Fußball-Vereine Freundschaftsspiele

Lohkemper als starker Scorer: Club trumpft nur vor der Pause auf

Köpke feiert sein Comeback

Lohkemper als starker Scorer: Club trumpft nur vor der Pause auf

Felix Lohkemper trumpfte gegen St. Gallen als Vorbereiter und Torschütze auf.

Felix Lohkemper trumpfte gegen St. Gallen als Vorbereiter und Torschütze auf. IMAGO/Zink

St. Gallen, das vor allem mit dem zweiten Anzug angereist war, versteckte sich auf dem Sportgelände am Valznerweiher dennoch nicht - der Club aber stand defensiv sehr stabil, ließ kaum etwas zu und fand gegen das hohe Pressing der Schweizer im ersten Durchgang gute Lösungen: Gleich zwei Treffer (Wekesser, 11., Wintzheimer, 44.) resultierten aus schnellem Umschaltspiel der Franken, beide Male hatte Lohkemper vorbereitet.

Daferner trifft vom Punkt - Lohkemper an allen Toren beteiligt

FCN-Coach Robert Klauß, der neben den für Länderspiele abgestellten Akteuren auch auf Hübner (Rückenprobleme) sowie Mathenia, Lawrence und dem Ex-St. Gallener Duah (alle Belastungssteuerung) verzichtete, konnte auch mit der Chancenverwertung zufrieden sein: Daferner, der einen an Lohkemper verwirkten Elfmeter zur Führung verwandelte (9.), und Lohkemper selbst, der im zweiten Anlauf das 3:0 markierte (30.), zeigten Entschlossenheit und Konsequenz vor dem gegnerischen Tor.

Tore und Karten

1:0 Daferner (9')

2:0 Wekesser (11')

1. FC Nürnberg
Nürnberg

Klaus - Gyamerah , Schindler , L. Breunig, Wekesser - Geis , Tempelmann , Kayo , Wintzheimer - Lohkemper , Daferner

FC St. Gallen
St. Gallen

Ati Zigi - Sutter , Vallci , Maglica, Schmidt - Quintilla, Karlen , Witzig , Alves - Cavegn , Latte Lath

Spielinfo
Stadion Max-Morlock-Stadion

Nach Wiederanpfiff tat sich zunächst nicht viel. St. Gallen war überlegen und weiterhin sichtlich um einen Treffer bemüht, der gegen einen nicht mehr so griffigen und unpräziseren FCN mit der ersten Chance in Durchgang zwei Sutter gelang (62.). 

Neuzugang Ndombasi zeigt seinen Torriecher

Nürnberg, wie St. Gallen nach und nach mit zahlreichem neuem Personal (unter anderem mit Comebacker Köpke), hielt sich offensiv über weite Strecken nun vornehm zurück - von der in der ersten Hälfte gezeigten Zielstrebigkeit war nichts mehr zu sehen. So blieben die Schweizer dominant, als logische Folge verkürzte Neuzugang und Joker Ndombasi binnen vier Minuten auf 3:4 (79., 83.) - gleichzeitig der Endstand.

jch