16:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Norwegen)
Mykjaland
für Giske
Norwegen

16:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Äquatorialguinea)
Laetitia
für Christelle
Äquatorialguinea

16:10 - 53. Spielminute

Spielerwechsel (Äquatorialguinea)
Chinasa
für Jumaria
Äquatorialguinea

16:18 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Norwegen)
Pedersen
für Herlovsen
Norwegen

16:21 - 63. Spielminute

Gelbe Karte (Norwegen)
Mjelde
Norwegen

16:21 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Äquatorialguinea)
Adriana
für Diala
Äquatorialguinea

16:26 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Norwegen)
Larsen Kaurin
für Mykjaland
Norwegen

16:41 - 84. Spielminute

Tor 1:0
Haavi
Rechtsschuss
Vorbereitung Larsen Kaurin
Norwegen

16:48 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Norwegen)
Thorsnes
Norwegen

NOR

ÄQU

Frauen-WM

Haavi schießt Norwegen zum Auftaktsieg

Äquatorial-Guineas gute Leistung wird nicht belohnt

Haavi schießt Norwegen zum Auftaktsieg

Hatte oft das Nachsehen: Norwegens Kapitänin Ingvild Stensland (hinten) im Duell mit Christelle.

Hatte oft das Nachsehen: Norwegens Kapitänin Ingvild Stensland (hinten) im Duell mit Christelle. picture alliance

Anonma, die zur neuen Saison von Jena nach Potsdam wechselt, ist Kapitänin und Stütze des Teams von Coach Marcello Frigerio.

Norwegens Trainerin Eli Landsem ließ die in Wolfsburg aktive Laursen Karin zunächst auf der Bank.

Beinahe hätte die Partie mit einem Paukenschlag begonnen. Nach einem missglückten Klärungsversuch der Westafrikanerinnen stürmte Haavi frei auf das Tor zu, traf aber nur den Innenpfosten (2.). Auch in der Folge bestimmte Norwegen zunächst das Geschehen in Augsburg, allerdings mangelte es den Skandinavierinnen an der nötigen Inspiration im Spiel nach vorne, so dass keine weiteren Chancen zu verzeichnen gab.

Nach einer Viertelstunde wurde Äquatorial-Guinea immer mutiger und übernahm zusehends das Kommando. Durch einige leichte Ballverluste in der Vorwärtsbewegung ermöglichte Norwegen den Westafrikanerinnen immer wieder gute Kontermöglichkeiten, die diese allerdings nur selten zielstrebig zu Ende spielten.

Auch im weiteren Verlauf blieb die Partie ereignisarm. Der Afrikameister von 2008 versuchte sich zumeist aus Distanz, brachte Norwegens Keeperin Hjelmseth damit aber kaum in Bedrängnis. Kurz vor der Pause hatte Anonma dennoch die Riesenchance zur Führung. Nach gewonnenem Laufduell gegen Holstad Bergen stürmte die Neu-Potsdamerin frei auf Hjelmseth zu, platzierte aber genau auf die Torhüterin (45.).

Nach dem Wechsel verschärften die Akteurinnen das Tempo und prompt kam ergaben sich einige guten Gelegenheiten. Zunächst vergab Herlovsen frei vor Miriam (52.), ehe Anonma auf der Gegenseite abermals zu ungenau abschloss (53.) und die zur Pause gekommenen Mykjaland das Leder aus Elf Metern an den Pfosten nagelte (55.).

Damit ließen es beide Teams zunächst bewenden. Norwegen hatte weiter zu wenig Variation im Offensivspiel anzubieten, so dass durchdachte Angriffe Mangelware blieben. Die besseren Chancen hatte in dieser Phase Äquatorial-Guinea. Vor allem Anonma stellte die norwegische Abwehr ein ums andere Mal vor Probleme. Allerdings mangelte es der Kapitänin an der nötigen Präzision im Abschluss.

Die Skandinavierinnen blieben in der Schlussphase zwar leicht feldüberlegen, brachten Miriam im Tor der Westafrikanerinnen aber lange nicht ernsthaft in Bedrängnis. Als alles auf ein torloses Remis hinauszulaufen schien, flankte Larsen Kaurin von rechts nach innen. Miriam konnte nicht entscheidend klären, und so markierte Haavi aus kurzer Distanz den vielumjubelten Siegtreffer für Norwegen (84.).

Arbeitssiege für Brasilien und Norwegen