Nationalelf

Wirbel um Nummern: DFB kündigt "alternatives Design" an

44 im Onlineshop bereits nicht mehr bestellbar

Wirbel um Trikotnummern: DFB kündigt "alternatives Design" an

Die 4 im Fokus: Jonathan Tah beim Länderspiel gegen die Niederlande.

Die 4 im Fokus: Jonathan Tah beim Länderspiel gegen die Niederlande. imago images

Auf dem Weg zur Heim-Europameisterschaft hat die deutsche Nationalmannschaft mit überzeugenden Siegen gegen Vize-Weltmeister Frankreich (2:0) und die Niederlande (2:1) Euphorie entfacht. Deutlich mehr Diskussionsbedarf gaben da schon die neuen Trikots der DFB-Auswahl. Speziell am neuen Auswärtstrikot des Weltmeisters von 2014 schieden sich wegen der auffälligen Farbgebung die Geister.

Nun aber bekam die Kritik am neuen Trikot eine andere Stoßrichtung. Viele Fans stören sich an den Trikotnummern - im speziellen an der Rückennummer 4, die im DFB-Dress aktuell Jonathan Tah gehört. "Nach Hinweisen aus der Community zum Trikotdesign: Der DFB prüft die Nummern 0-9 und reicht anschließend die Nummern 1-26 bei der UEFA zur Prüfung ein. Keine der beteiligten Parteien hat im Entstehungsprozess des Trikotdesigns eine Nähe zu einer NS-Symbolik gesehen", stellte der DFB in einem Statement am Ostermontag klar.

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Die 4 von Tah hatte im neuen Design an eine SS-Rune erinnert - die 44 trägt zwar kein DFB-Star, sie konnte aber als personalisiertes Trikot bestellt werden. Hersteller Adidas hatte nach der aufgekommenen Kritik im Internet angekündigt, eine Sperrung der Nummer 44 in seinen Onlineshops veranlassen zu wollen. Schon am Montagabend konnte die 44 nicht mehr als Wunschnummer angegeben werden.

DFB-Stellungnahme: "Wir möchten keine Plattform für Diskussionen bieten"

"Wir nehmen die Hinweise sehr ernst und möchten keine Plattform für Diskussionen bieten", teilte der DFB mit und kündigte an: "Gemeinsam mit unserem Partner 11teamsports werden wir ein alternatives Design der Nummer 4 entwickeln und mit der UEFA abstimmen."

Die nächsten beiden Länderspiele bestreitet die deutsche Nationalmannschaft am 3. Juni gegen die Ukraine und am 7. Juni gegen Griechenland - es sind bereits die letzten beiden vor EM-Start.

msc