14.000 Euro Geldstrafe für den Halleschen FC

Der Ton beim HFC wird rauer - Brügmann vor Comeback

Florian Brügmann, Hallescher FC

Will nach langer Verletzungspause endlich zurück aufs Spielfeld: Florian Brügmann. imago

Die Formkurve des HFC zeigt nach unten und erreichte zumindest gefühlsmäßig am vergangenen Spieltag (0:4-Pleite im Erzgebirge) ihren Tiefpunkt. "Mit 39 Zählern", ist sich Böger sicher, "können wir nicht die Klasse halten. Wir müssen Punkte holen - egal gegen wen."

Im Idealfall gleich am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Bremen. "Aber es sind noch sechs Spiele danach", bremst Böger. Seine Devise: Der HFC will bei Werder punkten, muss aber nicht. Dennoch räumte er ein, dass "die Ansprache an die Mannschaft eine andere geworden" ist: "Ich versuche den Spielern vor Augen zu führen, wie ernst die Situation ist. Ich fordere ein, dass sich die Spieler in den letzten sieben Wochen reinknallen, dass sie akribisch arbeiten und sich mental darauf einstellen, dass wir jetzt sieben Endspiele haben."

Brügmann fühlt sich gut

Nach überstandener Kreuzbandverletzung könnte Florian Brügmann nach etwa drei Monaten erstmals wieder zum Kader gehören. "Wenn er das Training am Freitag gut meistert, wird er am Samstag im Bus sitzen", kündigt Böger an. Brügmann hofft freilich, sein Comeback geben zu dürfen. "Ich konnte relativ früh wieder relativ viel an meiner Fitness arbeiten, weshalb ich in einer guten Verfassung bin", sagt der 25-jährige Verteidiger.

Abgesehen davon ist die Personalsituation vor allem im Mittelfeld angespannt. Der Trainer fasst zusammen: "Lukas Stagge und Mike Bähre sind fraglich, bei Max Jansen und Toni Lindenhahn sieht es so aus, als könnten sie nicht dabei sein." Nicht zuletzt deshalb gehe es in Bremen darum, "mit Kompaktheit aufzutreten und den jungen Spielern mit resolutem Zweikampfverhalten den Schneid abzukaufen".

HFC kassiert saftige Geldstrafe

Richtig teuer kommen dem Halleschen FC zwei Fälle unsportlichen Verhaltens einiger Anhänger zu stehen. Zum einen wurden vor dem Drittligaspiel gegen Dynamo Dresden (7. Februar) im Hallenser Fanblock beim Einlaufen der Mannschaften zahlreiche Bengalische Feuer gezündet und nach dem Spiel zudem Fanutensilien angezündet. Zum anderen kam es eine Woche später in Münster im Stadionbereich zu körperlichen Auseinandersetzungen unter HFC-Fans. Zwei Polizisten sind attackiert und verletzt worden. Der Verein wurde mit einer Geldstrafe in Höhe von 14.000 Euro belegt. Davon kann der HFC bis zu 4.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

cfl