20:54 - 9. Spielminute

Gelbe Karte (Italien)
Tonali
Italien

21:46 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Italien)
Cristante
für Tonali
Italien

21:58 - 57. Spielminute

Gelbe Karte (Nordirland)
Magennis
Nordirland

22:04 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Italien)
Belotti
für Barella
Italien

22:09 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Italien)
Bernardeschi
für L. Insigne
Italien

22:09 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Italien)
Locatelli
für Jorginho
Italien

22:13 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Nordirland)
Washington
für Whyte
Nordirland

22:13 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Nordirland)
C. Evans
für Saville
Nordirland

22:21 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Italien)
Scamacca
für Emerson
Italien

22:24 - 83. Spielminute

Gelbe Karte (Nordirland)
Peacock-Farrell
Nordirland

22:34 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte (Italien)
G. Donnarumma
Italien

NIR

ITA

WM-Qualifikation Europa

WM-Qualifikation: Italien in den Play-offs für Katar 2022

Karges 0:0 gegen Nordirland passt ins Bild

Der Jubel verstummt, der Zauber verfliegt: Italien muss in die Play-offs zur WM 2022

Der Ratlosigkeit ist die sommerliche EM-Freude inzwischen gänzlich gewichen: Leonardo Bonucci & Co. sind in einem Tal angekommen.

Der Ratlosigkeit ist die sommerliche EM-Freude inzwischen gänzlich gewichen: Leonardo Bonucci & Co. sind in einem Tal angekommen. Getty Images

Viele Worte braucht es nicht, um Italiens dürftige erste Hälfte beim finalen WM-Qualifikationsgruppen-Gastspiel in Nordirland zusammenzufassen. Denn obwohl der amtierende Europameister nach dem abermals verpassten direkten WM-Ticket für Katar 2022 beim 1:1 gegen die Schweiz (später verschossener Elfmeter von Jorginho) an diesem Abend unter Zugzwang stand, fiel ihm trotz spielerischer Überlegenheit gegen defensivstarke Gastgeber nichts Weltbewegendes ein. Lediglich di Lorenzo (8.), Chiesa (14.), Insigne (28.) sowie nochmals Chiesa (32.) und Insigne (37.) näherten sich lediglich etwas an. Stets parierte hier Peacock-Farrell im Kasten der Nordiren sicher.

Und so durften sich die Azzurri bedanken, zu diesem Zeitpunkt nur aus diesem Grund noch Erster der Gruppe C zu sein, weil im Parallelspiel die Schweiz gegen Bulgarien ebenfalls nicht vor Esprit sprühte und kurz vor der Pause mit einem Pfostenschuss Pech hatte.

WMQ Europa - Tabelle - Gruppe D
Pl. Verein Punkte
1
Frankreich Frankreich
18
Dänemark Dänemark
27
Spanien Spanien
19
Spielersteckbrief Bonucci
Bonucci

Bonucci Leonardo

Spielersteckbrief Chiesa
Chiesa

Chiesa Federico

Spielersteckbrief D. Berardi
D. Berardi

Berardi Domenico

Spielersteckbrief G. Donnarumma
G. Donnarumma

Donnarumma Gianluigi

Trainersteckbrief Baraclough

Baraclough Ian

Trainersteckbrief Mancini
Mancini

Mancini Roberto

Kein(e) Tor(e), kein WM-Ticket

Mit Wiederbeginn wollten die Italiener dann aber das Tempo anziehen und klarmachen, dass sich das dramatische Verpassen der WM 2018 in Russland (Play-off-Aus gegen Schweden noch mit Gianluigi Buffon) vier Jahre später nicht direkt wiederholen soll. So zumindest der Plan. Die Realität aber sah anders aus, ganz anders...

Vielmehr kamen nach wie vor stark verteidigende Nordiren plötzlich zu Chancen aufs 1:0: Saville verzweifelte an Keeper Donnarumma (50.), Dallas schoss vorbei (81.), und Washington brachte den Ball nicht im quasi nur noch von Abwehrchef Bonucci bewachten Kasten unter (90.). Auf der anderen Seite verpufften derweil auch die Einwechselmaßnahmen vom italienischen Erfolgstrainer Roberto Mancini, der unter anderem Belotti, Bernardeschi und Locatelli reinwarf. Lediglich Berardi (58.) und Chiesa (63.) kamen einem Azzurri-Tor noch etwas  nahe.

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Nordirland
Nordirland

Peacock-Farrell - Dallas, Flanagan, J. Evans, Cathcart, Lewis - McCann, Davis, Saville - Whyte , Magennis

Italien
Italien

G. Donnarumma - di Lorenzo, Bonucci, Acerbi, Emerson - Tonali , Jorginho , Barella - D. Berardi, L. Insigne , Chiesa

Schiedsrichter-Team
Istvan Kovacs

Istvan Kovacs Rumänien

Spielinfo

Stadion

Windsor Park

Zuschauer

15.969

Spät verzog auch noch Emerson knapp (80.), doch hier war die Messe schon gelesen - da die Schweiz im Parallelspiel gegen Bulgarien zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0 führte und so längst auf Platz eins der Gruppe C rangierte. Europameister Italien hätte hier schon ein 2:0 gebraucht, um wieder vorbeiziehen zu können. Am Ende war sogar ein 3:0 nötig, da die Nati am Ende mit 4:0 siegte - und lautstark feierte. Die Squadra Azzurra muss damit wie schon 2017 den Umweg über die Play-offs gehen und hier das zweite WM-Aus am Stück abwehren.

mag

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