Int. Fußball

Beim 2:0 gegen die Spurs: CR7 verweigerte Einwechslung

Ten Hag: Suspendierung "wichtig für die Mentalität der Gruppe"

Vor vorzeitigem Abgang in die Kabine: CR7 verweigerte Einwechslung

Cristiano Ronaldo (r.) verweigerte gegen Tottenham seine Einwechslung.

Cristiano Ronaldo (r.) verweigerte gegen Tottenham seine Einwechslung. IMAGO/Shutterstock

In den vergangenen Tagen war Cristiano Ronaldo nach seinem vorzeitigen Abgang in den Kabinentrakt beim 2:0 gegen die Spurs das Hauptthema bei Manchester United: Erst suspendierte der Verein den 37-Jährigen, dann reagierte der Portugiese auf die Suspendierung via Instagram, entschuldigte sich für sein Fehlverhalten aber nicht. Auf der Pressekonferenz vor der Partie beim FC Chelsea (Samstag, 18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) sprach auch Erik ten Hag über die Situation und verriet ein weiteres Detail: CR7 verließ nicht nur vorzeitig das Spiel, sondern verweigerte auch seine Einwechslung. 

Es war nicht das erste Mal, dass Cristiano Ronaldo vor dem Abpfiff verschwand: Bereits im Testspiel gegen Rayo Vallecano verließ er nach seiner Auswechslung unabgesprochen das Old Trafford - damals verschwand er aber nicht als einziger ManUnited-Akteuer frühzeitig aus dem Stadion. "Rayo Vallecano war nicht akzeptabel, aber er war nicht der Einzige. Das zweite Mal hat Konsequenzen", so ten Hag zur Suspendierung des Angreifers.

Ten Hag: "Verlust für die Mannschaft"

Des Weiteren verteidigte der Niederländer die Maßnahme, dass Cristiano Ronaldo alleine trainierte: "Es ist eine Reflexion für ihn. Aber auch für alle anderen." Auf das Gespräch zwischen CR7 und ihm ging der Coach hingegen nicht genau ein. Lediglich sprach er davon, dass die Aussage klar sei. 

Obwohl Cristiano Ronaldo in der aktuellen Premier-League-Saison meist von der Bank kam und erst einen Saisontreffer in Englands Oberhaus erzielte, ist er für den Trainer weiterhin ein wichtiger Spieler, der nun im Verfolgerduell fehlt. "Es ist ein Verlust für die Mannschaft, aber er ist wichtig für die Einstellung und die Mentalität der Gruppe", erklärte der 52-Jährige, der im Anschluss seinen "ganzen Fokus" auf das Spiel richtete.

aka