17:22 - 22. Spielminute

Spielerwechsel (Rapid Wien)
Schuster
für Grahovac
Rapid Wien

17:32 - 32. Spielminute

Gelbe Karte (Hartberg)
Stec
Hartberg

17:41 - 41. Spielminute

Tor 0:1
Tadic

Hartberg

18:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Rapid Wien)
Fountas
für Petrovic
Rapid Wien

18:13 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Hartberg)
Paintsil
für Schmerböck
Hartberg

18:13 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Hartberg)
Niemann
für Sturm
Hartberg

18:24 - 68. Spielminute

Tor 0:2
Tadic
Elfmeter
Hartberg

18:25 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Hartberg)
Erhardt
für Kainz
Hartberg

18:26 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Rapid Wien)
Auer
für Ullmann
Rapid Wien

18:27 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Rapid Wien)
Arase
für Schick
Rapid Wien

18:39 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Hartberg)
Horvat
für Gollner
Hartberg

18:40 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Hartberg)
Kofler
für Horvath
Hartberg

18:48 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (Hartberg)
Heil
Hartberg

RAP

HAR

Admiral - Bundesliga

Bundesliga: Hartberg überrumpelt schwerfällige Rapidler

Sonnleitner-Rückkehr nach Hütteldorf

Hartberg überrumpelt schwerfällige Rapidler

Dario Tadic (l.) traf im Doppelpack.

Dario Tadic (l.) traf im Doppelpack. APA/Hans Punz

Rapid hat den Start in die neue Bundesligasaison gehörig verpatzt. Der Vizemeister kassierte am Samstag in der Auftaktrunde im Allianz-Stadion gegen den TSV Hartberg vor 12.200 Zuschauern eine 0:2-Niederlage. Damit gab es auch eine missglückte Generalprobe vor dem Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation bei Sparta Prag am Mittwoch. Dario Tadic avancierte mit einem Doppelpack (41., 67./Elfmeter) zum Matchwinner für die Steirer.

Kurt Russ durfte damit in seiner ersten Meisterschaftspartie als Hartberg-Trainer über einen Sieg freuen. Mit im Dress des TSV jubelte auch Mario Sonnleitner, der vor der Partie noch von seinem ehemaligen Arbeitgeber verabschiedet worden war und dann eine fast fehlerlose Partie ablieferte. Nach zwei Siegen in der vergangenen Saison kassierten die Wiener wieder einmal gegen die Steirer eine Niederlage.

Spieler des Spiels
TSV Hartberg

Dario Tadic Sturm

2
Tore und Karten

0:1 Tadic (41')

0:2 Tadic (68', Elfmeter)

Rapid Wien
Rapid Wien

Strebinger3 - Stojkovic3,5, Hofmann4,5, Wimmer5, Ullmann4,5 - Petrovic5 , Grahovac , Schick3,5 , Knasmüllner4, Grüll3 - Kara3,5

TSV Hartberg
Hartberg

Swete2,5 - Stec3,5 , Sonnleitner2, Luckeneder2,5, Gollner3 - Kainz2,5 , Heil3 , Schmerböck2 , Horvath2,5 , Sturm3,5 - Tadic2

Schiedsrichter-Team
Manuel Schüttengruber

Manuel Schüttengruber Österreich

Spielinfo

Stadion

Allianz-Stadion

Zuschauer

12.200

Die Wiener konnten an die Leistung der zweiten Halbzeit gegen Prag nicht anschließen, fanden nicht wirklich in die Partie. Schon in der dritten Minute wurde es erstmals brenzlich, musste Goalie Richard Strebinger bei einem Sturm-Kopfball früh hellwach sein. Nicht besser machte die Sache, dass Srdan Grahovac nach einem Zusammenstoß mit Tobias Kainz in der 22. Minute mit Verdacht auf Nasenbeinbruch verletzt ausgetauscht werden musste. Ersetzt wurde er durch Lion Schuster.

Bundesliga-Auftakt

Am Spiel der Wiener änderte sich vorerst wenig, viele Fehlpässe standen auf der Tagesordnung, nennenswerte Aktionen aus dem Spiel heraus gab es kaum. Wenn es gefährlich wurde, dann nach Standardsituationen. Nach einem Schick-Eckball kam Ercan Kara frei zum Kopfball, setzte diesen aber neben das Tor (39.). Beim TSV passte der Abschluss hingegen. Maximilian Ullmann verlor den Ball an Jürgen Heil und vìa Marc André Schmerböck landete dieser bei Tadic, der im Strafraum souverän vollendete. Rapid versuchte eine Reaktion zu zeigen, eine kurze Drangperiode vor der Pause blieb unbelohnt.

Hartberg ging das Tempo auch in Hälfte zwei voll mit

Zur Pause brachte Dietmar Kühbauer Taxiarchis Fountas in die Partie und die Hütteldorfer gaben von Start weg klar das Kommando an. René Swete parierte einen Grüll-Freistoß mit der Faust (50.), zudem wurde ein Schuss des Ex-Rieders von David Stec in höchster Not geblockt, nachdem die Wiener zuvor vergeblich wegen eines vermeintlichen Handspiels Elfmeter reklamiert hatten (51.). Doch auch der TSV blieb brandgefährlich, fand im Konter mehr Räume vor. Stümperhaft wurde die Chance auf das 0:2 vergeben. Nach einem Strebinger-Patzer bei einem Schmerböck-Schuss kam der 22-jährige Sturm aus kurzer Distanz zum Abschluss, traf aber zur Überraschung aller nicht ins leere Tor (53.).

Rapid blieb dadurch im Spiel, es fehlte allerdings weiter die Effizienz. Bei einem Kara-Freistoß fehlte nicht viel (56.), Schuster schoss drüber (59.). Auf der anderen Seite konnte Tadic Rapids Strebinger aus etwas spitzem Winkel nicht überwinden (63.). Auf den zweiten Treffer mussten die mitgereisten TSV-Fans aber dann nicht lange warten. Video Assistant Referee Alan Kijas wies Manuel Schüttengruber auf ein Handspiel von Kevin Wimmer im Strafraum hin und dieser entschied nach Studium der TV-Bilder auf Elfmeter. Tadic ließ sich die Chance natürlich entgehen.

Joker Kelvin Arase verpasste den Anschlusstreffer mit einem Schuss ins Außennetz (74.), auch die Schlussoffensive brachte nichts mehr ein. Rapid konnte also im Gegensatz zum 2:1 gegen Sparta diesmal keinen Rückstand drehen. Im dritten Pflichtspiel der Saison gab es erstmals keinen Grund zum Jubeln.

apa

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