in Überzahl, frühzeitig den Druck vom Kessel zu nehmen - große Chancen waren aber nach wie vor auf beiden Seiten Mangelware. So musste der VfL bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit zittern, ehe Joker Ginczek mit seinem Abstauber zum 2:0 das Ticket für das entscheidende Play-off-Spiel bei AEK Athen (1. Oktober LIVE! bei kicker) um die Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase endgültig buchte.

Bereits in drei Tagen geht es für den VfL Wolfsburg weiter: Am Sonntag (18 Uhr, LIVE! bei kicker) steht in der Bundesliga das Gastspiel beim SC Freiburg an.

phb