FCB II gewinnt wieder

Kämpfen statt zaubern - Hoeneß: "Das brauchst du auch mal"

FCB II Trainer Sebastian Hoeneß feuert sein Team an der Seitenlinie an.

War mit der Leistung seiner Mannschaft insgesamt sehr zufrieden: Sebastian Hoeneß. imago images

Der 2:1-Heimerfolg gegen den 1. FC Magdeburg war für den Coach "von der Moral her extrem wichtig", denn nach den Ergebnissen zuletzt hätte sein Team in der Tabelle auch weiter nach unten abfallen können. Doch stattdessen zeigte der FCB II eine kämpferisch ansprechende Leistung, die dem 37-Jährigen "sehr gut" gefiel. Damit steht man mit 21 Punkten im gesicherten Mittelfeld.

Auch die beiden Tore durch Sarpreet Singh seien "wirklich schön rausgespielt" worden, sagte ein sichtlich zufriedener Hoeneß nach dem Spiel. Und: Gegen die Magdeburger, die vor dem Spieltag mit gerade einmal mit 12 Gegentoren die beste Defensive der Liga gestellt hatten, muss man auch erst einmal zwei Treffer erzielen.

Der Doppel-Torschütze (kicker-Note 1,5) selbst war nach Abpfiff zwar glücklich über seine Treffer, doch was ihm noch wichtiger war: Nach den zuletzt verspielten Führungen gegen Waldhof Mannheim (2:2) und den SV Meppen - die Münchner hatten nach 3:1-Führung noch mit 3:5 verloren - zeigte die Mannschaft ein anderes Gesicht und brachte das Ergebnis über die Zeit.

Auch für Singh waren das "drei wichtige Punkte", wie er am Mikrofon von "Magenta Sport" erzählte. Im Training hatte man am Defensivverhalten gearbeitet und das Gelernte im Spiel umgesetzt. Über den Fight der Mannschaft war sein Trainer "richtig stolz". Schließlich hätten die Spieler nach dem Anschlusstreffer von Sören Bertram "mit allem was sie haben" versucht, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Zwar hatte man einige gefährliche Situationen überstehen müssen, aber: "Das brauchst du auch mal, um gegen so eine Mannschaft zu gewinnen." Der FCB II geht also mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause. Nach dieser wartet das Derby gegen 1860 München, bei dem Michael Köllner erstmals auf der Trainerbank Platz nehmen wird.

kon