21:25 - 25. Spielminute

Gelbe Karte (Frankreich)
Rami
Frankreich

22:19 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Frankreich)
Payet
für Coman
Frankreich

22:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Schweiz)
Seferovic
für Embolo
Schweiz

22:33 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Frankreich)
Matuidi
für Griezmann
Frankreich

22:35 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Schweiz)
Fernandes
für Shaqiri
Schweiz

22:38 - 83. Spielminute

Gelbe Karte (Frankreich)
Koscielny
Frankreich

22:42 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Schweiz)
Lang
für Mehmedi
Schweiz

SUI

FRA

Europameisterschaft

Sommer und das Aluminium retten der Schweiz einen Punkt

Frankreich zieht als Gruppensieger ins Achtelfinale ein

Sommer und das Aluminium retten der Schweiz einen Punkt

In der Anfangsphase war Frankreichs Paul Pogba kaum zu bremsen, auch nicht vom Schweizer Granit Xhaka.

In der Anfangsphase war Frankreichs Paul Pogba kaum zu bremsen, auch nicht vom Schweizer Granit Xhaka. Getty Images

Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic wechselte im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel, dem 1:1 gegen Rumänien , einmal: In der Sturmspitze agierte Embolo anstelle des Frankfurter Angreifers Seferovic.

Dagegen rotierte bei Gastgeber Frankreich Coach Didier Deschamps gegenüber dem späten 2:0-Erfolg über Albanien kräftig: Mit Cabaye, Sissoko, Pogba, Griezmann und Gignac gab es gleich fünf Veränderungen. Matuidi, Payet, Martial sowie die Gelb-verwarnten Kanté und Giroud saßen auf der Bank.

Pogba vs. Sommer

Les Bleus waren trotz der vielen Umstellungen von Beginn an um Kontrolle bemüht. Doch den ersten Aufreger gab es nach einer Ecke für die Schweizer, bei der HSV-Profi Djourou aus kürzester Distanz beinahe zum Abschluss kam (8.). Dann allerdings schalteten die Franzosen, angetrieben vom engagierten Pogba, einen Gang nach oben und verzeichneten durch den Mann von Juventus die ersten Abschlüsse. Zunächst unterlief dem bis dato bei diesem Turnier nahezu fehlerlosen Torwart Sommer eine erste Unsicherheit: Dem Mönchengladbacher rutschte ein Pogba-Schuss durch die Finger, sprang anschließend auf die Latte und von dort aus ins Toraus (12.). Keine 60 Sekunden später wurde der 27-Jährige erneut vom Mann mit der Nummer 15 geprüft und blieb abermals Sieger.

Spielnote

Von Anfang an ein Spiel mit offenem Visier, beide Teams suchten den Abschluss - nach dem Seitenwechsel verflachte die dann teils zerfahrene Partie zusehends.

3
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Schweiz
Schweiz

Sommer2,5 - Lichtsteiner3,5, Schär2,5, Djourou4, R. Rodriguez3,5 - Behrami3,5, G. Xhaka3, Shaqiri3,5 , Dzemaili4, Mehmedi3 - Embolo4

Frankreich
Frankreich

Lloris3 - Sagna3,5, Rami3,5 , Koscielny3 , Evra3,5 - Cabaye3, Sissoko2,5, Pogba2, Griezmann3,5 , Coman3,5 - Gignac3

Schiedsrichter-Team
Damir Skomina

Damir Skomina Slowenien

3,5
Spielinfo

Stadion

Stade Pierre Mauroy

Zuschauer

45.616

Das Privatduell der beiden Protagonisten war im vollen Gange und ging in der 17. Minute bereits in seine dritte Runde. Dieses Mal konnte sich der 1,83 Meter große Schweizer Schlussmann bei der Torumrandung bedanken, denn diese sorgte dafür, dass es weiterhin 0:0 stand. Ein wuchtiger 25-Meter-Schuss Pogbas prallte an die Latte. Der Franzose war bis dato auffälligster Mann der Equipe Tricolore, die den Druck auf die Schweiz spürbar erhöhte. Die Petkovic-Elf versuchte zwar, mitzuspielen, doch ließ sich in dieser Phase zu stark nach hinten drängen und sorgte nur selten für Entlastung.

Gruppe A - 3. Spieltag

Gesucht: Gefährliche Abschlüsse

Nach einer guten halben Stunde traten die Eidgenossen mutiger auf, jedoch fehlte es bei der mit sechs Bundesliga-Spielern gespickten Elf an der nötigen Entschlossenheit. Bis zum letzten Drittel arbeiteten sich Xhaka und Co. regelmäßig nach vorne, dann fehlte es an einer zündenden Idee oder einem präzisen Abschluss. Da auch die Franzosen nicht mehr die nötige Durchschlagskraft der Anfangsphase an den Tag legten, ging es torlos in die Kabinen.

Ohne personelle Veränderungen, dafür aber mit einer leicht offensiver ausgerichteten Schweiz startete der zweite Durchgang. Für einen erhöhten Pulsschlag bei Frankreichs Keeper Lloris sorgten die Eidgenossen aber nicht. Auf der anderen Seite konnte sich dafür Sommer erneut sportlich betätigen: Der Gladbacher parierte Gignacs Schuss (53.), ehe die Luft raus war. Allerdings nur beim Spielball, der durch eine Abwehraktion von Behrami gegen Griezmann zerstört wurde. Die Partie selbst war hingegen sehr unterhaltsam und offen - der aufmerksame Sommer riss gegen Griezmann rechtzeitig die rechte Hand nach oben (57.).

Fan-Liebling Payet weckt das Publikum wieder auf

Anschließend hatte Bayerns Flügelflitzer Coman Feierabend und wurde durch Payet ersetzt. Der Mann von West Ham United konnte der Partie zunächst aber nicht den Stempel aufdrücken. Vielmehr neutralisierten sich die Kontrahenten in dieser Phase des Spiels komplett, sodass auch Petkovic sich für einen Wechsel entschied: Seferovic kam für Embolo, der in über 70 Minuten nur einen Torschuss abgab.

Dimitri Payet (li., verteidigt von Admir Mehmedi)

Tolle Schusshaltung, aber kein Glück im Abschluss: Dimitri Payet brachte die Equipe Tricolore diesmal nicht auf die Siegerstraße. Getty Images

Dann weckte der neue französische Nationalheld das Stadion von Lille auf: Nach einem beherzten Vorstoß von Sissoko über den rechten Flügel nahm Payet die Flanke volley und drosch den Ball an die Unterkante der Latte (75.). Wenige Minuten später stand der 29 Jahre alte Offensivallrounder erneut im Fokus, verzog aber diesmal aus 20 Metern (79.).

Doch selbst in der ultimativen Schlussphase sollte dem Matchwinner der ersten beiden Partien diesmal kein Lucky Punch gelingen. Per Freistoß schoss er mit Sissoko den eigenen Mann an (87.), sodass es letztlich beim torlosen Remis blieb. Die Franzosen zogen somit als Gruppenerster ins Achtelfinale ein und treffen am Sonntag in Lyon (15 Uhr) auf einen Gruppendritten. Die Schweiz, die sich erstmals für die K.-o.-Phase einer EM qualifizierte, muss bereits am Samstag (15 Uhr) gegen den Zweiten der Gruppe C antreten.

Bilder zur Partie Schweiz - Frankreich