NBA

Suns und Heat als Wechselwunsch: Wohin zieht es Durant?

Ist das Projekt der Nets gescheitert?

Suns und Heat als Wunschziele: Wohin zieht es Durant?

Äußerte am Donnerstag seinen Wechselwunsch: Kevin Durant.

Äußerte am Donnerstag seinen Wechselwunsch: Kevin Durant. IMAGO/Sports Press Photo

Die Brooklyn Nets kommen einfach nicht zur Ruhe - und das hat berechtigte Gründe. 2019 wechselte der Finals-MVP von 2017 und 2018 nach New York. Die Rede ist natürlich von Kevin Durant, der das Gesicht des Franchises werden wollte. Gemeinsam mit Kyrie Irving, der den Boston Celtics dafür den Rücken kehrte, schalteten die Nets in den "Win-Now-Modus" - eine Meisterschaft sollte um jeden Preis her.

Genau drei Jahre nach der Verpflichtung des Duos am 30. Juni 2019 steht das Projekt nach Durants Trade-Anfrage vor dem endgültigen Ende. Der erhoffte Titel sprang nicht heraus, auch die Verpflichtung von James Harden im Januar 2021 änderte nichts daran. Stattdessen wurde dieser Hoffnungsträger bereits Anfang dieses Jahres nach Philadelphia geschickt. Mit Durants hinterlegtem Wechselwunsch ist klar: Das Projekt der Nets ist so gut wie gescheitert.

Welche Optionen gibt es für KD?

Abgesehen von Durants persönlichem Ruf bei den Fans ist er sportlich gesehen einer der Besten. Deshalb gibt es einige Interessenten für den "Slim Reaper" - dessen Wunschziel laut amerikanischen Medienberichten wohl die Phoenix Suns und die Miami Heat sind.

Für Phoenix gäbe es verschiedene Möglichkeiten, sich die Dienste des zweimaligen Finals-MVPs zu sichern. Die Namen Devin Booker, DeAndre Ayton, Mikal Bridges, Landry Shamet und Cam Johnson fallen, wenn es um Bestandteile eines Angebots für Durant geht - ohne Booker seien die Nets aber wohl nicht an einem Trade interessiert.

Ein weiterer interessanter Arbeitgeber wären für Durant auch die Miami Heat, die laut NBA-Experte "Woj" ebenfalls auf seiner Wunschliste stehen. Dafür müssten sie beispielsweise ein Paket aus Kyle Lowry, Duncan Robinson und Tyler Herro schnüren. Bam Adebayo, der auf den ersten Blick als geeigneter Spieler für den Tausch wirkt, würde aufgrund einer Klausel auch Ben Simmons in den Trade involvieren - genau dasselbe gilt bei Booker.

Ein fader Beigeschmack bleibt

Die Nets sind für ihre Zukunft auf den besten Gegenwert aus und mit Blick auf Durants gültigen Vierjahresvertrag nicht allzu sehr in die Ecke gedrängt. Deshalb werden sie sich auch Angebote anderer Vereine anhören, die den besten Gegenwert bieten. Doch in der modernen NBA bekommen die Spieler andererseits oft ihre gewünschten Trades . Schließlich werden die genannten Wunschteams auch Einiges bieten, um KD zukünftig in ihren Reihen zu haben.

Falls bei Durant dieses Szenario wieder zutrifft und er wie damals bei den Golden State Warriors ein Superteam gründet, hätte es allemal einen faden Beigeschmack. Denn bei den Nets hat Durant nicht bewiesen, dass er ein Franchise allein zur Meisterschaft führen kann, wenn die ganze Defensive auf ihn ausgerichtet ist.

reg