Meppens Dämpfer nach dem furiosen FCK-Spiel

Neidhart: "Wir haben uns aber auch angestellt"

Hilal El-Helwe

Gingen in Würzburg leer aus: Hilal El-Helwe und der SV Meppen. imago images

3:0 gegen Jena, 6:1 gegen den FCK - nach dem erfolgreichen Heimspieldoppelpack mit dem Ausrufezeichen gegen die Pfälzer konnte Meppen in Würzburg nicht nachlegen. Eine schwache erste Halbzeit brachte den SVM entscheidend ins Hintertreffen. "Die Kickers haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, hoch gepresst und uns immer wieder vor Probleme gestellt", meinte Neidhart und merkte an: "Wir haben uns aber auch angestellt bei den Gegentoren."

Bereits nach 17 Minuten lag sein Team 0:2 hinten, Luca Pfeiffer und Patrick Sontheimer hatten getroffen. Kurz keimte Hoffnung auf, als Valdet Rama (20.) der Anschluss gelang, doch das "zu billige Gegentor" (FWK-Coach Michael Schiele) warf die Kickers nicht aus der Bahn. Der Premierentreffer von Neuzugang Simon Rhein besiegelte in der 34. Minute schon die Niederlage des SVM.

"In der zweiten Halbzeit haben wir es offener gestaltet", sagte Neidhart, merkte aber auch an, dass sein Team "nicht zu viele klare Möglichkeiten" hatte. Die Gelb-Rote Karte gegen Deniz Undav (81.) ließ auch keine erfolgreiche Aufholjagd in der Schlussphase zu. "Das 3:2 kam zu spät", kommentierte Neidhart Julius Dükers Tor in der Nachspielzeit.

In der vergangenen Spielzeit war Meppen am 9. Spieltag Schlusslicht, 2019/20 ist die Situation schon eine andere. Mit elf Punkten steht der SVM im Tabellenmittelfeld. Weiter geht es am kommenden Sonntag gegen Uerdingen (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de).

nik