3. Liga

1. FC Kaiserslautern: Marvin Pourié trotz Comeback nicht zufrieden

Kaiserslautern: Saibene kann sich mit Remis nicht anfreunden

"Ekliger und dreckiger": Pourié trotz spätem Comeback nicht zufrieden

Kam im Sommer von Karlsruhe nach Kaiserslautern: Stürmer Marvin Pourié.

Kam im Sommer von Karlsruhe nach Kaiserslautern: Stürmer Marvin Pourié. imago images

Nein, auch wenn er mit seinen Toren in der 89. und 90. Minute aus einem 0:2 noch ein 2:2 aus Sicht des FCK gemacht hatte, konnte sich Pourié trotz des euphorischen Jubels nach dem Ausgleich nicht so richtig freuen. "Mir wären drei Punkte definitiv lieber gewesen", sagte die Leihgabe vom Karlsruher SC, die mit dem Spielverlauf haderte. Da war das von Hikmet Ciftci unglücklich eingeleitete 0:1, das nicht geahndete Handspiel von Maximilian Jansen, und vor allem zahlreiche nicht genutzte Gelegenheiten. Die Moral in der Mannschaft stimme zwar, auch Qualität und Potenzial sei vorhanden. Aber, so Pourié: "Wir müssen viel ekliger und dreckiger spielen. Auch mal im wahrsten Sinne des Wortes den Ellenbogen ausfahren und zeigen: 'Wir sind Kaiserslautern und heute gehen die drei Punkte an uns.'" Fußball spielen alleine, betonte der Angreifer, "reicht nicht".

Ähnlich sah das auch FCK-Trainer Jeff Saibene, der mit dem Remis alles andere als glücklich war. "Im Großen und Ganzen enttäuschend" sei das Heimspiel auf dem Betzenberg gewesen. "Für mich ist das ein Spiel, das du einfach gewinnen musst", sagte der Luxemburger. "Wir haben fast über das gesamte Spiel gut gestanden und gut verteidigt. Das nehme ich auf jeden Fall mit." Aber erst in der Schlussphase habe er "die richtige Gier bei den Jungs gespürt, die Tore zu schießen", haderte Saibene. "Ich kann mit dem Punkt nicht zufrieden sein und werde das der Mannschaft auch deutlich sagen."

Saibene über Jansen-Handspiel: "Klarer geht es kaum"

Der beim Stand von 0:1 vor der Pause von Schiedsrichter Tobias Fritsch nicht gegebene Handelfmeter, als Jansen die Kugel an den abgewinkelten Arm bekommen hatte, sorgte derweil auch bei ihm für großen Frust. "Klarer geht es kaum", sagte der Coach. Er habe allerdings "keine Ahnung" mehr, wie die Schiedsrichter diese Szenen "inzwischen entscheiden".

pau

Die Trainer in der 3. Liga