Duisburgs Kader wieder voll besetzt

Lieberknecht: "Die Jungs freuen sich am meisten"

MSV Duisburg-Trainer Torsten Lieberknecht im Training.

Konnte im Training wieder einige seiner verletzten Spieler begrüßen: Torsten Lieberknecht. imago images

Von neun verletzten Spielern sind sechs zurück im Mannschaftstraining. Innenverteidiger Marvin Compper konnte zuletzt nach einem Muskelfaserriss an der Wade in den Tests gegen die niederländischen Zweiligisten De Graafschap (2:1) und die eigene U 19 (5:1) wieder je eine Halbzeit spielen. Der Routinier könnte am Montag demnach zu seinem ersten Einsatz seit der 1:3-Niederlage gegen den Chemnitzer FC kommen.

Auch Mittelfeldmann Yassin Ben Balla (Knieprobleme) und Abwehrspieler Migel-Max Schmeling (Ferse) sind wieder eine Option. Beide wirkten ebenfalls gegen die eigene U 19 mit. "Die Jungs freuen sich am meisten, dass sie ihre Verletzungen überstanden haben und jetzt die ersten Spielminuten wieder gesammelt haben", zitiert die "WAZ" Trainer Torsten Lieberknecht. Der Coach müsse nur noch auf die Langzeitverletzten Connor Krempicki (Kreuzband), Sebastian Neumann (Hüfte) und Cem Sabanci (Kreuzband) verzichten.

Plötzlich müssen Spieler auf die Tribüne

Tim Albutat hat sich im Spiel gegen Rostock (2:1) nicht schwerer verletzt und wird wohl am Montag mitwirken können. Lieberknecht hat also die Qual der Wahl. Die erfreuliche Entwicklung könnte für den ein oder anderen jedoch böse enden. Denn im Ligabetrieb dürfen nur sieben Spieler auf der Bank Platz nehmen. Der Trainer müsste also mehrere Akteure auf die Tribüne verbannen. Ärgern werden sich Duisburgs Verantwortliche über solche Luxusprobleme aber sicherlich nicht.

kon