3. Liga

Nach Schiri-Irrtum: DFB annulliert Gelbe Karte gegen Uerdingens Velkov

Nach Einspruch des KFC

Nach Schiri-Irrtum: DFB annulliert Gelbe Karte gegen Uerdingens Velkov

Stefan Velkov ist Profi in Krefeld.

Stefan Velkov sah gegen Ingolstadt die Gelbe Karte - diese wurde nun aber aufgehoben. imago images

In der Schlussphase des Spiels zwischen Ingolstadt und Uerdingen ging es nicht zuletzt aufgrund der knappen Führung der Schanzer hitzig zur Sache. Als die Hausherren noch einmal einen Vorstoß wagten, brachte Gino Fechner Filip Bilbija zu Fall. Schiedsrichter Tobias Fritsch ließ zunächst Vorteil laufen, entschied dann aber doch auf Foulspiel - und zeigte dem sichtlich überraschten Stefan Velkov Gelb.

Dieser war an der Szene jedoch gar nicht beteiligt und reagierte entsprechend verständnislos. Der Unparteiische blieb jedoch bei seiner Entscheidung - was sich als Glücksfall für Fechner erwies. Denn dieser hatte bereits die Gelbe Karte gesehen und kam entsprechend um einen Platzverweis und eine Sperre im Spiel gegen Meppen am Montag (19 Uhr) herum.

Velkovs kurzes Pech ist Fechners Glück

Nach Einspruch des KFC schritt der DFB jetzt aber ein und erklärte die unberechtigte Gelbe Karte für ungültig. Dies ist nach Paragraph 12 der Rechts- und Verfahrensordnung möglich, "wenn sich der Schiedsrichter in der Person des Spielers geirrt hat". Fritsch, der schon auf dem Feld von Ingolstädter Spielern auf die Verwechslung hingewiesen worden war, hatte seine Fehlentscheidung trotz Rücksprache mit dem Assistenten während des Spiels nicht bemerkt - diese aber später im offiziellen Spielbericht vermerkt. Für den eigentlichen Übeltäter Fechner hat die DFB-Entscheidung keine Folgen.

pau

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