3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 9. Spieltag
19:28 - 25. Spielminute

Gelbe Karte
Hörnig
Chemnitz

19:33 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
C. Buchner
Chemnitz

20:13 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
le Beau
für Stenzel
Chemnitz

20:21 - 68. Spielminute

Tor 0:1
Kegel
Rechtsschuss
Vorbereitung Pfeffer
Chemnitz

20:28 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Karatas
für Schwenk
VfB II

20:33 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Semmer
für Landeka
Chemnitz

20:34 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
M. Maletic
für Khedira
VfB II

20:38 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Kiefer
für Vecchione
VfB II

20:42 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
D. Jansen
für A. Fink
Chemnitz

VFB

CFC

CFC zieht mit Stuttgart nach Punkten gleich

Kegel schießt Chemnitz zum Auswärtssieg

Stuttgarts Trainer Jürgen Kramny musste im Vergleich zum 0:0-Unentschieden in Münster auf den Gelb-Rot-gesperrten Rüdiger verzichten. Für ihn spielte Vecchione von Beginn an. Auf weitere Wechsel verzichtete Kramny. CFC-Coach Gerd Schädlich ersetzte nach dem 1:1-Remis gegen den Halleschen FC - aufgrund seiner kontrovers diskutierten Leistung in den letzten Partien - seine Nummer Eins Pentke durch Stefan Schmidt. Außerdem debütierte Neuzugang Mrowiec für den angeschlagenen Sträßer (Knochenödem im Oberschenkel).

Beide Mannschaften ließen es im Gazi-Stadion zu Beginn ruhig angehen und tasteten sich vorerst ab. Keiner ging ein großes Risiko ein, Strafraumszenen waren Mangelware. Nach der Anfangsviertelstunde erhöhte der CFC den Druck und erspielte sich ein optisches Übergewicht, konnte allerdings weiterhin keine echte Gefahr für das Gehäuse von VfB-Keeper Weis ausstrahlen. Die Partie war zwar temporeich, doch spielte sie sich überwiegend im Mittelfeld ab. Auch im Aufbauspiel zeigten die Stuttgarter Schwierigkeiten, nicht zuletzt da die Chemnitzer Hintermannschaft eng gestaffelt stand und die Hausherren nicht zur Entfaltung kommen ließ.

Erst in den letzten Minuten der insgesamt ereignislosen ersten Hälfte, verbuchte Chemnitz erste Großchancen: Nach einem langen Zuspiel von Hörnig kam der Ball zu Fink, der aber nicht nur Weis überlupfte, sondern auch das Tor (42.). Im Anschluss vergab auch Landeka aus kurzer Distanz (43.).

9. Spieltag

Nach dem Wechsel übernahmen die "Himmelblauen" immer mehr die Kontrolle und zwangen den VfB in die eigene Hälfte. Erneut war es Fink, der eine Chemnitzer Chance nicht zur Führung verwertete und den Ball aus der Distanz nur knapp über den Querbalken setzte (50.). Der CFC drängte nun auf das 1:0. Zwar dominierte die Schädlich-Elf die Partie, doch waren weitere Großchancen in der Folge selten gesehen. In der 68. Spielminute machte sich der Druck dann doch bezahlt: Pfeffer brachte eine flache Hereingabe auf Kegel, der aus kurzer Entfernung nur noch einschieben brauchte. Weis kam zwar noch an den Ball, konnte die mittlerweile verdiente Führung der Sachsen nicht mehr verhindern (68.).

Im Anschluss nahmen die Gäste das Tempo wieder raus und ließen die Stuttgarter etwas kommen, doch fehlten ihnen die Mittel, Gefahr für die Führung der Sachsen auszustrahlen. Chemnitz machte in den letzten Minuten nicht mehr als nötig. Stuttgart schien sich seinem Schicksal zu fügen. Ein letztes Aufbäumen gegen die Niederlage fand nicht statt.

Am 10. Spieltag ist die U 23 des VfB Stuttgart samstags in Darmstadt zu Gast (14 Uhr). Chemnitz empfängt zeitgleich den VfL Osnabrück.