19:15 - 14. Spielminute

Tor 1:0
Zahavi
Rechtsschuss
Vorbereitung Mitrovic
M. Tel Aviv

19:30 - 30. Spielminute

Tor 2:0
Itzhaki
Kopfball
Vorbereitung Ben Harush
M. Tel Aviv

19:35 - 35. Spielminute

Tor 3:0
Itzhaki
Linksschuss
Vorbereitung Zahavi
M. Tel Aviv

19:41 - 41. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Zambrano
Frankfurt

19:47 - 45. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Lakic
Frankfurt

19:47 - 45. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (M. Tel Aviv)
Carlos Garcia
M. Tel Aviv

20:22 - 63. Spielminute

Tor 3:1
Lakic
Kopfball
Vorbereitung Schröck
Frankfurt

20:22 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (M. Tel Aviv)
Margulies
für Altman
M. Tel Aviv

20:24 - 65. Spielminute

Gelbe Karte (M. Tel Aviv)
Yeini
M. Tel Aviv

20:25 - 67. Spielminute

Tor 3:2
Meier
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Frankfurt

20:25 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Kadlec
für Aigner
Frankfurt

20:26 - 68. Spielminute

Gelbe Karte (M. Tel Aviv)
Ben Harush
M. Tel Aviv

20:30 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (M. Tel Aviv)
Radi
für Itzhaki
M. Tel Aviv

20:36 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Joselu
für Lakic
Frankfurt

20:41 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (M. Tel Aviv)
Prica
für Dabbur
M. Tel Aviv

20:45 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Oczipka
für Djakpa
Frankfurt

20:52 - 90. + 4 Spielminute

Tor 4:2
Zahavi
Handelfmeter,
Rechtsschuss
M. Tel Aviv

MTA

SGE

Europa League

Tel Aviv bestraft Frankfurts Lethargie

Aigner scheidet angeschlagen aus

Tel Aviv bestraft Frankfurts Lethargie

In Schieflage: Für Srdjan Lakic (o.) und die SGE gab es in Tel Aviv ein böses Erwachen.

In Schieflage: Für Srdjan Lakic (o.) und die SGE gab es in Tel Aviv ein böses Erwachen. picture alliance

Tel Avivs Trainer Paulo Sousa stellte sein Team im Vergleich zum 0:2 in Frankfurt auf drei Positionen um: Statt der Ex-Bundesliga-Spieler Alberman und Prica sowie Ben Haim (Gelb-Rot-Sperre) begannen Altman, Dabbur und Itzhaki.

Frankfurts Trainer Armin Veh verordnete seinem Team nach dem 1:2 gegen Wolfsburg gleich fünf Wechsel und schonte mit Kadlec (Bank) sowie Rode und Barnetta (nicht im Kader) drei Stammkräfte, für die Aigner, Inui und Lakic spielten. Und auch auf den defensiven Außenpositionen baute Veh um. Statt Celozzi und Oczipka kamen Schröck und Djakpa zum Einsatz.

Spieler des Spiels
Maccabi Tel Aviv

Eran Zahavi Sturm

1
Spielnote

Viele Tore, die meisten resultierten aus vielen Fehlern auf Eintracht-Seite.

3
Tore und Karten

1:0 Zahavi (14', Rechtsschuss, Mitrovic)

2:0 Itzhaki (30', Kopfball, Ben Harush)

3:0 Itzhaki (35', Linksschuss, Zahavi)

3:1 Lakic (63', Kopfball, Schröck)

3:2 Meier (67', Handelfmeter, Rechtsschuss)

4:2 Zahavi (90' +4, Handelfmeter, Rechtsschuss)

Maccabi Tel Aviv
M. Tel Aviv

Juan Pablo 3,5 - Yeini 3 , Tibi 2,5, Carlos Garcia 3 , Ben Harush 2 - Altman 3,5 , Einbinder 3, Mitrovic 3, Itzhaki 1,5 , Zahavi 1 - Dabbur 2,5

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp 3 - Schröck 4, Zambrano 5 , Anderson 5, Djakpa 5 - Russ 5, Flum 4,5, Aigner 5 , Meier 4,5 , Inui 5 - Lakic 4,5

Schiedsrichter-Team

Serge Gumienny Belgien

4
Spielinfo

Stadion

Bloomfield

Zuschauer

13.232

Vor dem Spiel hatte der Eintracht-Coach von einem "Spagat" zwischen Bundesliga und Europa League gesprochen, den man nun "einfach hinkriegen" müsse. Doch in Tel Aviv schienen seine Akteure von Beginn an vor allem den Schongang im Hinterkopf zu haben. Denn gegen die engagiert und einsatzfreudig auftretenden Israelis hatten die Hessen in Sachen Zweikampfführung und Tempo über weite Strecken eindeutig das Nachsehen.

