Serie A
Serie A Spielbericht
21:10 - 24. Spielminute

Gelbe Karte (Torino)
Schuurs
Torino

21:16 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (Torino)
Buongiorno
Torino

21:20 - 34. Spielminute

Gelbe Karte (Milan)
Kalulu
Milan

21:21 - 35. Spielminute

Tor 1:0
Djidji

Torino

21:23 - 37. Spielminute

Tor 2:0
Al. Miranchuk

Torino

21:50 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
Dest
für Kalulu
Milan

21:50 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
de Ketelaere
für Brahim Diaz
Milan

21:50 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
Rebic
für Rafael Leao
Milan

22:12 - 67. Spielminute

Tor 2:1
Junior Messias

Milan

22:13 - 69. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Torino)
Juric
Torino

22:15 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
Bennacer
für Tonali
Milan

22:16 - 71. Spielminute

Gelbe Karte (Torino)
Pellegri
Torino

22:17 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Torino)
R. Rodriguez
für Buongiorno
Torino

22:18 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Torino)
Karamoh
für Pellegri
Torino

22:21 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Torino)
Zima
für Schuurs
Torino

22:22 - 77. Spielminute

Gelbe Karte (Milan)
Pobega
Milan

22:22 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Milan)
Giroud
für Junior Messias
Milan

22:29 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Torino)
Linetty
für Ricci
Torino

22:29 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Torino)
Adopo
für Al. Miranchuk
Torino

22:32 - 87. Spielminute

Gelbe Karte (Torino)
Linetty
Torino

22:35 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Torino)
Lukic
Torino

TOR

MIL

Serie A

Milans Mini-Serie reißt: Torino glückt Coup gegen Mailand

Serie A, 12. Spieltag

Milans Mini-Serie reißt: Torino glückt Coup gegen pomadige Mailänder

Meister-Bezwinger: Turiner Jubel gegen Milan.

Meister-Bezwinger: Turiner Jubel gegen Milan. IMAGO/HochZwei/Syndication

Gerade noch rechtzeitig hat Milan einen Lauf gestartet - unter anderem verbesserten die Lombarden nach dem 4:0 bei Dinamo Zagreb ihre Chancen auf das Überstehen der Champions-League-Gruppenphase ungemein. Und auch in der Liga hatte man sich zuletzt mit zwei Siegen in Serie nach oben gepirscht.

Gegen Torino, das selbst zuletzt zweimal nacheinander gewonnen hatte, setzte Coach Stefano Pioli im Vergleich zum Zagreb-Spiel auf Tomori, Pobega, Junior Messias, Brahim Diaz und Origi anstelle von Kjaer, Bennacer, Rebic, De Ketelaere und Giroud, die allesamt aus Gründen der Belastungssteuerung auf der Bank Platz nahmen.

Bei den Hausherren waren gegenüber dem 2:1 in Udine Djidji und Singo neu auf dem Platz. Aina stand nicht im Kader, während Zima ebenso wie der Ex-Herthaner Radonjic auf der Bank Platz nahmen. Mit Lazaro stand ein weiterer Ex-Herthaner bei Torino aber in der Startelf.

Serie A, 12. Spieltag

Rafael Leao startet schlampig

Den Mailändern wäre beinahe eine Blitzstart geglückt, doch Rafael Leao hatte scheinbar keine Lust darauf. Binnen weniger Minuten zeigte sich der Portugiese, beide Male wunderbar von Brahim Diaz in Szene gesetzt, schlampig im Abschluss, schoss zuerst drüber und schob dann links vorbei (3., 6.).

Die Mailänder Fans, die sich ob des verheißungsvollen Auftakts des Meisters schon die Hände gerieben hatten, wurden aber bald bitter enttäuscht, denn in der Folge stabilisierte sich Torino, gestaltete das phasenweise umkämpfte und daher recht zähe Match fortan offen und glich schon bald nach vergebenen Chancen aus: Tatarusanu parierte zunächst gegen Pellegri (19.) und dann gegen Miranchuk (20.).

"Toro" nimmt Milan auf die Hörner

Dass "Toro" eine harte Nuss ist, dürften die Mailänder spätestens beim 0:1 gemerkt haben. Das fiel aus einer Freistoßflanke heraus, bei der sich Djidji geschickt im Zentrum löste und ins lange Eck köpfte (35.).

