3. Liga

Thomas Hengen zurück beim FCK: "Eigentlich wollte ich Trainer werden"

Der neue Sport-Geschäftsführer meldet sich in Kaiserslautern an

Hengen zurück beim FCK: "Eigentlich wollte ich Trainer werden"

Ist sich der Verantwortung beim 1. FC Kaiserslautern "sehr bewusst": Thomas Hengen.

Ist sich der Verantwortung beim 1. FC Kaiserslautern "sehr bewusst": Thomas Hengen. imago images

Nach 53 Bundesliga- und sechs DFB-Pokal-Spielen verließ Hengen im Sommer 2004 den FCK ein zweites Mal, denn bis Juni 1996 hatte das Eigengewächs der Pfälzer schon 59 Bundesliga-, sieben UEFA-Cup- und auch sieben DFB-Pokal-Partien für die Roten Teufel bestritten. Nun ist er zurück in Kaiserslautern. "Sehr schön, sehr speziell, ein bisschen surreal, nach so vielen Jahren wieder zurückzukommen", meinte der 46-Jährige am Mittwoch.

Der "Kontakt war immer mal wieder da", erklärte Hengen, im Winter hätte sich dieser vertieft. Nach ersten Sondierungsgesprächen "war relativ schnell klar, dass beide Seiten zusammenkommen wollen". Zumal für Hengen trotz der 17 Jahre Abstinenz immer noch "eine spezielle Verbindung" zu dem Klub da ist, bei dem er "als Jugendspieler groß geworden ist".

Und Hengen bringt eine Menge Erfahrung mit in die Pfalz. "Eigentlich wollte ich Trainer werden", sagt er, doch nach drei Jahren in Aachens NLZ und bei Alemannia II "bin ich über einen Zufall zum Scouting gekommen" - beim FC Everton. "Danach die ganzen Erfahrungen mit dem HSV, mit West Ham, speziell PSV Eindhoven und Alemannia Aachen." In Aachen war er Sportdirektor. Hengen fühlt sich gerüstet für den FCK - und muss das auch sein.

Drei Attribute für den Erfolg

Denn die Pfälzer wandeln sportlich am Abgrund der 3. Liga. "Durchhaltevermögen, Stehvermögen, gute Nerven - das sind Attribute, die man schon braucht", weiß Hengen, der "sich der Verantwortung sehr bewusst" ist, dessen Vorfreude und Motivation aber dennoch "extrem hoch" sind.

Hengens Hochrechnung

Die Hochrechnung für den Klassenerhalt hat Hengen gleich mal präsentiert: "In den letzten zwölf Spielen gilt es, so viele Siege wie möglich einzufahren - am besten 50 Prozent des Ganzen. Dann sind wir sicher drin - aber es wird ein harter Kampf bis zum Ende."

nik

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