NBA

Russell: Rückennummer 6 in der NBA nicht mehr zu vergeben

Ausnahmeregelung hilft LeBron James

Zu Ehren von Russell: Rückennummer 6 in der NBA nicht mehr zu vergeben

Russell (li.) mit der ikonischen Nummer sechs.

Russell (li.) mit der ikonischen Nummer sechs. picture alliance/AP Photo

Bill Russell war viel mehr als der erfolgreichste Basketballer aller Zeiten und dies wurde nun einmal mehr unter Beweis gestellt: Nach dem Tod Russells im Juli gab die NBA und die Spielergewerkschaft NBPA am Donnerstag bekannt, dass dessen Rückennummer 6 ab sofort nicht mehr zur Auswahl steht. Dass Rückennummern einzelner Spieler in ihren Franchises nicht mehr vergeben werden, kommt häufiger vor, doch die Vergabe ligaweit zu stoppen, ist eine Neuheit.

Fans der NBA kommt bei der Nummer sechs seit der vergangenen Saison vor allem wieder LeBron James in den Kopf, der zu seiner alten Rückennummer zurückkehrte. Doch für ihn und alle weiteren 24 Akteure, die mit dieser Nummer in der abgelaufenen Spielzeit aufliefen, gibt es eine Art Ausnahmeregelung: Sie dürfen sie von Seiten der Liga weiterhin tragen.

Russell in allen Hallen geehrt

Darüber hinaus steht Russell auch in den Hallen im Fokus: Einerseits wird jedes Team in der Saison 22/23, die im Oktober startet, mit einem speziellen Abzeichen an der rechten Schulter auflaufen, andererseits wird neben jeder Anzeigetafel ein Logo mit Russells Rückennummer ausgehängt.

Auch NBA-Commissioner Adam Silver äußerte sich und ordnete Russells Werk ein: "Bill Russells beispielloser Erfolg auf dem Platz und als Pionier der Bürgerrechtsbewegung verdient es, auf einmalige und historische Weise gewürdigt zu werden."

reg