Int. Fußball

FC Basel beurlaubt Trainer Ciriaco Sforza

Ehemaliger Bundesligist und deutscher Meister

FC Basel beurlaubt Sforza nach Rückrunden-Misere

Seit Dienstag nicht mehr Trainer des FC Basel: Ciriaco Sforza.

Seit Dienstag nicht mehr Trainer des FC Basel: Ciriaco Sforza. imago images

In einer Mitteilung begründet der FC Basel die sofortige Trennung mit dem "ausbleibenden sportlichen Erfolg". Nach der Heimniederlage gegen Vaduz am Wochenende ist der 20-malige Meister auf Platz fünf der Super-League-Tabelle abgerutscht. Seit Beginn der Rückrunde hat kein Team in der Schweiz weniger Punkte geholt. Die letzten neun Spiele sollen mit einem neuen Impuls in Angriff genommen werden.

Deutscher Meister mit Kaiserslautern und Bayern

Sforza hatte den Job in Basel erst im August 2020 vom ehemaligen Bundesligaspieler Marcel Koller übernommen. Der 51-Jährige hatte 1998 sensationell mit dem 1. FC Kaiserslautern als Aufsteiger die Meisterschaft in Deutschland gewonnen und den Erfolg 2001 mit den Bayern wiederholt - dazu kam im selben Jahr der Champions-League-Titel.

Wir bedauern es sehr, dass sein Engagement und seine Leidenschaft zuletzt nicht mit sportlichem Erfolg belohnt wurden.

FCB-Präsident Bernhard Burgener

"Ich möchte mich bei Ciriaco Sforza herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz bedanken", äußerte sich FCB-Präsident Bernhard Burgener zur Trainerentlassung. "Wir bedauern es sehr, dass sein Engagement und seine Leidenschaft zuletzt nicht mit sportlichem Erfolg belohnt wurden und dieser Schritt nun unumgänglich war. Für die kommenden Spiele erwarte ich von der Mannschaft eine positive Entwicklung, einhergehend mit dem unbedingten Leistungswillen, damit wir die Saison entsprechend erfolgreich beenden können."
Auch Sforza kommentierte seine Freistellung: "Ich möchte mich beim Präsidenten und dem gesamten Verein für diese Zeit in Basel bedanken. Ich durfte beim FC Basel positiv eingestellte Menschen kennenlernen, die den Verein trotz aller Nebengeräusche tagtäglich mitgetragen haben. Das nehme ich mit und wünsche dem FCB viel Erfolg."

kon