DFB-Pokal

DFB-Pokal-Finale 2020 mit schwächster TV-Quote seit Jahren

"Nur" 7,01 Millionen Zuschauer

DFB-Pokal-Finale mit schwächster TV-Quote seit Jahren

Bayern Münchens Joshua Kimmich gegen Bayer Leverkusens Moussa Diaby (r.)

Bayern Münchens Joshua Kimmich gegen Bayer Leverkusens Moussa Diaby (r.). imago images

Erwartungsgemäß errang das Pokalfinale zwischen Bayer Leverkusen und Bayern München (2:4) am Samstagabend den Tagessieg bei den TV-Zuschauern. Im Schnitt sahen sich 7,01 Millionen die Liveübertragung der Partie in der ARD an. Das entspricht einen Marktanteil von 26,6 Prozent.

Allerdings fiel die Quote im Vergleich zu den Vorjahren - und dies teils deutlich. Seit 2013 schalteten im Schnitt jeweils rund zehn Millionen Menschen oder mehr den Fernseher beim Pokalfinale ein. Der Topwert datiert aus dem Jahr 2014, als 14,27 Millionen Menschen im Schnitt bei der Partie zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (2:0 n.V.) vor den Bildschirmen saßen. Das waren fast exakt doppelt so viele wie beim Sieg der Bayern über Leverkusen am Samstagabend.

2017 und 2019 sank die Quote der TV-Zuschauer erstmals seit 2013 unter die Marke von zehn Millionen Zuschauern: Die Endspiele zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund (1:2) sowie zwischen RB Leipzig und Bayern München (0:3) verfolgten im Schnitt 9,82 bzw. 9,96 Millionen Fans - also immerhin noch knapp drei Millionen Fans mehr als in diesem Jahr.

Generell können bei den Quoten nicht die Zuschauer mitgezählt werden, die die Partie außerhalb der eigenen vier Wände angeschaut haben.

2,65 Millionen Zuschauer beim Frauen-Finale

Das Finale der Frauen am Nachmittag zwischen dem VfL Wolfsburg und der SGS Essen (4:2 i.E.) verfolgten im Schnitt übrigens 2,65 Millionen Zuschauer.

jer

Bilder zur Partie Bayer 04 Leverkusen - Bayern München