Wintersport

Olympiasiegerin Veith beendet Karriere

Österreicherin gewann drei Mal WM-Gold

Olympiasiegerin Veith beendet Karriere

Anna Veith

Damals hieß sie noch Fenninger: Anna Veith 2014 nach dem Erfolg im Gesamt-Weltcup. picture-alliance

Veith erklärte am Samstag: "Ich habe meinen Kindheitstraum gelebt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt aufzuhören." In ihrer bewegten Karriere hatte sie unter anderem Super-G-Gold bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi sowie drei WM-Titel und zwei weitere Olympiamedaillen gewonnen.

Sie sei glücklich, sagte die unter ihrem Mädchennamen Fenninger bekannt gewordene Veith, dass sie ihre Karriere "gesund und erfolgreich" beenden könne. Tatsächlich wurde die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin zunächst am Höhepunkt ihrer Karriere im Oktober 2015 durch einen Sturz und einen daraus resultierenden Totalschaden im rechten Knie gestoppt und blieb auch danach von Verletzungen nicht verschont.

2017 15. und letzter Weltcup-Erfolg

Auch nach der Rückkehr in den Weltcup war Veith erfolgreich: In Val d'Isere feierte sie 2017 ihren 15. und letzten Sieg im Weltcup. 2018 gewann sie bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang/Südkorea mit einer Hundertstelsekunde Rückstand auf die Snowboarderin Ester Ledecka (Tschechien) Silber im Super-G. Im Januar 2019 zog sich Veith allerdings erneut einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu.

Nach ihrem erneuten Comeback konnte Veith den Anschluss an die Weltspitze nicht mehr herstellen. "Im letzten Winter habe ich alles darangesetzt, wieder zurückzukommen und Vertrauen zu finden, aber es ist mir einfach nicht mehr gelungen, dahin zu kommen, wo ich hin wollte", sagte sie nun.

aho/sid