3. Liga

Preußen Münster: Die Einspruchswelle nach dem Re-Start geht weiter

Preußen wehren sich gegen die Spielwertung der Partie gegen Meppen

Münster: Die Einspruchswelle geht weiter

Kapitän Julian Schauerte

Kapitän Julian Schauerte steigt mit Münster ab. imago images

Zehn Spiele, drei Siege, drei Unentschieden, vier Niederlagen: so lautete die Bilanz von Münster nach der Corona-Pause. Am Ende zu wenig, um die Klasse zu halten. Doch zumindest am grünen Tisch wollen die Preußen noch den Ligaerhalt sichern. Nach jeder Niederlage hat der Verein Einspruch beim Deutschen Fußball-Bund eingelegt, nun auch nach der Pleite gegen den SV Meppen (0:3), wie der DFB am Samstag mitteilte.

Vier Niederlagen, vier Einsprüche - die Westfalen argumentieren, dass gegen die Grundsätze des Fair Play und der Chancengleichheit verstoßen worden sei. Münster hatte sich gegen eine Re-Start der 3. Liga ausgesprochen, weil das Team von Trainer Sascha Hildmann erst Ende Mai wieder ins Mannschaftstraining einsteigen durfte, andere Teams aber wieder früher normal trainiert hätten.

Bislang hatten die Preußen mit ihren Einsprüchen aber kein Glück und waren vor den DFB-Sportgerichten mit ihren Einsprüchen gegen die Wertung einzelner Spiele seit dem Re-Start gescheitert. Am Freitag hatte das DFB-Bundesgericht zudem den Widerspruch des Vereins gegen die Saisonfortsetzung als unbegründet zurückgewiesen.

nik

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