20:14 - 12. Spielminute

Spielerwechsel (Ghana)
Kyereh
für Kudus
Ghana

20:34 - 32. Spielminute

Gelbe Karte (Südafrika)
Rushine Stanley De Reuck
Südafrika

20:35 - 33. Spielminute

Tor 1:0
A. Ayew
Elfmeter
Ghana

20:43 - 41. Spielminute

Gelbe Karte (Ghana)
Yiadom
Ghana

21:24 - 63. Spielminute

Gelbe Karte (Südafrika)
Siyanda Xulu
Südafrika

21:31 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Südafrika)
Dolly
für
Südafrika

21:47 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Südafrika)
Fagrie Lakay
für Cafu Phete
Südafrika

21:48 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Ghana)
Boakye
für Sulemana
Ghana

21:55 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte (Ghana)
Wollacott
Ghana

GHA

RSA

WM-Qualifikation Afrika

Ghana profitiert von fragwürdigem Elfmeterpfiff - Südafrika kündigt Protest an

WM-Qualifikation, Afrika: Sechs von zehn Play-off-Teilnehmer stehen fest

Ghana profitiert von fragwürdigem Elfmeterpfiff - Südafrika kündigt Protest an

Andre Ayew hielt Ghanas WM-Traum am Leben - auch mit Hilfe des Schiedsrichters.

Andre Ayew hielt Ghanas WM-Traum am Leben - auch mit Hilfe des Schiedsrichters. picture alliance / empics

Die entscheidende Szene des entscheidenden Quali-Duells, in das Ghana mit drei Punkten Rückstand gegangen war, spielte sich in der 31. Minute ab: Nach einer Ecke von St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh ging Daniel Amartey von Leicester City im Strafraum theatralisch zu Boden - ein ziemlich kläglicher Versuch einen Elfmeter zu schinden. Der allerdings Erfolg hatte. Schiedsrichter Maguette Ndiaye (Senegal) zeigte zum Entsetzen der Südafrikaner auf den Punkt, obwohl ein Kontakt von Gegenspieler Rushine De Reuck mit bloßem Auge kaum zu erkennen war. Da der VAR in der afrikanischen WM-Qualifikation nicht zum Einsatz kommt, hatte die Entscheidung Bestand.

Kapitän André Ayew (Swansea City) verwandelte in seinem 100. Länderspiel zum 1:0-Siegtreffer, der Ghana in der engen Qualifikationsgruppe G noch Platz 1 bescherte - aufgrund der mehrerzielten Tore bei gleicher Punktzahl (13) und gleicher Tordifferenz (+4). Noch bitterer für die Südafrikaner: Schon die Ecke, aus der der höchst umstrittene Elfmeter resultierte, hätte es niemals geben dürfen.

Südafrika will Protest einlegen - Präzedenzfall aus der WM-Quali für 2018?

Der südafrikanische Verband kündigte an, Protest beim afrikanischen Fußballverband CAF und bei der FIFA einlegen zu wollen. Dabei gehe es nicht nur um die Elfmeter-Entscheidung, wie Geschäftsführer Tebogo Mothlante am Montag erklärte: "Wir fühlen uns betrogen, weil es nicht nur der Elfmeter war. Es gab viele fragwürdige Entscheidungen der Offiziellen."

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein WM-Qualifikationsspiel in Afrika wiederholt werden würde - wie die Südafrikaner selbst am besten wissen. In der Qualifikation zur WM 2018 ordnete die FIFA die Neuansetzung Duells Südafrika gegen Senegal (2:1) an, weil der ghanaische Schiedsrichter das Spiel ihrer Ansicht nach manipuliert hatte. Die Auflage ging mit 2:0 an den Senegal, der nach Russland flog. Genau in diesem Präzedenzfall sehen die Südafrikaner nun ihre Chance. Ob der Protest Aussicht auf Erfolg hat, ist jedoch ungewiss.

Vier Tickets noch nicht vergeben - Drei direkte Duelle um den Gruppensieg

Stand jetzt zieht aber Ghana auf umstrittene Weise in die Play-offs um die Tickets zur WM 2022 ein. Die zehn Gruppensieger machen die fünf afrikanischen Plätze für Katar unter sich aus. Neben Ghana zog auch die DR Kongo am Sonntag durch einen 2:0-Erfolg gegen den bisherigen Tabellenführer Benin weiter. Als weitere Play-off-Teilnehmer stehen bislang Ägypten, Mali, Marokko und Senegal fest.

Tore und Karten

1:0 A. Ayew (33', Elfmeter)

Ghana
Ghana

A. Ayew , A. R. Baba, Amartey, Baba, Djiku, J. Ayew, Kudus , Sulemana , Wakaso, Wollacott , Yiadom

Südafrika
Südafrika

Ethan Duncan Brooks , Rushine Stanley De Reuck , Bongokuhle Hlongwane, Sepana Victor Letsoalo, Terrence Mashego, Nyiko Sydney Mobbie, Siyanda Xulu , Cafu Phete , Mokoena, Tau, Williams

Schiedsrichter-Team

Maguette Ndiaye Senegal

Die noch offenen Entscheidungen fallen am Dienstag. Für Spannung ist dabei gesorgt: Algerien und Burkina Faso, Nigeria und Kap Verde sowie die Elfenbeinküste und Kamerun stehen sich in direkten Duellen um Platz 1 gegenüber. Tunesien und Äquatorialguinea liefern sich ein Fernduell.

ski