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Stahl hält lange, doch dann macht es Dortmund deutlich

Benefizspiel im Stadion der Freundschaft

Stahl hält lange, doch dann macht es Dortmund deutlich

Duell im Stadion der Freundschaft: Tobias Eisenhuth gegen Mo Dahoud.

Duell im Stadion der Freundschaft: Tobias Eisenhuth gegen Mo Dahoud. imago images

Durch die Abwesenheit der Nationalspieler personell geschwächt, lief der BVB im Stadion der Freundschaft mit einer durch U-19- und U-23-Akteuren verstärkte Mannschaft auf. Und genau die legten direkt munter los: Keine drei Minuten waren gespielt, da eroberte Aydinel gegen Zickert den Ball, steckte auf Khadra durch, und der bezwang Stahl - 1:0 für den BVB (2.).

In der Folge gab der Bundesligist weiter klar den Ton an, scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten FCE-Keeper Stahl (14./33. Götze, 30./43. Dahoud, 31. Schmelzer). Der FC Energie selbst suchte immer wieder den Weg in die Spitze, ließ in Person von Yildirim (13.) und Borgmann (37.) jedoch Präzision im Abschluss vermissen.

In Durchgang zwei bot Cottbus' Trainer Claus-Dieter Wollitz seinen Reservespielern ein wenig Spielzeit gegen den BVB, und auch die zweite Garde hielt zunächst den Laden dicht. Dortmund tauchte zwar immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf, doch Stahl lieferte im Cottbuser Tor weiterhin eine starke Vorstellung ab und hielt sein Team mit Paraden gegen Aydinel (50./54.) und Boyamba (59.) im Spiel.

Tore und Karten

0:1 Khadra (2')

0:2 Raschl (67')

0:3 Hajtic (70', Eigentor)

0:4 St. Tigges (75')

0:5 Führich (78')

Energie Cottbus
Cottbus

Stahl - Borgmann , Jarosch , J. Zickert , B. Meyer - Eisenhuth , Or. Yildirim , Taz , Erlbeck - D. Rangelov , Fe. Brügmann

Borussia Dortmund
Dortmund

Hitz - Piszczek , Weigl , Hummels, Schmelzer - Raschl , Dahoud, Khadra , Bakir , Aydinel - M. Götze

Schiedsrichter-Team
Max Burda

Max Burda Berlin

Spielinfo

Stadion

Stadion der Freundschaft

Zuschauer

18.900

Dann war er aber machtlos: Nach Terzi-Vorlage tauchte Raschl frei vor dem 19-Jährigen auf und bezwang diesen ebenso (67.) wie nur drei Minuten später Mitspieler Hajtic, der den Ball aus kurzer Distanz in die eigenen Maschen bugsierte (70.). Nur kurz darauf machte es Tigges deutlich: Von Götze schön in Szene gesetzt, stellte der 21-Jährige in der 75. Minute auf 4:0. Führich ließ drei Minuten später den fünften Treffer folgen (78.). In der 81. Minute hatte Raak sowohl den Ehrentreffer für die Lausitzer als auch den Schlusspunkt auf dem Kopf. Jubel brandete bereits auf, doch das Tor zählte nicht, da der 19-Jährige den Ball anschließend mit der Hand berührte.