3. Liga

Kein üblicher Reflex: Wehen Wiesbaden baut weiter auf Trainer Rehm

Der SVWW setzt auf Kontinuität

Kein üblicher Reflex: Wiesbaden baut weiter auf Rehm

Rüdiger Rehm

Rüdiger Rehm gibt auch 2020/21 die Richtung beim SV Wehen Wiesbaden vor.

Das zweite Gastspiel in der 2. Bundesliga nach den Spielzeiten 2007/08 und 2008/09 endete nach nur einem Jahr, dem Aufstieg über die Relegation im Sommer 2019 gegen Ingolstadt folgte nun umgehend der Gang zurück in die 3. Liga. Trotz schwieriger sportlicher Lage folgte der SVWW nicht den üblichen Gepflogenheiten, hielt an Trainer Rüdiger Rehm fest und durfte auch bis zum 32. Spieltag auf den direkten Klassenerhalt hoffen. Das 0:6 gegen den 1. FC Nürnberg war aber der Knackpunkt, die Niederlage in Darmstadt (1:3) am 33. Spieltag bedeutete den Abstieg.

Mit Blick auf die 3. Liga folgt Wiesbaden ebenfalls nicht dem üblichen Reflex, sprich Trainerwechsel, vielmehr setzen die Hessen weiterhin auf die vertraute sportliche Leitung um Rehm - und damit auf Kontinuität. Das ist das Ergebnis der Saisonanalyse. "Wir haben uns bewusst die Zeit genommen und sehr offen und konstruktiv diskutiert. Dabei war es wichtig, eine umfassende Fehleranalyse zu betreiben und auch den Finger in die Wunden zu legen", meinte Nico Schäfer, Sprecher der SVWW-Geschäftsführung.

"Wir sind der festen Überzeugung, die richtigen Schlüsse gezogen zu haben. Entscheidend ist die gemeinsame Basis, auf der wir zukünftig sportlichen Erfolg aufbauen wollen. Als geschlossene Einheit sollen die Ziele verfolgt werden und die Analyse hat gezeigt, dass wir dafür die richtigen handelnden Personen an Bord haben."

Der SVWW startet also mit Rehm, der noch einen Vertrag bis Juni 2021 hat, und dessen Trainerteam in die am 18. September beginnende Spielzeit in der 3. Liga. Eine Woche zuvor steht für den SVWW die erste Runde im DFB-Pokal auf dem Programm.

nik