3. Liga

DFB: Geldstrafen gegen Hansa Rostock, Bayern II und 1860 München

Rostocker müssen 18.700 Euro zahlen

Geldstrafen gegen Hansa, Bayern II und 1860

Düsseldorf

Viel Rauch in Düsseldorf - verursacht durch Rostocker Anhänger. imago images

Wegen "unsportlichen Verhaltens" ihrer Anhänger müssen die genannten Drittligisten zahlen - der FC Hansa Rostock 18.700 Euro, Bayern München II 5200 Euro und 1860 München 1550 Euro. Die Vereine haben die Urteile akzeptiert.

Die Rostocker hatten beim Spiel in Düsseldorf gegen Uerdingen am 7. Dezember zwei Leuchtfackeln abgebrannt. Zudem zündeten Anhänger der Mecklenburger zu Beginn der zweiten Halbzeit mindestens 15 Fackeln, drei Rauchtöpfe, acht Blinker und fünf Böller, berichtet dfb.de. Einer der Böller wurde auf das Spielfeld geworfen. Im benachbarten Block angebrachte Choreografie-Materialen gerieten durch die Pyrotechnik in Brand. Ein Feuerwehreinsatz war nötig. Ferner musste das Spiel dadurch in der 47. Minute zunächst für eine Minute und in der 49. Minute nochmals für zwei Minuten unterbrochen werden. Der FC Hansa kann bis zu 6000 Euro für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. Juni nachzuweisen wäre.

Becherwurf und Pyrotechnik beim Münchner Derby

Die Geldstrafen gegen die Münchner Vereine resultieren aus Vorfällen im November und Dezember. Bayern-Anhänger warfen in der 6. Minute des Derbys beim TSV 1860 am 24. November einen Becher auf das Spielfeld. Darüber hinaus zündeten Anhänger des Gästeteams in der 46. Minute mindestens zehn Bengalische Feuer und mindestens vier Rauchtöpfe. Vor dem Anpfiff des Stadtduells hatten 1860-Anhänger im Rahmen einer Choreografie mindestens einen Rauchtopf gezündet. Zudem warfen 1860-Fans in der 82. Minute des Spiels in Ingolstadt am 16. Dezember zwei Feuerzeuge und zwei Becher auf das Spielfeld.

aho