3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 11. Spieltag
14:37 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Ernst
F. Köln

15:11 - 55. Spielminute

Tor 0:1
Scheu
Linksschuss
Vorbereitung Dahmani
F. Köln

15:14 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Lämmel
für Ristl
Aalen

15:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Uaferro
für Kyere Mensah
F. Köln

15:25 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Ceylan
für Koljic
F. Köln

15:28 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Eberwein
F. Köln

15:32 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Schorr
für Büyüksakarya
Aalen

15:38 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Andersen
für Kurt
F. Köln

15:44 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Rehfeldt
für Funk
Aalen

15:46 - 90. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Kegel
F. Köln

AAL

FKÖ

Aalen verpasst Ausgleich in den Schlussminuten

Scheus Treffer bringt Fortuna auf die Siegerstraße

Robin Scheu

Fortunas Matchwinner in Aalen: Robin Scheu. getty

Aalens Trainer Argirios Giannikis sah gegenüber dem 3:2-Auswärtserfolg in Zwickau keinen Grund für Veränderungen und schickte dieselbe Elf wie in der Vorwoche ins Rennen.

Fortuna-Coach Uwe Koschinat veränderte seine Startformation im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen Uerdingen auf drei Positionen. Kyere ersetzte Uaferro, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Auf der Doppelsechs spielte Kurt für Brandenburger. Außerdem musste Fortunas Coach auf seinen letzten verbliebenen Mittelstürmer verzichten. Moritz Hartmann vergrößerte das Kölner Lazarett, für ihn erhielt Außenverteidiger Ernst ein Startelf-Mandat. Da Koschinat nach dem Ausfall von Hartmann kein nomineller Mittelstürmer mehr zu Verfügung stand, musste der 47-Jährige kreativ werden und ließ Dahmani und Eberwein abwechselnd in der Sturmspitze agieren.

Ereignisarme erste Hälfte in der Ostalb-Arena

Im ersten Abschnitt boten beide Mannschaften eine eher zähe Partie. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware und so mussten sich die 3022 Zuschauer in der Ostalb-Arena bis kurz vor dem Pausenpfiff gedulden, um eine erste gefährliche Aktion zu sehen. Kölns Kapitän Dahmani schraubte sich nach einer Flanke von Schiek in die Höhe und setzte einen Kopfball aus kurzer Distanz knapp über den Querbalken (45.).

Offene Partie im zweiten Abschnitt

Nach der Pause kamen die Teams agiler aus der Kabine. Die ersten Minuten gehörten dabei den Hausherren. Doch genau in die Drangphase des VfR fiel das Tor des Tages. Fortunas Rupprecht schickte den frischgebackenen Vater Dahmani auf der rechten Seite auf die Reise. Fortunas Nummer 30 suchte den Weg an die Grundlinie und bediente mit seinem Pass mustergültig Scheu, der das Zuspiel auf Höhe des Elfmeterpunkts mit einem satten Linksschuss an Aalens Torhüter Bernhardt vorbei beförderte.

3. Liga, 11. Spieltag

Die Gastgeber zeigten sich vom Rückstand allerdings wenig beeindruckt und drückten in Folge auf den Ausgleich. Knapp zehn Minuten nach der Führung für Köln hätte Serra fast für das 1:1 gesorgt. Aalens Zehner fiel der Ball nach einem Zweikampf von Schnellhardt und Kyere direkt vor die Füße, der Spielmacher zog aus knapp 15 Metern ab und zwang Kölns-Keeper Rehnen zu einer starken Faustabwehr (64.). Im weiteren Verlauf hätte der auffällige Dahmani für die Entscheidung sorgen können. Nach einer feinen Ceylan-Flanke köpfte der Deutsch-Tunesier knapp über den Kasten der Gastgeber (70.). Kölns Kegel lieferte in der 90 Minute eine kuriose Szene. Nach einem Foul an Morys beschwerte sich der Mittelfeldspieler so vehement über seine Gelbe Karte, dass ihm Referee Patrick Ittrich direkt die Ampelkarte zeigte.

Schlussoffensive des VfR wird nicht belohnt

VfR-Coach Argirios Giannikis verordnete seinem Team in den Schlussminuten volles Risiko und wurde dafür fast noch belohnt. Zunächst köpfte Bär im Anschluss an einen Freistoß an die Latte (91.), und nur kurze Zeit später stand der eingewechselte Rehfeldt plötzlich völlig blank im Strafraum. Doch auch er fand seinen Meister in Fortuna-Schlussmann Rehnen (92.).

So blieb es am Ende beim knappen 1:0-Auswärterfolg für Fortuna Köln.

Für Aalen geht es am 19. Oktober (19 Uhr) mit dem Auswärtsspiel in Jena weiter. Köln empfängt tags darauf (14 Uhr) Energie Cottbus.