19:08 - 13. Spielminute

Gelbe Karte (Liberec)
Mikula
Liberec

19:13 - 17. Spielminute

Gelbe Karte (Hoffenheim)
Bogarde
Hoffenheim

19:57 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Skov
für R. Sessegnon
Hoffenheim

20:12 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Bebou
für Rudy
Hoffenheim

20:12 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Kramaric
für Beier
Hoffenheim

20:16 - 65. Spielminute

Gelbe Karte (Hoffenheim)
Gacinovic
Hoffenheim

20:20 - 69. Spielminute

Gelbe Karte (Hoffenheim)
Nordtveit
Hoffenheim

20:21 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Liberec)
Rabusic
für Yusuf
Liberec

20:28 - 77. Spielminute

Tor 0:1
Baumgartner
Rechtsschuss
Vorbereitung Bogarde
Hoffenheim

20:30 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Geiger
für Baumgartner
Hoffenheim

20:30 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Samassekou
für Grillitsch
Hoffenheim

20:33 - 81. Spielminute

Gelbe Karte (Hoffenheim)
Skov
Hoffenheim

20:34 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Liberec)
Rondic
für Chalus
Liberec

20:34 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Liberec)
Matousek
für Pesek
Liberec

20:39 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Liberec)
Mara
Liberec

20:40 - 89. Spielminute

Tor 0:2
Kramaric
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Hoffenheim

20:43 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Liberec)
Koscelnik
Liberec

20:41 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Liberec)
Beran
für Mara
Liberec

LIB

HOF

Europa League

Baumgartner bricht den Bann: Hoffenheim in der Zwischenrunde

Europa League, 4. Spieltag

Baumgartner bricht den Bann: Hoffenheim in der Zwischenrunde

Gut gemacht: Klauss(#33) beglückwünscht Kramaric zu dessen soeben verwandelten Elfmeter.

Gut gemacht: Klauss(#33) beglückwünscht Kramaric zu dessen soeben verwandelten Elfmeter. imago images

Zuletzt schwächelte Slovan Liberec doch relativ stark, nur ein Sieg, bei drei Niederlagen und einem Torverhältnis von 4:14 sprachen eine deutliche Sprache. Entsprechend vorsichtig stellte Coach Pavel Hoftych dann auch auf. Im Vergleich zur jüngsten 1:3-Liganiederlage gegen Jablonec spielten Kacharaba, Pesek und Chalus für Tijani (nicht im Kader), Beran und Rondic (beide Bank). Die Tschechen agierten im 4-1-4-1 mit Kacharaba als Staubsauger zwischen den Viererketten und nicht im gewohnten 4-4-2 .

Hoffenheims Coach Sebastian Hoeneß warf indes nach dem furiosen 3:3 gegen Stuttgart die Rotationsmaschine an - lediglich Baumann im Tor sowie Nordtveit, Sessegnon und Grillitsch überstanden die Wechselarie. Die zahlreichen Wechsel gingen nicht spurlos an den Sinsheimern vorbei. Im Spiel taten sich die Gäste anfangs nämlich schwer, brauchten eine Weile, um sich zu finden.

Gruppe L im Überblick

Spielnote

Einseitige und überwiegend zerfahrene Partie auf schwachem Niveau mit nur wenigen Torszenen.

4,5
Tore und Karten

0:1 Baumgartner (77', Rechtsschuss, Bogarde)

0:2 Kramaric (89', Handelfmeter, Rechtsschuss)

Slovan Liberec
Liberec

Nguyen 5 - Koscelnik 5 , Jugas 5, Chalus 5 , Mikula 5 - Kacharaba 4,5, Sadilek 5, Mara 5 , Pesek 5 , Mosquera 5,5 - Yusuf 4

TSG Hoffenheim
Hoffenheim

Baumann 3 - Bogarde 3 , K. Adams 3,5, Nordtveit 3 , R. Sessegnon 3,5 - Rudy 3 , Gacinovic 4 , Baumgartner 3 , Grillitsch 3,5 - Beier 5 , Klauss 4,5

Schiedsrichter-Team
Jerome Brisard

Jerome Brisard Frankreich

4,5
Spielinfo

Stadion

u Nisy

Die Tschechen hielten vor allem kämpferisch dagegen, offenbarten aber spielerisch große Schwächen - vor allem die Passquote war unterirdisch. Die lag zur Halbzeit bei gerade mal knapp über 50 Prozent. Das bedeutete, dass fast jeder zweite Ball ein Fehlpass war. Zum Vergleich: ein normaler Wert liegt zwischen 70 und 80 Prozent, alles darüber gilt in der Regel als gut. Logisch, dass Slovan so nicht zu vielversprechenden Abschlüssen kam.

Hoffenheim: starke Werte, wenig Chancen

Die Sinsheimer glänzten derweil mit einer Passquote von 86 Prozent, so wirklich zwingend waren sie aber auch nicht - und das trotz einer weiteren herausragenden Marke von 75 Prozent Ballbesitz. Das Problem der Hoeneß-Elf: Sie war feldüberlegen, spielte aber viel zu oft quer und ohne Überraschungsmoment.

Wenig verwunderlich, dass die beste Chance in Hälfte eins aus einem Standard resultierte: Adams köpfte eine Rudy-Ecke zu Baumgartner weiter, der dann nur den rechten Pfosten traf (30.). Weil Klauss kurz vor dem Halbzeitpfiff per Kopf Schlussmann Nguyen nicht bezwingen konnte (45.), blieb es bei der Nullnummer zur Pause.

Hoeneß reagiert

Weil auch nach einer Stunde keine Besserung in Sicht war, griff Hoeneß ein und wechselte mit Kramaric und Bebou, die für Beier und Rudy kamen (61.), offensiv. Doch auch das half zunächst nichts - es blieb ein Geduldsspiel für die Gäste, die sich auch vorhalten lassen mussten, dass sie zu wenig Tempovariation in ihrem Spiel hatten.

Unter dem Strich blieb es also eine zähe Angelegenheit, die aber nicht torlos endete: In der 77. Minute bediente Bogarde Baumgartner, der die Lücke sah und aus 15 Metern ins lange Eck zum 1:0 traf - Liberec' Schlussmann Nguyen sah in dieser Szene nicht gut aus.

Kramaric setzt Schlusspunkt

In der Schlussphase stand dann Slovans Mara noch einmal im Fokus: Zuerst wurde sein 15-Meter-Schuss von Adams vor der Linie geblockt (85.), dann spielte der Guineer den Ball im eigenen Sechzehner glasklar mit der Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kramaric sicher ins rechte Eck zum 2:0-Endstand (89.).

Als nächstes führt die Kraichgauer der Weg nach Mainz, wo am Sonntagabend (18 Uhr) das Gastspiel beim Bundesliga-Kellerkind ansteht, Liberec legt indes eine Zwangspause hin, da deren für Sonntag geplantes Ligaspiel bei Banik Ostrau abgesagt wurde, ergo sind die Tschechen erst wieder am kommenden Donnerstag in der Europa League gefordert - dann geht es zu KAA Gent (18.55 Uhr).

So lange laufen die Verträge der Bundesliga-Trainer