Champions League

"Ein richtig cooles Spiel" - Musialas Rückkehr nach Rom

Champions League: FC Bayern vor Achtelfinal-Hinspiel bei Lazio

"Ein richtig cooles Spiel für mich" - Musiala freut sich auf seine Rückkehr nach Rom

Er freut sich auf das Gastspiel in Rom: Jamal Musiala.

Er freut sich auf das Gastspiel in Rom: Jamal Musiala. IMAGO/eu-images

Am 23. Februar 2021 kam es in Italiens Hauptstadt zum ersten Aufeinandertreffen von Lazio Rom und dem FC Bayern überhaupt, der FCB setzte sich damals am Ende dominant mit 4:1 durch. Ein gewisser Jamal Musiala trug sich damals im zarten Alter von 17 Jahren in die Geschichtsbücher ein: In der 24. Spielminute traf der Edeltechniker zum zwischenzeitlichen 2:0 und avancierte damit zum jüngsten CL-Torschützen des FC Bayern überhaupt.

"Es war ein richtig cooles Spiel für mich, ich hatte sehr viel Spaß und konnte mein erstes Champions-League-Tor schießen", wird der mittlerweile 20 Jahre alte und aus der Münchner Startelf kaum noch wegzudenkende Musiala auf der Website des Rekordmeisters zitiert. Die Partie in Rom ist für den Offensivmann noch immer "eines der wichtigsten Spiele, das ich gemacht habe - es war ein K.-o.-Spiel."

Rückkehr ins Olimpico unter veränderten Umständen

Nun geht es also wieder nach Rom ins Olimpico, das im Vergleich zu 2021 mit einer deutlich veränderten Atmosphäre aufwarten dürfte - diesmal gibt es nämlich keine Corona-Beschränkungen. "Ich freue mich sehr auf die Atmosphäre und habe schon viel darüber gehört", sagte Musiala, dem ein Jubiläum bevorsteht. Sollte er in der "ewigen Stadt" zum Einsatz kommen, dann wäre das sein 150. Pflichtspieleinsatz für den FCB (38 Tore). Musiala freut sich aber nicht nur deshalb auf die Partie, denn er gab zu, dass er sich stets auf Auswärtsspiele, die eine "ganz eigene Stimmung" haben, freuen würde.

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Eine heiße Atmosphäre macht dem Rekordmeister in der Regel auch nicht viel aus, was in dieser CL-Saison auch schon Manchester United (1:0) und Galatasaray Istanbul (3:1) an eigenem Leib erfahren durften. Das sei dennoch kein Freifahrtschein für Rom, weiß Musiala, der forderte: "Wir müssen in jedem Spiel unseren Fokus auf 100 Prozent haben." Das Münchner Ziel sei schließlich, so weit wie möglich zu kommen, sprich ins Finale von Wembley - dem Ort, wo man 2012/13 schon einmal den Henkelpott in den Nachthimmel strecken durfte (2:1 gegen Borussia Dortmund). 

Zunächst aber gilt es, Lazio zu knacken - und das wird keine leichte Aufgabe, denn die Römer sind zwar in der Serie A nur Tabellenachter, gelten aber als defensivstark. "Wenn ein Gegner tief verteidigt, gibt es nicht so viele einfache Lösungen, da müssen wir kreativ sein", meinte Musiala und verriet direkt, wie man den Italienern beikommen könnte: "Auf die eigenen Abläufe vertrauen, in die Eins-gegen-eins-Situationen gehen und Doppelpässe suchen." Dinge, die Musiala selbst ziemlich gut beherrscht. 

drm

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