3. Liga

Wirtschaftliche Folgen durch Coronavirus: DFB will Klubs helfen

Verband plant Hilfsprogramm

Wirtschaftliche Folgen durch Coronavirus: DFB will Klubs helfen

Wappen des Deutschen Fußball-Bundes

Der DFB prüft ein Hilfsprogramm für Klubs in seinem Zuständigkeitsbereich. picture alliance

Die Folgen der gegenwärtigen Krise und der Spielpause in den unterschiedlichen Wettbewerben seien "gravierend und in ihrem vollen Umfang weiterhin nicht abzusehen", heißt es in einer Stellungnahme des DFB. Der Verband plant deshalb ein Unterstützungsprogramm "zur Aufrechterhaltung der Liquidität für den Fall, dass der Spielbetrieb weiter ruhen muss und Verbände oder Klubs hierdurch in Liquiditätsengpässe geraten sollten".

Heißt: Vereine, die zum Beispiel durch ausbleibende Zuschauereinnahmen in wirtschaftliche Schieflage geraten, könnten gegebenenfalls Hilfe des DFB in Anspruch nehmen. Dieser prüft die Vergabe von Sonderdarlehen. "Wir erleben eine Situation, die der organisierte Sport noch nie erlebt hat und die uns alle vor riesige Herausforderungen stellt", sagt Präsident Fritz Keller. "Der DFB will in dieser Krise im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten seiner Verantwortung für den deutschen Fußball gerecht werden." Noch steht die Zustimmung des Präsidiums aus.

In Anspruch nehmen könnten die Hilfe aus rechtlichen Gründen nur Klubs und Verbände im Zuständigkeitsbereich des DFB, also Vereine aus der 3. Liga, der Frauen-Bundesliga sowie von den Regional- und Landesverbänden. Beim DFB heißt es außerdem: "Gegenüber den Klubs der Spielklassen, die - wie beispielsweise die Regionalliga - nicht direkt dem DFB unterstellt sind, ist der Dachverband dazu nicht berechtigt."

Schon zuvor hatte der DFB angekündigt, eventuell seine Lizenzanforderungen für die kommende Saison anpassen zu wollen.

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pau