Hinspiel: 2:1

Ergebnis nach Hin- und Rückspiel: 3:2

22:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Betis)
Juanmi
für Miranda
Betis

22:20 - 63. Spielminute

Gelbe Karte (Betis)
Juanmi
Betis

22:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Hauge
für Kamada
Frankfurt

22:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Betis)
William Carvalho
für Canales
Betis

22:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Betis)
Lainez
für Joaquin
Betis

22:28 - 70. Spielminute

Gelbe Karte (Betis)
Pezzella
Betis

22:36 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Betis)
Borja Iglesias
für Willian José
Betis

22:41 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Paciencia
für Borré
Frankfurt

22:48 - 90. Spielminute

Tor 0:1
Borja Iglesias
Rechtsschuss
Vorbereitung N. Fekir
Betis

23:10 - 104. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Rode
für Sow
Frankfurt

23:10 - 104. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Lammers
für Lindström
Frankfurt

23:19 - 110. Spielminute

Spielerwechsel (Betis)
Rodri
für N. Fekir
Betis

23:21 - 112. Spielminute

Gelbe Karte (Betis)
Aitor Ruibal
Betis

23:30 - 120. + 1 Spielminute

Tor 1:1
Rodriguez
Eigentor, Brust
Vorbereitung Kostic
Frankfurt

23:29 - 120. Spielminute

Gelbe Karte (Betis)
Rodriguez
Betis

SGE

BET

Europa League

Spätestes Tor der Europa-League-Geschichte: Eintracht steht im Viertelfinale

Betis erzwingt spät die Verlängerung - und scheidet trotzdem aus

Spätestes Tor der Europa-League-Geschichte: Eintracht steht im Viertelfinale

Später Glücksmoment: Die Frankfurter und Martin Hinteregger stehen im Viertelfinale.

Später Glücksmoment: Die Frankfurter und Martin Hinteregger stehen im Viertelfinale. AFP via Getty Images

Eintracht-Coach Oliver Glasner nahm nach dem 2:1 gegen den VfL Bochum keine Änderungen an seiner Startelf vor. Betis hatte sich nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel am Wochenende mit einem 1:0-Sieg über Bilbao zurückgemeldet. Im Rückspiel in Frankfurt schickte Coach Manuel Pellegrini unter anderem La-Liga-Legende und Kapitän Joaquin von Beginn an ins Rennen, der zusammen mit Fekir, Ruibal und Willian José für Torgefahr sorgen sollte.

Knauffs Schuss klatscht an die Latte

EL-Achtelfinale, Rückspiele

Spielnote

Das Spiel lebte von der Spannung, bot über weite Strecken aber nur wenige gefährliche Strafraumszenen und Chancen.

4
Tore und Karten

0:1 Borja Iglesias (90')

1:1 Rodriguez (120' +1)

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp2,5 - Tuta2,5, Hinteregger2, Ndicka4 - Jakic3,5, Sow2 , Knauff3,5, Kostic3,5, Lindström4,5 , Kamada4,5 - Borré5

Real Betis Sevilla
Betis

Rui Silva5 - Sabaly2, Pezzella2,5 , Bartra2,5, Miranda4 - Rodriguez4 , Canales4 , Joaquin3,5 , N. Fekir3 , Aitor Ruibal4 - Willian José5

Schiedsrichter-Team

Michael Oliver England

4
Spielinfo
Zuschauer 25.000 (ausverkauft)

Die Gäste aus Sevilla begannen in den ersten Minuten sehr mutig, konnten sich in dieser Phase aber keine zwingenden Torchancen erspielen. Etwa ab der zehnten Minute nahmen die Frankfurter das Heft des Handelns in die Hand und waren bis zur Pause auch das bessere Team. Die beste, und zugleich einzig nennenswerte Chance im ersten Durchgang hatte Knauff, er setzte die Kugel an die Latte, Gästekeeper Rui Silva war sogar noch leicht dran (14.). 

Ansonsten konnten sich die Hessen auf eine sehr sichere Defensive verlassen, die gegen ideenlose Andalusier überhaupt nichts zuließ. Nach vorne bot sich Frankfurt schon die ein oder andere Gelegenheit, aber entweder wurde es nicht sauber zu Ende gespielt oder der Abschluss war nicht zwingend genug. Somit ging es torlos in die Kabinen, unter Zugzwang waren weiter die Gäste.

Wieder trifft die SGE Aluminium

Nach der Pause begann wieder Betis besser, Fekir sorgte für den ersten Torschuss (56.). Aber wie auch in Hälfte eins kamen die Frankfurter dann wieder besser auf - und hatten gute Chancen zur Führung: Kostic traf den Ball zunächst nicht ideal, als das Tor leer war, kurze Zeit später klatschte ein Freistoß des Serben, an den keiner mehr hinkam, an den linken Pfosten (beides 63.). Die Gäste waren nach vorne allerdings nun etwas präsenter, der eingewechselte Juanmi zwang Trapp per Kopf zu einer guten Rettungstat (65.).

Iglesias erzwingt die Verlängerung

Die Frankfurter hatten die Partie in Summe gut im Griff und ließen nichts zu. Betis war lange ideenlos, machte sich dann aber am Ende nochmal auf, die Verlängerung zu erzwingen. Und das gelang auch! Zunächst hatte der eingewechselte Borja Iglesias noch drüber geschossen (87.), in der 90. Minute machte es der Stürmer besser: Nach Flanke von Fekir spitzelte Borja Iglesias die Kugel ins Tor und glich damit in Summe aus. 

Mit der letzten Aktion: Eintracht zieht ins Viertelfinale ein

In der Verlängerung war Betis das etwas bessere Team, die Andalusier hatten auch zunächst die einzig gute Chance: Der Abschluss von Lainez wurde abgefälscht und landete bei Borja Iglesias, der die Kugel an die Latte köpfte (109.). Die Frankfurter hatten in der Verlängerung lange keine Ideen, aber gegen Ende bekamen die Hessen die zweite Luft.

Und tatsächlich erzielte die Eintracht noch den Siegtreffer: Kostics Freistoß landete über Hinteregger und Rodriguez im Tor der Gäste, Keeper Rui Silva hatte sich im Rauslaufen total verschätzt. Das Eigentor nach 120 Minuten und 22 Sekunden war offiziell der späteste Treffer der Europa-League-Geschichte. Die Gastgeber zogen damit ins Viertelfinale ein, das am Freitag in Nyon ausgelost wird.

In der Liga geht es für beide Teams am Sonntag weiter: Frankfurt ist um 15.30 Uhr zu Gast in Leipzig, Real Betis eine Dreiviertelstunde später bei Celta Vigo.

Das sind die Rekordspieler der Europa League