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Bewegte Vergangenheit und ein Wendepunkt 2011


Erst unabsteigbar, dann Fahrstuhlmannschaft: Um den aktuellen Zweitliga-Tabellenführer VfL Bochum ist es in den letzten Jahren etwas ruhiger geworden. Doch der Revierklub hat eine bewegte Bundesliga-Geschichte hinter sich ... imago images (3)


Erstmals in die Bundesliga steigt der VfL Bochum im Jahr 1971 auf. Ganze 22 Jahre wird sich der Verein dort halten. imago images


Das vielleicht denkwürdigste Spiel der Vereinsgeschichte absolviert der VfL im September 1976. Gegen den FC Bayern führt der krasse Außenseiter nach 53 Minuten mit 4:0 - und verliert in einem dramatischen Spiel noch mit 5:6. imago images


Von 1972 bis 1979 ist Heinz Höher Cheftrainer in Bochum, die bis heute längste Amtszeit eines VfL-Coaches in der Bundesliga. Ein ums andere Jahr retten sich die Bochumer unter ihm vor dem Abstieg - die "Unabsteigbaren", wie sie später genannt werden, sind geboren. imago images


Prägende Figuren der 70er und 80er Jahre sind Michael "Ata" Lameck (li.), mit 518 Einsätzen bis heute VfL-Rekordspieler, sowie Stürmer Hans-Joachim Abel (re.), mit 60 Treffern Bundesliga-Rekordschütze der Bochumer. imago images


Auch wenn der VfL in 22 aufeinanderfolgenden Bundesligajahren nie besser als Platz acht abschneidet, gibt es 1986 einen "kleinen" Titel: Stürmer Stefan Kuntz wird der erste von drei Torschützenkönigen im Bochumer Dress. imago images


Nahe dran am größten Erfolg der Vereinsgeschichte ist der Verein im Jahr 1988. Im Finale des DFB-Pokals unterliegt Bochum gegen Eintracht Frankfurt durch ein spätes Freistoßtor von Lajos Detari knapp mit 0:1. imago images


1993 sind die "Unabsteigbaren" schließlich Geschichte. Nachdem sich der VfL 1990 noch in der Relegation rettet, muss der Verein drei Jahre später doch den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. picture alliance


Es folgen turbulente Jahre mit vielen Aufs und Abs. Geprägt werden sie von Trainer Klaus Toppmöller, der nach dem direkten Wiederaufstieg übernimmt, wieder runter muss - und erneut direkt ins Oberhaus zurückkehrt. imago images


Nach dem zweiten Wiederaufstieg führt Toppmöller die Mannschaft in den unvergessenen Regenbogen-Trikots sensationell auf Platz fünf und damit erstmals nach Europa. Im Uefa-Cup schafft es der VfL sogar bis ins Achtelfinale, dort ist dann gegen Ajax Amsterdam um Frank de Boer und Edwin van der Sar Schluss. imago images


Da hilft auch das farbenfrohe Torwarttrikot von Thomas Ernst nichts: Die Ära Toppmöller endet 1999 mit dem dritten Abstieg - und wieder folgen Fahrstuhl-Jahre: Aufstieg 2000, Abstieg 2001, Aufstieg 2002. imago images


Nach dem fünften Bundesliga-Aufstieg läuft es rund im Oberhaus: Vom 2. bis zum 4. Spieltag ist Bochum zum ersten und bislang einzigen Mal Tabellenführer der Liga, am Ende der Saison holt sich Stürmer Thomas Christiansen die kicker-Torjägerkanone. imago images


Die Folgesaison wird sogar noch erfolgreicher: Peter Neururer führt Bochum am BVB vorbei auf Tabellenplatz fünf, feiert mit Tanzeinlagen vor den Fans - und muss sich seinen Schnauzbart abrasieren, weil er zuvor gegen die Europa-Qualifikation wettete. Im Uefa-Cup scheitert der VfL dann aber schon in der 1. Runde an Standard Lüttich. imago images


Das alte Bild: 2005 steigt Bochum ab, 2006 direkt wieder auf - und stellt dann wie schon 2003 als Aufsteiger den Torschützenkönig. Diesmal darf kicker-Chefredakteur Rainer Holzschuh Angreifer Theofanis Gekas gratulieren. imago images


Nach fünf Abstiegen hatte der VfL stets den direkten Wiederaufstieg realisiert - doch 2011 klappt es erstmals nicht. In zwei dramatischen Relegationsspielen scheitert Bochum knapp an Borussia Mönchengladbach - ein Wendepunkt der Vereinsgeschichte. imago images


Es folgt ein Jahrzehnt der Zweitklassigkeit. In den Jahren 2013 und 2014 rettet sich das Team (unter anderem mit dem jungen Eigengewächs Leon Goretzka) sogar erst am 33. Spieltag vor dem Absturz in die 3. Liga. imago images


Nach Jahren im Mittelfeld der 2. Liga könnte es 2021 tatsächlich klappen mit dem siebten Aufstieg in die Bundesliga. In dieser Kategorie lägen dann nur noch der 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld (jeweils acht) vor den Bochumern. imago images