21:39 - 39. Spielminute

Gelbe Karte (Italien)
Sirigu
Italien

21:39 - 39. Spielminute

Gelbe Karte (Irland)
S. Long
Irland

22:16 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Italien)
Darmian
für Bernardeschi
Italien

22:27 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Irland)
McGeady
für Murphy
Irland

22:30 - 73. Spielminute

Gelbe Karte (Irland)
S. Ward
Irland

22:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Italien)
L. Insigne
für Immobile
Italien

22:33 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Irland)
Hoolahan
für J. McCarthy
Irland

22:35 - 79. Spielminute

Gelbe Karte (Italien)
Barzagli
Italien

22:37 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Italien)
El Shaarawy
für de Sciglio
Italien

22:42 - 85. Spielminute

Tor 0:1
Brady
Kopfball
Vorbereitung Hoolahan
Irland

22:45 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Italien)
Zaza
Italien

22:48 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (Italien)
L. Insigne
Italien

22:46 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Irland)
Quinn
für S. Long
Irland

ITA

IRL

Europameisterschaft

Brady köpft Irland ins Achtelfinale

Siegtreffer kurz vor Schluss sichert das Weiterkommen

Brady köpft Irland ins Achtelfinale

Lieferten sich mit ihren Teams eine umkämpfte Partie: Jeff Hendrick (li.) und Thiago Motta.

Lieferten sich mit ihren Teams eine umkämpfte Partie: Jeff Hendrick (li.) und Thiago Motta. Getty Images

Der Coach der Squadra Azzurra Antonio Conte warf nach dem 1:0-Sieg über Schweden für das abschließende Vorrundenspiel die Rotationsmaschine an, schließlich steht Italien seitdem bereits als Gruppensieger fest. So kam es zu insgesamt acht Wechseln in der Startelf, lediglich Barzagli, Bonucci und Florenzi blieben im Team.

Irlands Nationaltrainer Martin O'Neill reagierte auf die 0:3-Niederlage gegen Belgien mit vier Änderungen. Duffy, Keogh, McClean sowie Murphy kamen neu in die Mannschaft, für sie mussten der angeschlagene, etatmäßige Kapitän O'Shea, Clark, Whelan und Hoolahan weichen.

Sofort Feuer unter dem Dach

Vom Anpfiff weg war in Lille ordentlich Pfeffer in der Partie, beide Teams schenkten sich nichts und gingen resolut in die Zweikämpfe. Die erste Chance des Spiels gehörte den Männern von der Insel: Hendrick trickste Motta mit einer Körpertäuschung aus und zog ab, sein Schuss aus circa 19 Metern ging knapp vorbei (9.). Die Iren drängten in dieser Phase immer wieder nach vorne, doch gegen die massive italienische Defensive war meist kein Durchkommen.

Gruppe E - 3. Spieltag

Spieler des Spiels
Irland

Robbie Brady Mittelfeld

2,5
Spielnote

Lebte von der Spannung, technisch limitierte Iren gaben alles gegen uninspirierte Italiener und wurden belohnt.

3,5
Tore und Karten

0:1 Brady (85', Kopfball, Hoolahan)

Italien
Italien

Sirigu 3,5 - Barzagli 3 , Bonucci 4, Ogbonna 3,5 - Motta 4, Bernardeschi 4 , Sturaro 4, Florenzi 3,5, de Sciglio 4,5 - Zaza 4 , Immobile 4,5

Irland
Irland

Randolph 3 - Coleman 3, Duffy 3, Keogh 3,5, S. Ward 4 - J. McCarthy 4 , Brady 2,5 , S. Long 5 , Hendrick 2,5, McClean 3,5 - Murphy 4

Schiedsrichter-Team
Ovidiu Alin Hategan

Ovidiu Alin Hategan Rumänien

2
Spielinfo

Stadion

Stade Pierre Mauroy

Zuschauer

44.268

Somit musste ein Standard für die nächste Möglichkeit herhalten: Hendrick brachte eine Ecke herein, Keeper Sirigu lenkte den Kopfball von Murphy über den Querbalken (21.). Auch in der Folge das gleiche Bild - Irland im Vorwärtsgang, doch es fehlten die Mittel, um die Abwehr der Azzurri aus dem Spiel heraus in Bedrängnis zu bringen. Es wurde wiederum nach einem Eckball gefährlich, Sirigu verschätzte sich, doch Duffy konnte den Ball aus spitzem Winkel nicht im Tor unterbringen (32.).

Das intensiv geführte Spiel hatte wenige Augenblicke vor dem Seitenwechsel noch zwei Aufreger parat. Zunächst meldete sich Italien mit dem ersten Torschuss in der Offensive an, Immobile zielte knapp neben das Tor (43.). Nur eine Minute später forderte Irland einen Strafstoß, als McClean im Zweikampf mit Bernardeschi zu Fall kam, Schiedsrichter Ovidiu Alin Hategan aus Rumänien ließ allerdings weiterlaufen - eine knifflige Entscheidung.

Zaza mit artistischer Direktabnahme

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten den Italienern, nach einem schönen Spielzug flankte de Sciglio von der linken Seite, die Volleyabnahme von Zaza aus der Drehung ging knapp über das Gehäuse (53.). Danach wurde es auf der anderen Seite gefährlich: Sirigu wehrte einen Schuss von Murphy ab, nach einem Fehler von Motta landete der Ball bei Coleman. Ogbonna warf sich in dessen Schuss und verhinderte die irische Führung (57.).

Wie im ersten Spielabschnitt bissen sich die Boys in Green auch in der zweiten Hälfte lange Zeit an der italienischen Hintermannschaft die Zähne aus, die überwiegend lang geschlagenen Bälle stellen Bonucci & Co. vor keine großen Probleme. Da die Squadra Azzurra selten Versuche unternahm, selbst offensiv Akzente zu setzen, verstrich ein Großteil der zweiten Halbzeit ohne nennenswerte Chancen. Somit dauerte es bis zur 77. Minute, ehe es wieder gefährlich wurde: Der eingewechselte Insigne dribbelte von links nach innen und zog ab, sein Schuss klatschte an den Pfosten.

Robbie Brady

Köpfte Irland in die nächste Runde: Robbie Brady. Getty Images

Als alles nach einem torlosen Remis aussah, kam Irland nochmal auf. Hoolahan nutzte einen Fehler von Bonucci und tauchte frei vor Sirigu auf, doch sein Abschluss war zu schwach, sodass der Keeper klären konnte (84.). Nur eine Minute später versetzte Brady die irischen Anhänger in Ekstase: Hoolahan flankte in die Mitte, wo Brady vor Sirigu an den Ball kam und zum umjubelten 1:0 einköpfte. Mit den euphorischen Fans in der Hinterhand brachten die Iren den Sieg über die Zeit, nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Italien trifft nun zum Knaller im Achtelfinale am Montag, den 27. Juni (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de), im Stade de France auf Spanien. Für Irland geht es bereits einen Tag zuvor in Lyon (15 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gegen den Gastgeber Frankreich.

Bilder zur Partie Italien - Irland