3. Liga

FC Ingolstadt Saibene: "Man kann von einer sportlichen Krise reden"

FCI-Trainer nach der Niederlage an der Ostsee

Saibene: "Man kann schon von einer sportlichen Krise reden"

Jeff Saibene

Wartet auf den nächsten Sieg: Ingolstadts Trainer Jeff Saibene. imago images

Das Kalenderjahr 2020 begann für den FC Ingolstadt mit einem Remis gegen Spitzenreiter Duisburg, auf das ein Sieg gegen Kaiserslautern folgte - also vielversprechend. Doch die Neujahrsvorsätze schienen schnell verworfen und es folgten drei Pleiten am Stück. Es war ein Gefühl, das den Oberbayern nur noch in grober Erinnerung war, denn zuvor hatten sich die Schanzer eine beeindruckende Serie aufgebaut, waren satte 13 Spiele ungeschlagen geblieben.

In Rostock fehlte Ingolstadt die gewisse Leichtigkeit, die Schanzer kamen über die gesamte Spieldauer nur wenige Male entscheidend in die Gefahrenzone. Wirkliche Torgefahr sieht anders aus. "Es läuft momentan nicht, insofern kann man schon von einer sportlichen Krise reden. Die Lockerheit, die Selbstverständlichkeit sind abhanden gekommen. Das ist anders, als es lange Zeit bei uns der Fall war. Wir spielen teils gefällig, aber nicht zwingend an den Stellen, wo es darauf ankommt", meinte Saibene nach der Partie.

Dabei ist diese Situation wahrlich kein Novum für den Zweitliga-Absteiger. Auf den starken Saisonauftakt (vier Siege, zwei Unentschieden) folgten nämlich drei Niederlagen in Serie. Diese Mini-Krise bewältigten die Schanzer jedoch schnell und antworteten mit dem eben benannten beeindruckenden Lauf. Kurzum: Es besteht kein Grund zur Panik - meint auch Saibene: "Wir hatten so eine Phase schon einmal in dieser Saison und werden wieder den richtigen Hebel finden."

Nun gilt es für den auf Rang drei abgerutschten FCI, schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zu finden, um eine gute Ausgangssituation im Aufstiegsrennen zu ergattern. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich am 01. März im Heimspiel gegen Viktoria Köln (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de).

phb