3. Liga

Verl darf erste Heimspiele in der eigenen Arena absolvieren

Capretti nach Punktgewinn in Wiesbaden: "Mit meiner Mannschaft total zufrieden"

Verl darf erste Heimspiele in der eigenen Arena absolvieren

Guerino Capretti

Gelungener Auftakt in der 3. Liga: Verls Coach Guerino Capretti ist zufrieden. imago images

Capretti hob nach dem Spiel hervor, von seiner Mannschaft "Leidenschaft, Intensität und Siegeswillen gesehen" zu haben. Er bescheinigte seinem Team zudem einen "odentlichen Start", sowie eine zweite Halbzeit, in der der SC "mutiger durch das Zentrum gespielt und Räume gefunden" habe. Dennoch fehlte den Ostwestfalen die Durchschlagskraft, um selbst das Wiesbadener Tor in Bedrängnis zu bringen. "Es war ein Spiel ohne richtig klare Torchancen unsererseits", musste auch Capretti einräumen und erklärte: "Wir waren im letzten Drittel nicht sauber genug, nicht konsequent genug".

Der Trainer ist aber "sehr optimistisch, dass wir in den nächsten Spielen noch mutiger werden" und gibt zu Protokoll, "mit der Art und Weise meiner Mannschaft total zufrieden" zu sein. Auch Wiesbadens Chefcoach Rüdiger Rehm lobte den Auftritt seines Gegners: "Verl hat alles reingeschmissen und leidenschaftlich verteidigt".

Drei der ersten vier Heimspiele im eigenen Stadion

Sportclub Arena in Verl

Soll für die ersten Heimspiele doch genutzt werden: Zum Heimauftakt gegen Bayern II dürfen 950 Zuschauer die "Sportclub Arena" besuchen. imago images

Erfreuliche Nachrichten erreichten den SC Verl im Bezug auf seine ersten vier Heimspiele. Wie der DFB vergangene Woche kurzfristig entschied, sollen die kommenden Heimspiele gegen Bayern München II (26.09.), Hansa Rostock (10.10.) und den FSV Zwickau (31.10.) jeweils in der heimischen "Sportclub Arena" anstatt in Paderborn stattfinden. Die gut 5.000 Zuschauer fassende Spielstätte hätte bei normalem Betrieb nicht für die 3. Liga ausgereicht.

"Die aktuelle Corona-Situation macht es möglich. Unter normalen Umständen hätten wir wohl auf jeden Fall in der Benteler-Arena in Paderborn spielen müssen", sagt Präsident Raimund Bertels. Zum Abendspiel gegen Magdeburg (20.10) müssen die Ostwestfalen dann aber doch nach Paderborn umziehen, da die Flutlichtanlage in Verl den Ansprüchen der 3. Liga nicht genügt.

kon