15:43 - 13. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Fosu-Mensah
für Frimpong
Leverkusen

15:58 - 28. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Adli
für Wirtz
Leverkusen

16:16 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (Leverkusen)
Palacios
Leverkusen

16:38 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Tapsoba
für Kossounou
Leverkusen

16:44 - 52. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Skhiri
Köln

16:56 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Azmoun
für Paulinho
Leverkusen

16:56 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
C. Aranguiz
für Palacios
Leverkusen

16:56 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Ljubicic
für Duda
Köln

16:56 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Ki. Schindler
für Skhiri
Köln

16:57 - 65. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Schmitz
Köln

16:59 - 67. Spielminute

Tor 0:1
Ki. Schindler
Rechtsschuss
Vorbereitung Ljubicic
Köln

17:09 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Thielmann
für Andersson
Köln

17:20 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Lemperle
für Kainz
Köln

17:24 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Leverkusen)
Demirbay
Leverkusen

B04

KOE

Bundesliga

Baumgarts und das goldene Händchen: Kölner gewinnen Derby

Bayer erwischt es doppelt bitter - Köln beendet lange Wartezeit

Baumgart und das goldene Händchen: Kölner Joker entscheiden Derby - Wirtz verletzt

Er kam, sah und behielt den Durchblick: Kingsley Schindler.

Er kam, sah und behielt den Durchblick: Kingsley Schindler. IMAGO/Beautiful Sports

Leverkusens Coach Gerardo Seoane wechselte nach dem enttäuschenden 2:3 bei Atalanta Bergamo im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League viermal: Kossounou, Hincapie, Paulinho und der international gesperrte Demirbay verdrängten Tapsoba, Bakker, Aranguiz und Adli auf die Reservebank.

Vier Wechsel vollzog auch Kölns Trainer Steffen Baumgart. Der genesene Hübers sowie Kapitän Hector, der beim 0:1 gegen Hoffenheim aus privaten Gründen gefehlt hatte, kehrten ebenso in die Startelf zurück wie Duda und Andersson. Dafür fanden sich Chabot, Jannes Horn und Ljubicic auf der Bank wieder, während der erkrankte Uth gänzlich im Kader fehlte.

Köln startet mutig

Die Kölner, bei denen Andersson und Modeste erstmals in dieser Runde gemeinsam in der Anfangsformation standen, präsentierten sich von Beginn an mutig - und gallig. Der Effzeh spielte hohes Pressing, übte immer wieder großen Druck auf Bayer aus und kam so im Mittelfeld zu optischen Vorteilen, kam aber in Hälfte eins nur einmal gefährlich zum Abschluss, als Kainz Hradecky per sehenswertem Schlenzer prüfte (20.).

Spieler des Spiels
1. FC Köln

Marvin Schwäbe Tor

2
Spielnote

Ein hochintensives und umkämpftes Spiel, das aber nur ab und an spielerische Höhepunkte bot.

3
Tore und Karten

0:1 Ki. Schindler (67', Rechtsschuss, Ljubicic)

Bayer 04 Leverkusen
Leverkusen

Hradecky3 - Frimpong , Kossounou4 , Tah3,5, Hincapie3 - Palacios4 , Demirbay4 , Diaby4, Wirtz , Paulinho5 - Alario3,5

1. FC Köln
Köln

Schwäbe2 - Schmitz3 , Kilian2, Hübers2,5, Hector3 - Skhiri4,5 , Özcan2,5, Kainz3,5 , Duda4 - Andersson4 , Modeste4

Schiedsrichter-Team
Sascha Stegemann

Sascha Stegemann Niederkassel

2,5
Spielinfo

Stadion

BayArena

Zuschauer

22.658 (ausverkauft)

Etwas besser sah es diesbezüglich auf der Gegenseite aus, vor allem dann, wenn Bayer es schaffte, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Paulinho (10., 17.) und Diaby (35.) zeichneten sich jedoch nicht als eiskalte Torjäger aus. Auch Demirbays direkter Freistoß fand sein Ziel nicht (41.).

Florian Wirtz

Gekrümmt vor Schmerzen: Florian Wirtz. IMAGO/Jürgen Schwarz

Bayer im Verletzungspech

In einem anderen Punkt sah es aber sehr schlecht für Bayer aus. Die Werkself wurde nämlich in diesem intensiven von vielen Zweikämpfen geprägten Duell hart vom Verletzungspech getroffen: So musste Frimpong nach einem Zweikampf mit Kainz aufgrund einer Sprunggelenksverletzung sehr früh raus (13.), ehe auch noch Wirtz unglücklich auftrat und wegen einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste (27.).

Der zweite Durchgang wies einige Parallelen zum ersten auf. Die Kölner  bereiteten Bayer mit ihrer engagierten, lauffreudigen und bissigen Spielweise durchaus Probleme, doch Leverkusen hielt dagegen und gestaltete das Duell offen. Hohen Unterhaltungswert hatte die Partie aber nicht, dafür war das Spiel zu zerfahren. 

Mit zwei entscheidenden Wechseln hauchte Baumgart der Partie aber neues Leben ein. In der 64. Minuten kamen Ljubicic und Schindler für Duda und Skhiri - und nur drei Minuten später zeichnete das Duo sich für das 1:0 verantwortlich: Andersson verlängerte einen langen Einwurf per Kopf in den Lauf von Ljubicic, der Fosu-Mensah stehen ließ und von der Grundlinie stark nach innen flankte. Schindler kam dort angeflogen und drückte den Ball technisch höchst anspruchsvoll per Direktabnahme in die Maschen.

Bayer-Schlussoffensive verpufft

Bayer drohte die erste Heimniederlage gegen Köln seit dem 7. November 2015 (1:2), doch die Werkself gab sich nicht geschlagen, stemmte sich mit aller Kraft dagegen und hatte auch Chancen zum Ausgleich. Die vielleicht besten Möglichkeiten vergab dabei der eingewechselte Azmoun, der gleich zweimal in bester Position am Ball vorbeischlug (74., 79.).

Für die Werkself geht es damit mit einer weiteren Niederlage im Gepäck am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr) darum, dass Aus in der Europa League abzuwenden. Dafür braucht es zu Achtelfinal-Rückspiel zu Hause zwingend einen Sieg gegen Bergamo. In der Liga sind beide Klubs wieder sonntags gefordert: Bayer muss dann nach Wolfsburg (17.30 Uhr), Köln empfängt Borussia Dortmund (19.30 Uhr).

Keine Elfmeter in allen 26 Köln-Spielen: Der FC stellt einen Rekord ein