3. Liga

Der Hallesche FC und die Sehnsucht nach der "ersten Gruppe"

Schnorrenberg und Nietfeld blicken optimistisch auf 2020/21

Halle und die Sehnsucht nach der "ersten Gruppe"

Jonas Nietfeld

Jonas Nietfeld sieht der Spielzeit 2020/21 optimistisch entgegen. imago images

Am 13. Spieltag auf Platz eins, am Ende knapp am Abstieg vorbei: die Saison 2019/20 war nicht nur coronabedingt eine außergewöhnliche für den HFC. Wird es 2020/21 besser? Coach Schnorrenberg, der den glücklosen Fünf-Spiele-Trainer Ismail Atalan (0/1/4) noch Ende Juni abgelöst und mit zwölf Punkten aus sieben Spielen den Klassenverbleib gesichert hatte, glaubt an eine bessere Spielzeit.

"Ich bin überzeugt, dass wir eine spielstarke Mannschaft haben mit viel Erfahrung aber auch viel Talent", so Schnorrenberg. "Wenn wir Glück haben mit Verletzungen, dann bin ich optimistisch, dass wir mit unten nichts zu tun haben werden." Der HFC habe zwar "ein sehr schweres Startprogramm", doch der 43-Jährige will unbedingt "zur ersten Gruppe gehören" - sprich in der oberen Tabellenhälfte stehen.

Wir waren ganz oben. Wir waren ganz unten. Das mit ganz unten können wir dieses Jahr ruhig weglassen.

Jonas Nietfeld

Da geht er mit seinem neuen Spielführer konform. "Wir wünschen uns eine ruhigere Saison", sagte Nietfeld. "Letztes Jahr war ja alles dabei. Wir waren ganz oben. Wir waren ganz unten. Das mit ganz unten können wir dieses Jahr ruhig weglassen." Zwar sei in dieser Liga eine Prognose schwer, doch die Reise soll schon eher in die oberen Regionen gehen.

Schnorrenberg will "erstmal kurzfristige Ziele verfolgen" und rückt das Spiel in Magdeburg in den Fokus: "Mit einem Derby zu starten, ist etwas Besonderes." Und er sieht sein Team gewappnet. "Wenn man neun Neuzugänge integrieren muss in die Mannschaft, muss ich ganz klar sagen: Zum jetzigen Zeitpunkt können wir sehr zufrieden sein." Jetzt will er sich noch überlegen, "wie wir Magdeburg wehtun können".

Nietfeld ist gesetzt

Überlegen muss er sich nicht mehr, ob Nietfeld in der Startelf stehen wird. "Jonas hat viel Erfahrung. Wenn er seine Normalform hat, dann reden wir nicht darüber, ob er spielt oder nicht."

nik

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