19:34 - 32. Spielminute

Tor 0:1
Werner
Kopfball
Vorbereitung Ziegner
Jena

20:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Boka
für Beck
Stuttgart

20:18 - 62. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Fernando Meira
Stuttgart

20:24 - 69. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
R. Müller
Jena

20:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
A. da Silva
für Magnin
Stuttgart

20:34 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Amrhein
für von Walsleben-Schied
Jena

20:38 - 81. Spielminute

Tor 1:1
Gomez
Rechtsschuss
Vorbereitung Boka
Stuttgart

20:59 - 94. Spielminute

Tor 2:1
Gomez
Kopfball
Vorbereitung Bastürk
Stuttgart

21:14 - 106. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Saka
für St. Kühne
Jena

21:18 - 110. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Gomez
Stuttgart

21:24 - 117. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
S. Khedira
für Gomez
Stuttgart

21:28 - 120. + 1 Spielminute

Tor 2:2
R. Müller
Rechtsschuss
Jena

VFB

JEN

DFB-Pokal

VfB blamiert sich gegen Jena

Müller rettet Jena ins Elfmeterschießen

VfB blamiert sich gegen Jena

Meira und Simak

Mehr Arbeit als geplant: Kapitän Meira kämpft mit Jan Simak um den Ball. dpa

Trainer Armin Veh hatte angekündigt, dass er im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Karlsruhe keine personellen Experimente plant und so nahm er auch nur eine Veränderung vor: Cacau ersetzte im Sturm Marica.

Auch Henning Bürger nahm nach dem 2:2-Remis in Mainz nur einen Wechsel vor. Maul stand für Omodiagbe (der in Mainz seine Zunge verschluckte und kurzzeitig bewusstlos war) in der Startaufstellung. In der Offensive fehlten sowohl Torghelle als auch Allagui nach einer Roten Karte im laufenden Wettbewerb.

Spieler des Spiels
Carl Zeiss Jena

Vasil Khomutowski Tor

2
Spielnote

Das Spiel lebte von der Spannung, nicht von der Qualität.

4,5
Tore und Karten

0:1 Werner (32', Kopfball, Ziegner)

1:1 Gomez (81', Rechtsschuss, Boka)

2:1 Gomez (94', Kopfball, Bastürk)

2:2 R. Müller (120' +1, Rechtsschuss)

VfB Stuttgart
Stuttgart

Ulreich4,5 - Beck4 , Fernando Meira4,5 , Delpierre5, Magnin5 - Pardo4, Hilbert5, Hitzlsperger4,5, Bastürk4 - Gomez3 , Cacau5

Carl Zeiss Jena
Jena

Khomutowski2 - Maul4, R. Müller3 , Stegmayer4 - Holzner4, Ziegner3, St. Kühne4 , Werner3 , Simak4 - Petersen3,5, von Walsleben-Schied4

Schiedsrichter-Team
Thorsten Kinhöfer

Thorsten Kinhöfer Herne

2
Spielinfo

Stadion

Gottlieb-Daimler Stadion

Zuschauer

18.500

Die Stuttgarter taten sich im nur mäßig gefüllten Gottlieb-Daimler-Stadion schwer. Die besten Chancen hatte noch Spielmacher Yildiray Bastürk. Zunächst scheiterte der Türke nach gutem Zusammenspiel mit Andreas Beck mit einem Schuss aus 14 Metern an Jenas Schlussmann Khomutovski (14.). Nach einer knappen halben Stunde lenkte der Gäste-Keeper einen Schuss von Bastürk nach Vorarbeit von Gomez an den Pfosten.

Insgesamt agierte der letztjährige Pokalfinalist aber zu einfallslos, umständlich und langsam, so dass Jena nicht nur mutig mitspielte. Die beste Möglichkeit für die Thüringer hatte Werner (12.), der aus zwölf Metern knapp neben das Tor schoss. In der 31. Minute traf Werner dann per Kopf zur 1:0-Führung, nachdem Ziegner von der rechten Seite geflankt hatte.

DFB-Pokal, Viertelfinale

Regissseur Jan Simak, der für die kommende Saison in Stuttgart als Neuzugang gehandelt wird, konnte hingegen vor der Pause kaum Akzente setzen. Beck blieb in der Kabine und wurde von Boka ersetzt, was auch taktische Veränderungen nach sich zog. Armin Veh stellte in der Defensive nun auf eine Dreierkette um.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Stuttgarter weit unter Normalform. Auch die beiden Nationalspieler Gomez im Sturm und Hitzlsperger im Mittelfeld konnten kaum Akzente setzen. In der 53. Minute verpasste Cacau die Möglichkeit zum Ausgleich. Sein Sturmkollege Gomez präsentierte sich anschließend treffsicherer, als er nach schöner Vorarbeit von Boka das erlösende 1:1 erzielte (81.).

In der Verlängerung lief es zunächst ganz nach Wunsch der Schwaben, als Bastürk zu Gomez flankte, der per Kopf die Veh-Elf in Führung brachte (94.). Als dann der VfB wie der sichere Sieger aussah, schob Müller nach einem Fehler von Ulreich zum späten Ausgleich ein (120.). Im Elfmeterschießen überzeugte der Zweitligist und verwandelte alle fünf Versuche, während auf Seiten der Stuttgarter da Silva über das Tor schoss.

Jetzt darf Jena von der großen Überraschung wie bei den vier Cupsiegen in früheren DDR-Zeiten träumen und sich auf die Auslosung des Halbfinales am Sonntag freuen. In der Bundesliga geht es für den VfB Stuttgart am Samstag in Cottbus weiter, während Jena am Sonntag in Koblenz um den Verbleib in der Zweiten Liga zu kämpfen hat.