3. Liga

Trainer Stefan Krämer darf "das Ding regeln" beim SV Meppen

Meppen hält am Trainer fest

Rückendeckung: Krämer darf "das Ding regeln"

Stefan Krämer hat 21 Spiele Zeit, den SV Meppen zu retten.

Stefan Krämer hat 21 Spiele Zeit, den SV Meppen zu retten. IMAGO/Eibner

"Wir haben in Meppen eine gute Saison gespielt, wenn wir nicht allzu viel Kontakt zu den letzten vier Plätzen haben", hatte Stefan Krämer im kicker-Interview vor der Saison erklärt. Die Realität Mitte November: Die Emsländer haben nicht nur Kontakt, sondern sie stehen auf einem der letzten vier Plätze.

"Ich fühle mich maximal verantwortlich für die Situation", erklärte Krämer nun jüngst im kicker, aufgeben will der Coach deswegen aber nicht: "Ich habe total Bock, mit der Mannschaft zusammen das Ding zu regeln." Dafür erhält er nun Rückendeckung. Nach Geschäftsführer Ronald Maul hat sich auch Meppens Sportvorstand Heiner Beckmann klar positioniert, der Trainer soll bleiben.

Es ist meine Hauptverantwortung, dass ich Spieler finde, die dieser Situation standhalten können.

Stefan Krämer

Kriegt Krämer, nach Pavel Dotchev der Coach mit den meisten Einsätzen in der 3. Liga überhaupt, mit dem SVM die Kurve? Zuletzt gab es 13 sieglose Spiele mit mageren sechs Zählern, Meppen ist auf Platz 17 abgerutscht. "Es ist spannend wie eh und je", hatte Krämer noch vor der Saison betont, "die Leistungsunterschiede sind so gering, darin liegt ein unheimlicher Reiz."

Für den 55-Jährigen liegt der Reiz vor allem nun darin, die drei Zähler auf den ersten Nichtabstiegsplatz gutzumachen. Dazu hat er mit seinem Team 21 Spiele Zeit. "Es ist meine Hauptverantwortung, dass ich Spieler finde, die dieser Situation standhalten können. Die in der Lage sind, sich gegen den Abstieg zu wehren", so Krämer.

Vorbereitung mit Pause

Am 5. Dezember geht die Vorbereitung los, die vom 23. Dezember 2022 bis 2. Januar 2023 noch einmal unterbrochen wird. Am 15. Januar wartet dann zum Auftakt ins neue Jahr Dynamo Dresden auf den SV Meppen.

nik, DK

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