Schema

Und so war auch das 1:0 für Maccabi für das konsequent nach vorne spielenden Team des Champions-League-Siegers mit Borussia Dortmund und Juventus Turin, Paulo Sousa, folgerichtig: Anderson ging im Strafraum zu ungestüm in den Zweikampf mit Zahavi und kam dabei selbst zu Fall. So hatte der Israeli frei Schussbahn und drosch den Ball zum ersten Gegentor der Frankfurter in der Gruppenphase in die Maschen (14.). Während die Eintracht in der Folge weiterhin wenig Durchschlagskraft an den Tag legte und bei einem Handspiel von Djakpa im Strafraum zudem Glück hatte, dass ein Elfmeterpfiff ausblieb, wollte Maccabi mehr.

Weil die Hessen zunächst Ben Harush auf der linken Seite zu viel Raum zum Flanken ließen und auch Itzhaki im Sechzehner unbedrängt zum Kopfballaufsetzer hochsteigen durfte, stand es in der 30. Minute 2:0. Doch damit noch nicht genug in einer blamablen ersten Hälfte aus Sicht der Frankfurter: Nach Steilpass auf Zahavi kam der Ball am Strafraum zu Itzhaki, der überlegt über Trapp hinweg seinen zweiten Treffer des Abends erzielte (35.). Die Veh-Elf musste bis zur 41. Minute warten, ehe Lakic mit einem tückischen Aufsetzer doch noch eine gute Torchance vor der Pause zustande brachte.

Frankfurter Aufholjagd kommt zu spät

Nach dem Seitenwechsel starteten die Hessen mit mehr Schwung. Doch weil sich die Israelis nun tief in die eigene Hälfte zurückzogen und engagiert verteidigten, blieben die Angriffsaktionen der Frankfurter zunächst Stückwerk. Bis in die 63. Minute: Schröck hatte auf der rechten Seite Zeit zu flanken, in der Mitte kam Lakic zum Abschluss, dessen wenig platzierten Kopfball Juan Pablo etwas unglücklich über die Linie trudeln ließ.

Maccabi jubelt

Siegte erstmals im Europapokal gegen ein deutsches Team: Maccabi Tel Aviv. picture alliance

Doch damit noch nicht genug. Nur zwei Minuten später nahm Yeini im eigenen Strafraum im Laufduell mit Aigner unüberlegt die Hand zu Hilfe. Den fälligen Strafstoß verwandelte Meier souverän zum vom Spielverlauf her durchaus ein wenig überraschenden Doppelschlag für die Frankfurter (67.). Kurz zuvor musste allerdings Aigner, der sich beim Laufduell mit Yeini am Oberschenkel verletzt hatte, für Kadlec ausgetauscht werden.

Und so wurde die Schlussphase doch noch einmal spannend. Die beste Chance zum Ausgleich für die nun mit mehr Zug zum Tor agierende Eintracht vergab Kadlec, der mit einem Kopfball aus zentraler Position nur knapp am Tor vorbeizielte (84.). Auf der Gegenseite vereitelte Trapp gegen den eingewechselten Ex-Rostocker Prica zunächst noch die Vorentscheidung (86.). Doch bei einem Handelfmeter von Zahavi in der Schlussminute war der Keeper schließlich machtlos (90.+3). Und so verpasste die SGE die vorzeitige Qualifikation für die Zwischenrunde.

Tel Avivs nächstes Spiel ist am Montag, den 11. November (19 Uhr), in der Liga gegen Maccabi Petah Tikva. Die Eintracht gastiert am Sonntag (15.30 Uhr) zum Derby in Mainz. In der Europa League geht es für beide Teams am 28. November (21.05 Uhr) weiter. Die Eintracht gastiert in Bordeaux, Maccabi tritt bei APOEL Nikosia an.

Frankfurts erste Pleite, Streichs Rochade