Etwas später ließ es dann auch Miranchuk klingen - und wie! Bei einem weiten Abschlag von Milinkovic-Savic störte Vlasic zunächst gut, ehe der Ball beim Russen landete. Der wiederum traf mit links zwischen Gabbia und Tomori hindurch ins lange Eck (37.).

Das 2:0 war dann auch der Halbzeitstand - und Milan stand nun vor der Herkulesaufgabe, bei der besten Heim-Defensive der Serie A (Torino hatte bis dato in sechs Heimspielen lediglich drei Gegentore kassiert) einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen zu müssen. Pioli reagierte zudem mit einem Dreifachwechsel: De Ketelaere, Dest und Rebic kamen für Kalulu, Brahim Diaz und Rafael Leao - nicht nur das Trio hatte enttäuscht, es hätte gut und gerne auch jeden anderen Milan-Profi treffen können, denn alle hatten eine Halbzeit zum Vergessen gespielt.

Milan erhöht den Druck gegen "ekliges" Torino

Da schau hin: Junior Messias und Vanja Milinkovic-Savic (re.) schauen dem Ball vor dem 1:2 hinterher.

Da schau hin: Junior Messias und Vanja Milinkovic-Savic (re.) schauen dem Ball vor dem 1:2 hinterher. IMAGO/Sportimage

In Hälfte zwei sah es dann besser aus, der Meister startete schwungvoll, übte Druck aus und brachte mit breitem und variablem Spiel über die Außen Bewegung in die Defensive. Dest gab dann nach 54 Minuten auch einen formidablen Warnschuss ab, als er aus der zweiten Reihe knapp verzog. 

Torino lief Gefahr, sich zu sehr hinten reindrücken zu lassen, doch das Team von Trainer Ivan Juric tat den Rossoneri keinen Gefallen und igelte sich nicht komplett im eigenen Sechzehner ein, vielmehr stellte man sich zusehends auf die Mailänder Tiefenläufe ein, machte die Räume zu und verlagerte das Geschehen durchaus weg vom eigenen Sechzehner.

Das Spiel plätscherte ein bisschen vor sich hin - bis zur 67. Minute: In dieser agierte Junior Messias bei einem langen Ball im Zweikampf mit Buongiorno hart an der Grenze und erzwang so einen Fehler des Innenverteidigers, der den Ball an Milinkovic-Savic, der völlig übermotiviert seinen Sechzehner verlassen hatte, vorbei- und so unfreiwillig für Junior Messias auflegte - 1:2.

Das Tor wurde gegeben, womit sich Torino-Coach Juric überhaupt nicht abfinden konnte. Schiedsrichter Rosario Abisso verwies daraufhin den heißblütigen Trainer des Feldes (69.). Danach kam mächtig Hektik auf, immer wieder störten kleinere Fouls und zahlreiche Ungenauigkeiten hüben wie drüben den Spielfluss. Der Verlauf kam den Hausherren, die im positiven Sinne eklig agierten und Milan immer wieder in Zweikämpfe verwickelten, gelegen - am Ende rissen die Turiner dann auch die Arme zum Siegerjubel in den Nachthimmel, auch weil der direkte Freistoß von Rebic im Toraus landete (90.+1). 

Tore und Karten

1:0 Djidji (35')

2:0 Al. Miranchuk (37')

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FC Turin
Torino

V. Milinkovic-Savic - Djidji , Schuurs , Buongiorno - Singo, Lukic , Ricci , Lazaro, Al. Miranchuk , Vlasic - Pellegri

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AC Mailand
Milan

Tatarusanu - Kalulu , Tomori, Gabbia, Theo - Tonali , Pobega , Junior Messias , Brahim Diaz , Rafael Leao - Origi

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Schiedsrichter-Team

Rosario Abisso Italien

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Spielinfo
Stadion Olimpico (Communale Torino)
Zuschauer 26.133
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Nach der Liga ist vor der Königsklasse. Am Mittwoch (LIVE! ab 21 Uhr bei kicker) erwartet die Mailänder das alles entscheidende Vorrundenspiel gegen RB Salzburg - ein Remis würde den Rossoneri bereits reichen, um sich für das Achtelfinale zu qualifizieren. In der Serie A geht's für das Pioli-Team schließlich am Samstag (20.45 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Spezia weiter. Torino ist tags darauf in Bologna gefordert (12.30 Uhr).