3. Liga

Antwerpen: "Wir haben wieder alles rausgeprügelt"

Kaiserslautern droht Personalengpass vor dem Derby

Antwerpen: "Wir haben wieder alles rausgeprügelt"

Marco Antwerpen kämpft um den Klassenerhalt.

Marco Antwerpen kämpft um den Klassenerhalt. imago images

Mit einer katastrophalen Leistung beim 0:1 in Magdeburg hatte sich der FCK Mitte März in die Länderspielpause verabschiedet. Sieben Punkte Rückstand hatten die Roten Teufel nach jenem 29. Spieltag auf das rettende Ufer. Dass der Traditionsklub nach der englischen Woche und einer Ausbeute von fünf Punkten immer noch an den Klassenverbleib glauben darf, vielmehr den Rückstand sogar auf drei Punkte verkürzt hat, war insofern nicht zu erwarten gewesen.

Rundum zufrieden sind die Protagonisten auf dem Betzenberg trotzdem nicht - schließlich hätten im Heimspiel gegen Zwickau (2:2) und auch beim VfB Lübeck (1:1) mehr als nur die zusammengerechnet zwei Punkte herausspringen können.

Spielersteckbrief K. Kraus
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Antwerpen "kann nur den Hut ziehen"

Seinem Team rechnete Antwerpen nach dem 1:1 beim VfB immerhin hoch an, dass es nach einer schwierigen Vorbereitung mit unruhiger Nacht und den Kraftanstrengungen der Woche noch einen 0:1-Rückstand gedreht hat. "Wir hatten eine englische Woche und schon Probleme, ins Spiel zu kommen, die Zweikämpfe anzunehmen", analysierte er bei "MagentaSport". Nach der Halbzeit klappte das aber besser und Antwerpens Mannen kamen durch den eingewechselten Daniel Hanslik noch zum Ausgleich. "Wir haben wieder alles rausgeprügelt", sagte der FCK-Coach. "Wir sind nach der Pause auf mehr Wucht gegangen. Ich kann nur den Hut ziehen, was die Jungs in der zweiten Hälfte rausgehauen haben."

Weil die Konkurrenz aber teilweise auch punktete, spitzt sich die Lage allmählich zu. Drei Punkte ist der FC Bayern II auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz entfernt, schon fünf Zähler weit weg ist der Tabellen-15. Meppen. Klar also, dass die Anspannung vor den noch ausstehenden sieben Partien, in denen es unter anderem gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Rivalen aus Unterhaching und Uerdingen geht, größer wird.

Personalsorgen in der Abwehr

Zunächst aber wartet am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) das Südwest-Derby gegen den 1. FC Saarbrücken, vor dem der FCK vor allem von Personalproblemen in der Defensive geplagt wird. Weil Alexander Winkler in Lübeck die Gelb-Rote Karte gesehen hat - der dritte Platzverweis eines FCK-Profis im dritten Spiel nacheinander -, gehen Antwerpen die Defensivspieler aus. Kevin Kraus (Muskelfaserriss) muss pausieren, hinter Tim Rieders Einsatzfähigkeit steht ein Fragezeichen (Hüftprellung). Stand-by-Profi André Hainault ist ebenso verletzt wie der in dieser Saison noch nicht eingesetzte Lukas Gottwalt. Zieht Antwerpen den zuletzt auffälligen Felix Götze in die Viererkette zurück, wäre die Position im zentralen Mittelfeld neu zu besetzen. Immerhin: Mit Carlo Sickinger kehrte in dieser Woche eine Option für beide Defensivstellen wieder ins Training zurück.

pau

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